Beiträge von Gandorf

    Klugscheissermodus an:

    Es heisst kupieren. Vom franz. couper (schneiden).

    Klugscheissermodus aus.

    Sorry, Ich weiß manche Rechtschreibfehler tun weh.

    Ich hab nicht drauf geachtet und nicht Korrektur gelesen.

    Ich denke mal, man sieht, dass der Beitrag trotzdem verständlich war. ;)

    Wenn du zufällig noch den richtigen Plural von Parcours im Deutschen zur Hand hättest?

    Da stolper ich viel öfter drüber.

    Nun… was haarlos ist, kann aber noch weniger ne Bürste stellen.

    Gelten Langhaar BCs in dem Sinne, als „Langhaar Hunde“?

    Mulder hat als SL sehr langes Fell. Weil es aber leicht und seidig ist, kann er es aber vom Nacken bis Rutenansatz komplett aufstellen und sieht dann aus wie eine explodierte Klobürste.

    Er hat zwar keine Schlappohren, sondern eher so Flatterohren, aber selbst ich als artfremdes Wesen sehr sehr deutlich, ob er sie so stark stellt, dass die Stirn fast Falten wirft, ob die entspannt aufrecht-seitlich sind, oder nach hinten in den Nacken geklemmt.

    Dafür braucht’s keine Stehohren.

    Ich werde ständig auf Rockys vorhandene Rute angesprochen. :lol:

    Und ihr glaubt gar nicht, wie viele Menschen der festen Überzeugung sind, Frenchies seien kupiert.

    Schuldig, im Sinne der Anklage, muss ich zugeben.

    Ich dachte schon immer, außer Aussies und Bobtails, hätten alle Hunde Ruten, es sei denn kopiert.

    Bin nicht auf die Idee gekommen, das bei den einzelnen Rassen nachzulesen.

    Ich dachte auch, früher hätte man deren Ohren kopiert. So wie bei Boxer, Dobermann und Doggen (die Ohren).

    Ich muss auch gestehen, bei den zwei Frenchies (mit Stummelruten) in der Nachbarschaft, hab ich mich nie gefragt, warum die Rute so kurz ist. Mich hat die Frage abgelenkt, ob deren wirklich sympathisch auftretende Besitzer über das Atemthema nichts wussten, das Beste hofften oder einfach unterschätzten/ignorierten.

    Zum Thema Qualifikationen:

    Unsere Trainer haben allen Paragraf 11 noch den Trainerschein und jährlich werden bis zu 300€ Seminarteilnahmen gesponsert.

    Find ich jetzt nicht so wenig für die meisten Bedürfnisse.

    Hunde mit extremen Aggressionsproblemen kann man damit ohne weiteres persönliches Engagement nicht leisten, klar.

    Nicht jeder Verein hat Zwangs-Arbeitsstunden.

    Mein Verein hat schon mal keine.

    Wenn etwas gemacht werden soll, fanden sich bisher immer genug echte Freiwillige.

    50€ Jahresbeitrag, 35€ für weitere Familienmitglieder und Minderjährige

    Welpenkurse

    Basiskurse

    Offenes Training

    Agility

    Hoopers

    Obedience

    Rally Obedience

    Fährten

    Man Trailing

    Stöbern

    Rettungshunde-Sport

    Rettungshunde-Einsatz

    Man kann überall teilnehmen, solange nicht schon voll ist. Prüfungen werden gefördert, just for funniest auch ok.

    Jahresvollversammlung, Weihnachts- und Sommerfest — Teilnahme immer freiwillig.

    Derzeit etwas über 200 Mitglieder, darunter 26 Trainer (vom Beitrag befreit).

    Offenes Training, Welpen und Schnuppern für 10-15€ pro 90min für Nicht-Mitglieder. Nicht mehr als 5 Teilnehmer pro Trainer.

    Wir könnten noch mehr Gäste und Neumitglieder haben, aber für die Mitgliedschaft braucht es den Basiskurs, wenn kein Vorwissen nachweisbar. Und da gilt eben auch: nicht mehr als 4-5 Teilnehmer pro Trainer.

    Vielleicht findest du jemand, der Longieren nicht mit Wegschicken aufbaut.

    Im Obedience schickt man beim Voraus auch nicht WEG, sondern zu einem entfernten Target HIN.

