Bei einer Vereinskollegin hat ein Aussie-Rüde Rücken — der allerdings Obi und Agi gleichzeitig intensiv gemacht hat.
Obedience ist mit Abstand der Hundesport, für den ich mich am meisten begeistern kann. Vor allem, wenn’s ums selber teilnehmen geht.
Trotzdem gibt mir das zu denken. Sind einfache viele Stops und schnelle Wendungen.
Aber wenn ich eine Hundesport ohne das will, kann ich noch nicht mal Stöbern oder IBGH2 laufen.
Dann bleibt nur RO, Mantrailing, Fährten, ZOS…ZHS?
Und nur Futterbelohnung und vorsichtig zergeln.
Auf der anderen Seite… puh…
Mulder ist 9 und fit. Hat mit 5 die O3 erreicht — das Jahr in dem es endlich mit dem ersten Kind geklappt hat. Seither hat er nicht mehr durchgehend intensiv trainiert.
Ich bin so ein bisschen am Rumknobeln:
Eigentlich mochten Hund und ich Wiederholungen gern.
1. Man nutzt und profitiert vom „Muskelgedächtnis“.
2. Wenn man die bessere Ausführung shapen will, braucht’s ein paar Versuche.
Aber auch, wenn man Targets und Gedöns als Hilfen nutzt, ist das nicht von jetzt auf gleich ausgeschlichen.
3. Man kann nicht alles in Miniatur üben. Zumindest Mulder hat ein tolles Gespür für die richtigen Distanzen und braucht das aber auch zur Sicherheit, wenn Druck und Ablenkung dazu kommen.
Aber wie kann man vermeiden, dass der Hund oft risikoreiche Manöver läuft?
A Reizangel statt Ball? Weil da der Anlauf nicht so groß ist?
B Zergel aus der Hand rupfen lassen? Weil er dazu nicht bremsen muss?
C Hauptsächlich Futterbelohnung
D lillameja hat hier im Thread sehr nett erklärt, wie sie zur Geräte/Übungsdifferenzierung nur gucken lässt. Dann spart man etwas rennen und stoppen
E Physiotherapie, Warm-Up, Cool Down — machen eh fast alle (hier)
F Ich versuche grad, wie sehr man einen Hund ALLGEMEIN selbstbewusst und ALLGEMEIN ablenkungs-resistent bekommt, ganz ohne Obe-Aufgaben zu machen.
Eben, damit man die Renn-Stopp Übungen nur noch selten zum Ablenkungs- oder Prüfungstraining machen muss.