Beiträge von Gandorf

    Hallo Zusammen!

    Ich Reihe mich hier mal ein.

    Unser kleiner Sohn kam im Oktober per Notkaiserschnitt zur Welt. 2 Monate zu früh und nur 760g schwer.

    Nach 4 Monaten in Intensivstationen und 3 OPs durften wir ihn vor 2 Wochen endlich mit nach Hause nehmen.

    Mit 3kg, Magensonde und Monitor.

    Damit komm ich auch wieder heim. Hab vorher neben seinem Brutkasten gelebt.

    Die IntensivKrankenschwester, die zu uns nach Hause kommt, hat gesagt, dass er für das, was er hinter sich hat in seiner geistigen Entwicklung überraschend weit und unauffällig ist.

    „Es hat sich wohl gelohnt, dass Sie uns so belagert haben.“

    Jetzt wo diese Aussage sackt, kann ich langsam von 24 Stunden Kampf- und Wachsamkeitsmodus umschalten und dafür dankbar sein, dass er so ein fröhliches, unkompliziertes Baby ist, das zu allen gern auf den Arm geht.


    Mulder ist ein Goldschatz und echter Teamplayer. Von einem Tag auf den anderen wurde er vom täglich intensiv trainierten Turnier und Ausstellungshund zum nur bisschen bespaßten Familienhund.

    Jetzt wo das Baby zuhause ist, schwankt er zwischen vorsichtig/höflich und den Kleinen ignorieren.

    Traut er sich nicht mehr, weil er an unserer Körpersprache sieht, dass es „unseres“ ist — oder riecht der Zwerg noch nach gar nichts?

    Wir sind happy, dass er so brav ist — und er freut sich, wenn ich für ihn wieder stundenweise „die Alte“ bin und mal wieder geradelt oder trainiert wird.

    Hallo zusammen,

    meine Hündin hat schwarze Krallen, die sie sich bisher immer gut abgenutzt hat. Darüber hinaus hat sie eine Wolfskralle die einwächst wenn sie nicht gekürzt wird. Deshalb wird diese alle 3 Monate vom TA gekürzt (Traue mich da nicht dran)

    Jetzt sind mir die anderen Krallen auch deutlich zu lang geworden. Ich überlege mir jetzt einen Krallenschleifer anzuschaffen.

    Nutzt jemand einen Krallenschleifer auch für die Wolfskrallen?

    Ich liebäugle mit dem Krallenschleifer von Oster.

    Ich liebe den Osterschleifer und nutze ihn seit 5 Jahren.

    Bei den schwarzen Krallen braucht er etwas länger, aber jede Woche ein bisschen— dann werden die schwarzen Krallen auch kurz.

    Als Einsteiger-Ding war der Super, weil mit extra Schutzkappe (die ich jetzt nicht mehr nehme), einfach in der Handhabung (praktischer Schalter, kein Kabel) und in langsamer Stufe ziemlich leise.

    Leider passen aber keine Akkus rein, nur Batterien. Daher wird der nächste Schleifer mit Kabel sein.

    Wahrscheinlich vergehen bis dahin noch ein paar Jahre, weil —- keine Zeit etwas zu ändern, das einfach funktioniert.

    Jetzt sind Bullys aber nicht die einzige Rasse mit liebenswerten Rüden. Nur falls dich das tröstet, wenn irgendwann doch ein anderer Hund bei dir einzieht.

    Mulder wird bei Welpen auch zum vorsichtigen Kuscheltier und spielt sehr geduldig und hingebungsvoll mit ihnen.

    Da gibt es bestimmt noch mehr!

    Sicher, dass es am Vantablack liegt?

    Ich hatte bei Mulder das Gefühl, dass es viel reichhaltiger ist als beispielsweise das Aloe Premium.

    Ich hab ihn vor der Ausstellung häufiger damit gewaschen. Sonst bin ich zu geizig und wechsle mir anderen Shampoos ab.

