Beiträge von Gandorf

    Endlich :)

    Ich liebe meine Beach FL, die einen helleren zweifarbigen Streifen (Vanille-Flieder) im Muster hat.
    Das sieht so pfiffig aus, das schau ich mir immer wieder gern an.

    Es gibt noch zwei Farben mit helleren Doppelstreifen — Lounge und Malachit — die dürfen jetzt einziehen.

    Außerdem gefällt mir Red Sprint, weil das weiß mit dem rot so frisch und nicht aufdringlich leuchtet, Royal Summer weils eine fröhliche, pink-freie, nicht alltägliche Kombi ist, und Mountain Blue mit Messing sieht total winterlich, edel und geheimnisvoll aus.

    Die drei Farben hab ich zwar schon, aber als Retriever oder 3m Leine.

    Mulder trägt aber fast nur ein weiches, breites Lederhalsband (also brauch ich die Retrieverleine selten) und die kurze 1,20m Führleine die man sich gut umhängen kann (dazu mit Ring in Handschlaufe).

    Wenn‘s mal wirklich ein Dauerleinen-Gassi sein muss, dann wird es die Flexi.

    3m Leine wär mir dann zu kurz, oder für die Freillsufstrecken zu viel Gewurschtel.

    Also 1,20m FL in den 5 Farben, lieber Nikolausi ;)

    Bei Obedience lohnt sich zwischen FCI Obe (in Deutschland häufiger) und englischem Obe (hier erst im Aufbau) zu unterscheiden.

    Was daran für den BH Thread interessant ist:

    FCI Obe läuft man, wie die BH, in natürlicher Körperhaltung mit bewegten Armen.
    Fußarbeit ist nur ein Teil, es gibt viele Aufgaben in einer Prüfung. (Daher konzentriert sich Helma Spona nicht so drauf.)

    Englische Obe steht und fällt mit dem Heelwork und es wird dort schon lang dran getüftelt wie man sie noch besser machen kann.
    Allerdings darf die Hand als Signal ruhig gehalten und zB an der Hüfte platziert werden.
    Das ist in der BH nicht erlaubt.

    Sollte man beim Aussuchen der Bücher oder beim Lesen im Kopf behalten.

    Habe schon zwei Teams gesehen, die trotzdem bestanden haben, würde es persönlich aber nicht empfehlen.

    Ich finde schon, dass man sich aus dem Heelwork Buch einiges rausziehen kann, aber ich habe zwischendurch beim Lesen kapituliert, weil mir der Aufbau vom Heelwork an manchen Stellen nicht verständlich genug war. Ich habe mir vorgenommen, in der Facebook-Gruppe mal die Dinge anzusprechen, die ich nicht verstehe, aber da mich das echt viel Zeit kosten würde, alle Passagen rauszuschreiben und noch die Passagen, auf die in der unverständlichen Passage verwiesen wird (was blöderweise immer ohne Seitenangabe passiert), weswegen ich dazu bisher noch zu faul war und das Buch erstmal wieder beiseite gelegt habe.

    Wo wir gerade bei Büchern sind, hat jemand dieses hier und kann dazu was sagen?

    Ich hab‘s daheim und finde es als Basis und Überblick für Obe Einsteiger gut.
    Gibt auch eine kleine Einführung in Motivation, Marker Wörter, etc.
    Und am Ende Tips zu Prüfungstraining, häufige Probleme und Absicherung.

    Helma Spona ist inzwischen Obedience Richterin.

    Ist ohne körperliche Korrektur und das härteste Strafmaß das nicht-erfolgen der Belohnung.

    Ein spezielles BH Buch ist es aber nicht.
    Für den Aufbau der Fußarbeit findet man bei Niewöhner, Scherk oder dem Heelwork Handbuch ausführlichere und aktuellere Anweisungen.

    Schade, dass es keine neue Überarbeitung davon gibt. Sie hätte inzwischen sicher noch mehr zu sagen.

    Dankeschön!

    Das ist etwas viel jetzt hier in einem Post.

    Die konkrete Zusammenfassung wäre: Du vermittelst deinem Hund das Gefühl, dass er selbst die Übung unbedingt so toll wie es geht machen will. Er ist Initiator, er macht es weil er es selbst will, nicht weil es abgefragt wird. Der Hund bekommt das Gefühl vermittelt, dass er den Menschen manipuliert und nicht anders herum. Es geht auch nicht um eine Belohnung am Ende. Es geht darum, selbstbelohnendes Verhalten erschaffen. Und welche Wege da nun hinführen, was man dazu alles machen kann und wie man es aufbaut, wie man Begehren schafft und den Hund zum starken Part macht, das steht ua im Buch - oder, wie immer noch besser - du schaust es dir live an.

