Och, selbst hier im Forum gab es Katzenjammer von IGP Seite, wie schrecklich die neumodischen, bunt lackierten Apportel sind und dass Schutzkleidung in Pink den Hunden gegenüber nicht fair wäre.
Beiträge von Gandorf
-
-
Hahaha, ja das Farb Drama hab ich auch schon mitgekriegt.. Und mich immer gefragt wie das so tragisch ein kann.
Für Mulder und mich nicht mehr, weil ich nicht nur verschiedene Farben trainiere, sondern auch die zu erwartenden Distanzen.
Also auch, wenn er die Box oder die Apportel NICHT sieht, läuft er dorthin wo sie liegen MÜSSTEN und das ist dann nah genug, dass er auch Teile in dunklen Farben sieht.
Die Farben an sich sind ziemlich Wurscht, weil Hunde sowieso weniger Farben sehen als wir.
Aber der Kontrast macht auf die Ferne einen großen Unterschied.
Weiß, gelb, hellgrün, helles Rot ist noch recht easy.
Royal blau, dunkelrot — oder ein dunkles Lila ist aus der Ferne gegen das Gras schwer zu sehen.
Manche Hunde machen es dann wie Mulder, und laufen erst und suchen dann.
Andere starten erst gar nicht, kehren auf halben Weg um oder laufen in irgendeine Richtung, weil sie es einfach nicht sehen.
Bei einem Verein hier, hatten die eigenen Mitglieder nen Vorteil, weil sie mit dunkelblauen Gegenständen geübt haben. (Kein Böser Vorsatz. Ist einfach die Vereinsfarben.)
Das ist mir genau EINMAL passiert. Jetzt hab ich auch ein Set dunkle Teile

Ich wollte mal Richtungsapport auf einem leeren Marktplatz üben. Große neonrote Apportel, für mich total easy. Aber der Boden waren schwarze und weiße Fließen.
Keine Chance. Zuviel Muster.
Auf Landesmeisterschaften wird eigentlich immer sehr fair gebaut, weil es für die Verbände ein blödes Bild wär, wenn zwei Drittel der eigenen Mitglieder nicht bestehen

Das heißt normalerweise helle Geräte, Berücksichtigung der Publikumsseite und Apport und Pylone deutlich von der Box weg.
-
Ist man als Hundebesitzer nicht immer für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich— es sei denn eingezäunter Trainingsplatz plus geprüfter Hundetrainer?
BH ist nur ne Prüfung wie jede andere. Wenn mein Hund beißt muss ich erstmal für den Schaden einstehen, oder?
Eventuell kommt dann noch der Vorwurf Fahrlässigkeit hinzu oder auch nicht.
-
Ich hab anfangs auch keinen Bock auf‘s Band gehabt und trainiert Beute zwischen Pylonen zu suchen.
Ich hab mir sogar die hinteren Pylonen gespart. Beim Durchlaufen reichen ja die vorderen zwei!

Ganz ehrlich: für den perfekten Aufbau in perfekter Umgebung passt das.
Aber in der Prüfungssituation hat es sich bei Mulder und mir bewährt, doppelte Hinweise zu haben:
1 er findet die Mitte der vollständigen Box auch ohne Target
2 mein Steh! Hilft ihm und bestätigt ihm, dass er die Box auch gefunden hat.
Das Boxband war ihm ne große Hilfe, die Mitte der Box zu finden und sie vom Kegelumrunden zu unterscheiden.
-
Hat hier jemand schon Erfahrungen mit den Dosen von "Rinti Sensible" oder "Rocco Sensitive" gemacht?
Wenn ja, welche Erfahrungen bezüglich Verträglichkeit, Verwertung, Fütterungsmenge etc.?
Hintergrund: bin gerade auf der Suche nach einer etwas günstigeren Alternative zu Naturavetal oder auch Loisachtaler.
Mein Vizsla ist etwas empfindlich bezüglich Magen/Darm, deshalb die Sensitive Sorten.
Mulder verträgt Rocco World Trip Jamaica am besten.
Das Sommermenü mit Lachs geht auch.
Rocco Sensitiv gibt Durchfall.
-
Mein erwachsener Border Collie bekommt Platinum Lamm als Leckerchen, manchmal als Tagesmahlzeit.
Findet er saulecker und verträgt er bestens.
-
Vitamin B Tabletten
Magst du verraten welcher Hersteller?