    Es ist allerdings auch stärker konzentriert— wie verdünnst du es denn?

    Wenn du die Restflasche loswerden willst, schreib mir ne PM ;)

    Mit all den Teilen kommt nichts raus (und ich bürste schon so wie man es macht, Fell hochklappen, bürsten, den nächsten Teil...) - oder so gut wie nichts.

    Meine Sammlung von (unnützen) Bürsten habe ich aufgelöst, nachdem ich eine Activet gekauft habe, in unserem Fall Rot/Silber. Damit bekomme ich von Kletten bis Unterwolle alles raus, mehr als jemals mit einer der anderen Bürsten. Und ich hab so einen Fellmonster-Aussie.

    Sie ist zwar teuer, aber hätte ich den ganzen Kram vorher nicht gekauft... :ugly: Ich nutze nur noch die Activet und einen Kamm.

    Hier auch! Das Deckhaar bleibt heil, Knötchen und Unterwolle kommen raus.

    Mit dem einfachen Metallkamm mach dich die Schnelle Nachkontrolle 1A.

    Brauch aber eigentlich nur die rote Seite.

    bonitadsbc

    Mit „overtraining“ meinte ich nicht, dass man zuviel trainiert hat, sondern eine Trainingsstrategie aus dem Obedience wo man einen Aspekt im Training absichtlich schwieriger macht, damit die Prüfung im Vergleich leichter ist.

    Also 150% im Training verlangen, damit in der Prüfung sicher 100% da sind.

    Der Aspekt Korrektur bezog sich auf die Befürchtung, dass der Hund in der Prüfung nicht mehr/richtig arbeitet, weil er ja bei dieser EINEN Prüfung gelernt hat, dass in Prüfungen nicht korrigiert wird.

    Mein Ziel ist anders:

    Wenn der Hund schon abwägt, ob er eine Korrektur befürchten muss, oder bezweifelt, ob sich die Mitarbeit lohnt (Belohnung), ist für mich das Kind schon in den Brunnen gefallen.

    Ich möchte einen Hund der haargenau weiß, wie das Spiel Platz-Betreten+Arbeiten+Abstauben funktioniert und sich nur denkt „Jay! Leichte Beute!“

    Selbst wenn der mal „versagt“ — in die Zuschauer glotzt, verlegen am Boden schnüffelt weil Frauchen ist seltsam oder absichert, ob der wartende Hund am Zaun auch nicht angeschossen kommt — wird sich so ein Hund die geile Beute wieder holen wollen, sobald er sich wieder wohlfühlt.

    Bezüglich „Rumgucken“:

    Wenn der Hund mit wenig Ablenkung korrekt Fußlaufen kann, hat er die Übung verstanden.

    Dann ist nichts daran unfair ihm das Kommando zu geben.

    Alles an gewünschtem Verhalten kann mal aussetzen, wenn die Ablenkung zu groß ist.

    Jetzt ist halt die Frage: Mit wieviel Ablenkung ist es realistisch zu rechnen?

    Quantitativ.

    Und dann gibt es noch Sorten von Ablenkung, die hat man als Mensch nicht vorher gesehen (weil irren einfach menschlich ist) oder die konnte man als Mensch gar nicht vorhersehen, weil sie diesem speziellen Hund vorher noch nicht begegnet sind.

    Echte Prüfungsnervosität beim HF, zB, kann schwer künstlich zu erzeugen sein.

    Absolute Sicherheit gibt es bei Menschen und Tieren eh nicht.

    Dann hast du deinen Over-Training Hund, der nicht mal wegschauen würde, wenn Feuerwerk neben ihm hochgeht, weil er ja eine Korrektur befürchtet, aber du gibst die Kommandos anders weil angespannt, oder bewegst Kopf und Schultern anders, weil Siegesgewiss und super-gut machen.

    Und schon zögern der Bello, oder springt zu früh in die Grundstellung— oder präsentiert einen perfekten Lauf um einen Kegel.

