Sehr interessanter Ansatz, zumal , wie ist das bei blinden Menschen und dem Spiegel?
Passt schon, @Mehrhund ! Alles gut.
Ist obiges Zitat ein Scherz oder soll ich das erklären?
Sehr interessanter Ansatz, zumal , wie ist das bei blinden Menschen und dem Spiegel?
Passt schon, @Mehrhund ! Alles gut.
Ist obiges Zitat ein Scherz oder soll ich das erklären?
Sorry @Mehrhund war jetzt für mich als Scherz nicht erkennbar.
Aber wenn du meine Posts gelesen hast, weißt du ja, dass ich nicht dafür bin Menschen zu zerfleischen, nur weil sie das Wort „Rudelführer“ verwenden.
Aber als Übersetzer bin ich gern behilflich: die derzeit angesagten Worte sind „Schwarz-Weiß Erziehung”, “im Gehorsam stehen”, da muss der Hund auch mal funktionieren...
Pfui-Wörter wie Mode-Wörter sagen nichts darüber aus, wie das nun konkret erreicht wird. Aber man kann sich die Unterstellungen vieler Hobby-Psychologen ersparen, wenn man auf dem Laufenden ist, was grad so so so unsagbar angesagt ist.
Du verwendest den Begriff ich-Bewusstsein falsch.
Es geht darum, ob man sich klar ist, dass man existiert oder nur auf Außenreize reagiert.
Das können ganz kleine Kinder übrigens auch noch nicht.
Der Test ist simpel: man zeigt ein Spiegelbild. Affen und Delfine wissen, dass sie sich selbst sehen und nutzen den Spiegel um einen Farbklecks auf ihrem Körper zu sehen und zu entfernen, den sie ohne Spiegel nicht sehen würden.
Katzen und Hunden meinen bestenfalls, dass dort ein anderer Katze/Hund ist, weil sie nur auf die optischen Reize reagieren.
Man kann wissenschaftlich belegen, dass Hunde schonmal kein Ich-Bewusstsein haben.
Wie sollen sie dann über sich und ihre Identität nachdenken?
In dem Punkt kann man also sehr gut herausfinden, was sie denken.
Alleine meine Beispiele geben dir da gar nicht zu denken?
Man kann Tiere lieben und umsorgen, ohne Ihnen menschliches Denken zuzuschreiben.
Kein Mensch kann sagen , was ein Hund denkt. Ich würde dabei bleiben, darüber nachzudenken, was Menschen denken.
Bei meinem Hund und mir gilt, daß das gemacht wird, was in einer Situation sinnvoller erscheint. Da hat mir der Hund schon ebenso gute Vorschläge gemacht, wie ich ihm.
Es geht da nicht um Dominanz sondern Situationsangemessenheit.
Aber nachdem ein echter Rudelführer, Alphatier, bei den Tieren wo es das denn gibt, sich nicht willkürlich gewalttätig benimmt, ist es doch nicht schlimm ein Rudelführer zu sein?
Ist das nicht eine sinnleere Empörung dass sich ein Mensch erdreistet das Wort zu benutzen, wo er doch kein Hund ist?
Kein Hund denkt bewusst darüber nach, was er für sich als „Hund“ definiert. Wenn ein Mensch ihn anstarrt, dann fühlt er sich bedroht. Und e würde nie sagen: „Nein, mit dir willnich nicht Kontakt liegen, weil du keine Rute hast!“
Umgekehrt gibt es Hunde, die Artgenossen nicht als solche erkennen (und kleine Hunde wie Beute jagen) oder deren Sprache nicht verstehen, obwohl es ja ein Hund ist der kommuniziert.
Es mag zwar gut tun im Rudel zu schreiben: „Du bist total lächerlich, wenn du Rudelführer sein willst. (Du musst mit der richtigen Aura/Ausstrahlung gesegnet sein)“
Stattdessen könnte man auch einfach schreiben: „Ein guter Rudelführer wird man nicht durch rohe Gewalt, sondern durch Einfühlungsvermögen und vorrausschauendes Handeln.“
Ich habe sie bestellt und sie ist bereits versendet.
Fischfutter war billig aber für 25€ brauchen wir kein Futter
Pfui Lionn! Was ist mit deinen Vorräten?
![]()
Ein sehr tolles, sehr sympathisches Interview! Vielen Dank für’s Posten!
Ist Breitensport dasselbe wie Turnierhundesport?
Anleitungen dazu habe ich bisher nur von Denise Fenzi und im Heelwork Handbuch gelesen.
Man kann es trainieren, dass man den Hund mit kleinen Ritualen in die Arbeitsstimmung mit den glänzenden Augen versetzt. Dass er quasi „angeschaltet“ ist.
Man muss sich halt aufraffen, das regelmäßig und häufig zu machen und überhaupt mal zu trainieren. Dann geht es von mal zu mal schneller und verlässlicher.
Ich persönlich finde es aber auch wichtig, dass sich der Hund akklimatisieren konnte. Für mich als Mensch ist völlig klar, dass das ein sicherer Trainingsplatz ist. Ein Tier kämpft halt noch mehr mit Instinkten, die ihm sagen, dass man im fremden Revier besser die Umgebung im Auge behält und schnüffelnd checkt was und wer da unterwegs ist.
Mulder braucht zum „Einschalten“ gerade mal 5min, was ich extrem kurz finde: Jackpot zeigen, ein paar kleine Tricks, bisschen Fuß und er „brennt“.
Dafür braucht er lange zum Akklimatisieren: kleine Löserunde mit viel Schnüffeln *außerhalb* des Platzes, auf einem ganz fremden Platz Mininum 30 min nur zwanglos sitzen/liegen und alles beobachten.
(An Obe-Turnieren wo er oft für die Prüfung das erste mal auf dem Platz ist, stelle ich mir nen Campingstuhl auf Parkplatz oder Zuschauerbereich und warte dort mit ihm.)
Wenn es reicht döst er oder fragt nach, ob wir nicht was machen wollen.
Würde ich die Akklimatisierungszeit kürzen, ginge das inzwischen, weil er ein alter Hase ist, aber er wäre sehr angespannt und halt nicht 100% bei der Sache.
Zum Einschalten machen viele einfache kleine Aufgaben, so dass man häufig belohnen kann, manche starten mit ein paar mal Click-Treat-Click-Treat ganz ohne Kommando, manche lassen den Hund auch auf Kommando Bellen, damit er in der richtigen Stimmung ist.
Mit einem nicht engagierten Hund, dem es schwer fällt sich auf dich zu konzentrieren, solltest du dich nicht durch UO-Training quälen, weil die Stimmung an der Fußarbeit kleben bleibt.
Du kannst Fußarbeit positiv aufladen, wenn du mit toller Beute und besonderen Leckerchen belohnst, — oder halt auch negativ wenn der Hund beim Training viel frustriert und gelangweilt ist.
@Swiffer Vielen Dank für den Hinweis! Vielleicht komme ich damit weiter :)