Hallo Zusammen!
Ich Reihe mich hier mal ein.
Unser kleiner Sohn kam im Oktober per Notkaiserschnitt zur Welt. 2 Monate zu früh und nur 760g schwer.
Nach 4 Monaten in Intensivstationen und 3 OPs durften wir ihn vor 2 Wochen endlich mit nach Hause nehmen.
Mit 3kg, Magensonde und Monitor.
Damit komm ich auch wieder heim. Hab vorher neben seinem Brutkasten gelebt.
Die IntensivKrankenschwester, die zu uns nach Hause kommt, hat gesagt, dass er für das, was er hinter sich hat in seiner geistigen Entwicklung überraschend weit und unauffällig ist.
„Es hat sich wohl gelohnt, dass Sie uns so belagert haben.“
Jetzt wo diese Aussage sackt, kann ich langsam von 24 Stunden Kampf- und Wachsamkeitsmodus umschalten und dafür dankbar sein, dass er so ein fröhliches, unkompliziertes Baby ist, das zu allen gern auf den Arm geht.
Mulder ist ein Goldschatz und echter Teamplayer. Von einem Tag auf den anderen wurde er vom täglich intensiv trainierten Turnier und Ausstellungshund zum nur bisschen bespaßten Familienhund.
Jetzt wo das Baby zuhause ist, schwankt er zwischen vorsichtig/höflich und den Kleinen ignorieren.
Traut er sich nicht mehr, weil er an unserer Körpersprache sieht, dass es „unseres“ ist — oder riecht der Zwerg noch nach gar nichts?
Wir sind happy, dass er so brav ist — und er freut sich, wenn ich für ihn wieder stundenweise „die Alte“ bin und mal wieder geradelt oder trainiert wird.