    Du solltest gehen, weil du dich damit wohlfühlst und euch zutraust eine selbstbewusste, schöne Leistung zu zeigen.

    Aber nicht, weil dich andere schicken.

    Ich bin aber auch so ein Weichei — und stolz drauf! — wenn mein Hund beispielsweise in der Ablage von einer Biene umsurrt wird, sich deswegen schüttelt und etwas zur Seite geht und wieder hinlegt— dann bin ich stolz auf meinen schlauen Hund, der auf sich aufpasst.

    Weil ich als Mensch dasselbe tun würde.

    Aber klar, das wäre Ungehorsam.

    Nach diversen Corona-Ausfällen konnte ich im Spätsommer noch 3 Prüfungen ergattern, 2 musste ich leider aus anderen Gründen absagen (kurzfristig ins KH zur Überwachung).

    Bin also ein Obe-Turnier und 2 Rally-Os mit Coronaauflagen gestartet und empfand es als sehr angenehm (gestaffelte Anreise).

    Hab übrigens am Fressstand auch nicht weniger Geld gelassen, als an Turnieren bei denen ich den ganzen Tag bleiben musste.

    Mehr als 2 Mahlzeiten kauf ich nie, und weniger auch nicht, falls der Kuchen gut aussieht. ;)

    Mit Mulder in der O3 war ich hoch zufrieden. Motiviert, konzentriert - alles erledigt. Ich hab was die PO verschusselt, was einen in der Ü8 sämtliche Punkte kosten kann und auch bei R-Apport und Blitz enorm teuer war.

    Was soll‘s, Mulder hat nen starken Auftritt hingelegt (u.a. 9 in Fußarbeit, Blitz wäre 10 gewesen minus 3 für dreimal falschlaufen von mir) und ich werd in Wartezimmern künftig PO büffeln ;)

    Das NB fühlt sich an wie bestanden :)

    Das Soll für dieses Jahr ist erledigt. Ich muss jetzt eh in die Winterpause. Nächstes Frühjahr schick ich meinen Mann mit Mulder ins Rennen.

    Der macht dafür diesen Herbst noch schnell die BH. — Sachkunde würd ja reichen, aber dann haben die Vereinskollegen gleich gesehen, dass meine Männer das auch miteinander können.

    Äh... Welpen haben doch ein Immunsystem.

    Sonst könnten sie keine Krankheiten abwehren.

    Und gelernt kann es auch schon haben, denn sonst könnte man sie nicht geimpft abgeben.

    Zum Lernen bei einer Allergie reicht ein einmaliger Kontakt. Danach werden Immunkörper dagegen gebildet und die allergische Reaktion wird so heftig, dass man sie wahrnimmt.

    Die Veranlagung entsprechend zu lernen ist aber schon vorher da, sonst würden Hunde gegen alles allergisch reagieren, was sie mal gefressenen haben.

    Gibt Futtermittel die tendenziell häufiger diesen Irrtum beim Immunsystem auslösen, und welche, die das seltener tun.

    Ist hier im Verein und mit Leuten mit denen ich gesprochen habe, eines der beliebtesten Futter für Sporthunde. Wegen dem Geschmack super als Leckerli, die meisten finden Zusammensetzung und Werte gut — da hat sich noch niemand in der Richtung geäußert.

    Ich glaub dir schon, das jemand das zu dir gesagt hat. Aber seltsam ist es, dass ich es weder ansatzweise beobachten konnte, noch davon gehört hab.

    Kann aber gut sein, dass je nach Hundesportart, nicht nur Lebensphilosophie und Rassenvorliebe variieren, sondern auch die Ansprüche ans Futter und auf welchen Tonfall (bodenständig, kein Schi-Schi, was für harte Kerle, no-nonsense, geldsparend, — oder bunt, Nährstoffreich, feel-good etc) man bei der Vermarktung anspringt.