    Den fettgedruckten Teil -- der aktiv fordernde Hund -- habe ich das erste Mal bei dir im Forum gelesen und bin begeistert davon.
    Das findest sich auch recht ausführlich im Heelwork Handbuch.

    Keine Ahnung, kann gut sein, dass das dann eine Heuwinkl Erfindung ist. Ich würde mich in jedem Fall für viele Hunde und Menschen freuen, wenn sich dieses Prinzip weiter verbreitet.

    Der unterstrichene Teil -- geht es hier um einen sekundären Verstärker? Also um eine positiv aufgeladene Handlung, die dadurch belohnend wirkt? Und fällt die Belohung am Ende wirklich irgendwann VOLLSTÄNDIG weg, weil der Hund das Manipulieren des Menschen oder das Fußlaufen dauerhaft so toll findet, dass es zu seinem primären Ziel wird?

    @Hummel

    Kannst du dann etwas konkreter werden, wie Stimmungsübertragung funktionieren soll?
    Und um wieviele Stimmungen es sich handelt?

    Beim Ball gung es darum wie leicht erregbar ein Hund ist und das ihn das Verhalten seines Händlers drüber bringen könnte. Steht genauso da, sollte damit auch klar sein, oder?

    Wenn in der Leseprobe etwas von verschiedenen Varianten stünde, hätt ich das auch gelesen. Aber da steht immer nur was von Kontrolle.

    @miamaus2013

    Ich habe von den beiden kein Seminar besucht, musste aber feststellen, dass ich zufällig grad in dem Verein gelandet bin indem die Leute trainieren/unterrichten, die die Anfangsjahren der Autorinnen und die Entwicklung der Methodik begleitet haben.
    Mulders Züchterin gehört da auch dazu.

    Riesen Zufall — oder, was ich eher glaube — die deutsche Obedience Scene ist einfach noch so winzig.

    Mulder hat Fußarbeit über meine Kombi-Methode Marke Eigenbau gelernt, noch bevor ich Mitglied in irgendeinem Verein wurde.
    Die hat uns super durch die BH Prüfung gebracht, auch durch die Beginner und reicht auch noch für Klasse 1.

    Allerdings habe ich mit dem Tip mit Steh-im-Fuß meine Winkel verbessert und der findet sich ja auch im Buch.

    Ich möchte erstmal den Motivations und Absicherungsteil im Buch umsetzen und vertiefen. Übungen zur Versammlung und Biegung hat Mulder als Dressurreiter-Hund schon kennengelernt.

    Später baue ich eventuell auf der rechten Seite noch ein Handtarget-Fuß auf. Wenn das schöner oder gesünder aussieht oder wesentlich mehr Trainingsmöglichkeiten bietet, dann wird das Links mein bisheriges Fuß ersetzen.
    Aber vorher möchte ich mir noch ne Meinung bilden, was ich zum geraden Hochschauen versus leicht schrägen Hochschauen halten soll und ob die Versammlung beim Hund anders/kritischer zu sehen ist, als beim Pferd.

    Seminare Allgemein:
    Ich hab ein paar Jahre in einem Reitsportzentrum zu tun gehabt, dass sich fast ausschließlich über Seminare aller Art finanziert hat.

    Ich habe also jede Menge davon kostenlos sehen können. Mein Fazit:
    Nachteil ist, dass ein Seminar nie so vollständig ist, wie das dazugehörige Buch (falls vorhanden).
    Ob ein Seminar interessant ist hängt sehr von den Aktiven ab. Wenn zB du kein Problem mit Handabbau hast, 90% der Aktiven aber genau dafür gekommen sind, hast du als Zuschauer Pech gehabt.
    Und trotz dieses weniger an Info kosten Seminare (mit Anfahrt/Übernachtung) oft deutlich mehr als DVD/Buch, die du bei Nichtgefallen Weiterverkaufen kannst.

    Folglich geh ich sicher nicht Blind-Date mäßig in ein Seminar, wenn ich nicht vorher schon erahnen kann, dass es sich lohnt.

    Wenn jemand seinen Hund schön führt, dann würd ich mir von dem sicher einen Seminar-Tip geben lassen.
    Eventuell folge ich nächstes Jahr einem Tip aus der schwedischen Obe Fördergruppe.

    Es muss schon einen deutlichen Hinweis geben. Dann kann/darf‘s auch im Ausland sein.