-
An welcher Stelle ist denn aus einem „fleischlastigen Allesfresser“ ein „getreidelastiger Allesfresser“ geworden?
Und wer möchte seinen Hund mit Getreidebrei plus Kot und Nachbars Meerschwein ernähren, um die altertümliche Ernährungssituation wiederzuspiegeln, von der wir nur wissen, dass die Hunde sie wohl überstanden haben ohne auszusterben.
Die Getreidesorten haben sich verändert, warum debattiert man nicht, dass sich die Nutztiere auch verändert haben?
Tja, weil so ein markiger Spruch nichts darüber aussagt, wie sehr sich die Tiere im Vergleich zu den Pflanzen verändert haben, zum anderen trägt man dem sehr wohl Rechnung, in dem man auf den Innereien und Knochenanteil achtet und sinnvolle Öle ergänzt.
Ein hoher *Kohkehydratanteil* macht Sinn für Hunde, die viele Kalorien verbrennen, damit sie nicht Eiweiß verbrennen müssen.
Oder für Hunde, der Besitzer gern mal nen Brocken Fleisch oder Trockenfleischstreifen verfüttern.
Aber wieviele Allesfresser, geschweige denn *fleischlastige* Allesfresser, gibt es (den Menschen eingeschlossen), die von einer getreidelastigen Ernährung profitieren?
Das im Hundefutter enthaltene Getreide, ist nicht nur modernes, stärkereiches, vitalstoffarmes Hochzuchtgetreide, sondern nur noch der rumgereichte Rest des Material was bleibt, wenn Bäckereien und Weizenkeimölgewinnung damit fertig sind. Zudem noch anfällig für Schimmelbelastung.
Kein tolles Vollkorn, sondern ein kostengünstiger Rohstoff, der bei der Gewinnoptimierung hilft.
Im Vergleich dazu sind ein Stück Brot oder die Reste der eigenen Nudeln noch sehr viel besser.
Günstiges Hundefutter ist oft wie ne Scheibe Toastbrot mit nem Stück Wurst plus Vitaminpille und Kotfestiger.
Das ist nicht giftig.
Und klar, ein Hund der eine Unverträglichkeit gegen alles andere hat, dem würde ich natürlich das füttern.
Aber Getreidereste, hydrolysiertes Protein, mit synthetischer Vitamin-Mineralstoffmischung und am besten noch Futtercellulose,
widerspricht einfach allen neueren Ernährungserkenntnissen.
Nämlich, das weniger Verarbeitung besser ist. Dass es nicht nur auf die Nährstoffanalyse im Labor ankommt, sondern auf die biologische Verfügbarkeit (wieviel der Körper aufnehmen kann).
Und die ist besser, wenn die Nährstoffe in den Pflanzen eingebunden sind, in denen sie vorkommen.
Man weiß eigentlich, wie wichtig sekundäre Pflanzenstoffe aus Gemüse und Früchten für die Nährstoffaufnahme, Krebs- und Keimabwehr und wie wichtig Gemüse für einen gesunden Darm ist.
Viele billige Hundefutter, die Stück Wurst auf Toast mit Vitaminpille und Kotfestiger, sind einfach eine verpasste Chance dem Hund alles Gute zukommen zu lassen, was die Natur eigentlich anbietet.
-
Mulder ist mit Acana Puppy sehr gut aufgewachsen. Das füttert seine Züchterin auch.
-
Gründe kann ich dir leider nicht nennen, denn Mulder verträgt am besten genau deklarierte, relativ hochwertige Futter. Genau:
Acana und Platinum (Lamm, Iberico, Rind)
Auch sehr gut Sorten, die im mittleren Preisniveau liegen: Lukullus, Lupo Sensitiv/Natural
Den Gegenhype zum Fleischreichen Futter, jetzt komplett auf günstig zu setzen und die Inhaltsliste nur zu lesen um die bösen Kräuter zu vermeiden, kenne ich ehrlich gesagt nur aus diesem Thread.
Die EINE Studie, die untersucht ob getreidefreies Futter nachteilig sein könnte, ist erstens nur zu einem Verdacht, aber keinen genauen Ergebnis gekommen und würde zweitens dann nachgewiesen haben, dass Kartoffeln (!!) und Hülsenfrüchte (wie zB Erbsen !) für Hunde schädlich sind.
Ich finde auch Kriterien wie den reinen Rohproteinwert oder Rohaschewert zu oberflächlich:
Rohproteinwert wäre zu bedenken: aus welchen Quellen stammt es, wie hoch ist der Bedarf meines Hundes, was bekommt mein Hund noch zusätzlich (Kausachen, Trockenfleisch — oder nichts Eiweißhaltiges)?
Die oberflächliche Betrachtung führt dann zu so lustigen Abstrusitäten, dass sich im Nassfutterthread niemand den Kopf drum macht, weil dort die Werte schlechter zu vergleichen sind. Schon sind alle entspannt.
Oder das eigentlich ab einem gewissen Rohproteinwert immer vor der Nierenbelastung gewarnt wird, es sein denn das Futter ist von Josera, dann verhindert es Muskelschwund.
Genauso beim Rohaschewert:
Sind die mineralischen Komponenten in unverdaulichen Ballaststoffen zB aus Gemüse enthalten, dann rutschen die durch den Darm durch und gelangen nie in die Blutbahn und tangieren die Nieren genau null.
Anders ist es natürlich, wenn er sich aus verdaulichen Bestandteilen zusammensetzt.
Den Wert eines Futters bestimmst du am besten nach deinen Kriterien bei jeder Sorte einzeln.
Der Fleischhype macht genauso wenig Sinn wie der Getreide-Hype, Kräuterhype , Marken-Gläubigkeits/Hype.
Ist doch beim Menschen ähnlich.
Da gibt es - wie beim Hund - auch noch keine Ernährungsform, die nicht schon mal verteufelt oder in den Himmel gelobt wurde.
Aber richtig seriöse Studien bräuchten eine große Fallzahl, sowohl an Probanden als auch an Vergleichshunden/Menschen, die sich ALLE über MEHRERE Jahre verbindlich gleich ernähren *und* die gleichen Lebensumstände (zB Sport, Umweltbelastung etc) haben.
Das gibt es schon kaum bei Menschen.
Die Frage ist auch: Wer bezahlt für die Studie und warum?
Wenn jemand 3-4 Hunde mit Saumagen hatte, der fragt sich natürlich, was der ganze Aufstand soll.
Bis der nächste Junghund halt Durchfall geplagt ist bis man sich schon fast fragt, ob er Fertigfutter überhaupt verträgt.
Und schon will man plötzlich genau wissen, für was genau man da bezahlt hat.