    Vielleicht könnte man 5 Targets außen um den Kreis legen-/ oder mehrere, damit es runder wird.

    Und er läuft dann von Target zu Target.

    Dann reihe ich mich mal mit einer Frage ein :rollsmile:

    Ab welchem Alter ungefähr haben eure Border Collies erste Hütetendenzen erkennen lassen, also fixieren von entgegenkommenden Hunden, oder von Autos oder Fahrrädern? Mein Kleiner ist jetzt 7 Monate alt und bisher super entspannt bei allem. :herzen1: Ich denke aber, dass sich das noch ändern kann und würde daher gerne eure Erfahrungen hören.

    Ich habe hier zwar mit dem Herren schon den 2. Border Collie sitzen aber den ersten habe ich ja als erwachsenen Hund übernommen und sie ist in der Beziehung auch sehr entspannt.

    Ansonsten würde ich mich natürlich freuen, wenn hier wieder ein wenig mehr geschrieben wird. Ich finde es immer sehr interessant von anderen Erfahrungen zu lesen :nicken:

    Mulder ist da relativ gleich geblieben:

    Pferde auf der Koppel, die in die Ställe oder auf die Weide getrieben werden, gerittene Pferde, Wildtiere, Hunde, Kinder, Autos, Fahrräder… fand er schon immer super easy sich zurück zu nehmen.

    Pferd, das an der Longe auf kleinem Kreis läuft, ist zu schwierig für ihn. Damals wie heute.

    Pferde, die geführt werden, unterschiedliche Gangarten, findet er immer noch interessant, wenn ich oder mein Mann „dran hängen“, besonders wenn sie unruhig sind.

    Aber mit ca. 18 Monaten konnten wir es etablieren, dass er nach unseren Regeln „helfen“ darf, wenn er trotzdem auf Kommandos hört.

    Dem Forum hier fehlt noch etwas die Weimaraner Erfahrung.

    Wenn du hier mal quer liest, wird beispielsweise zu Mali und DSH (deutscher Schäferhund) nochmal ganz anders beraten.

    Weil einfach der Großteil der User schon mehr Krisenthreads dazu gelesen haben und das wiederholen.

    Du bist mit deiner Rasse unfreiwillig Vorreiter, denn die werden erst jetzt beliebter. Von einem VDH Züchter hättet ihr den wahrscheinlich auch nicht verkauft bekommen.

    Euer Hund ist noch kein Jahr alt.

    Das ist nicht bös gemeint, aber Zeug fressen, nicht auf dem Platz bleiben, anrammeln etc. ist wirklich Kinderkram verglichen mit dem, was noch kommt, wenn er in den Jahren 1-4 seine sehr speziellen Rasseeigenschaften auspackt.

    Dann ist er voll bemuskelt, nochmal schwerer geworden und wird das ungehemmt einsetzen, wenn er andere Hunde, Wild oder ihm verdächtige Menschen sieht.

    Kannst du ihn körperlich halten, wenn er brüllend in die Leine springt und das ohne Vorwarnung und mehrfach?

    Nicht, weil er ein Monster ist, sondern weil er eine sehr spezielle Rasse ist. „Passioniert“ heißt nicht, dass er sehnsuchtsvoll davon träumt, sondern dass er sich von fast nichts abhalten lässt.

    Ich denke, wenn du die Autorität hättest ihm zu untersagen über ein Gitter zu springen und freiwillig in einer Box zu bleiben, dann könntest du ihm auch jetzt schon „einfach“ untersagen, dich anzurammeln.

    Wie gesagt, hinter solchen Marotten steckt noch wenig Energie/wenig Emotion. Hinter Schutztrieb, Jagdtrieb und Artgenossenunverträglichkeit steckt sehr viel mehr Willen und Aufregung. Und dazu muss er gar keine schlechten Erfahrungen gemacht haben.

    Und das geht auch nicht weg, wenn er noch mehr oder noch tiefer schläft.

    Dazu kommt das erhebliche Gewicht und Kraft, selbst wenn er nicht extra trainiert wird.

    Der Weimaraner (2 Jahre) meiner Wohnsiedlung hat schon dreimal seine Besitzer umgerissen, weil er meinem Hund an den Kragen will.

    Und das sind junge, sportliche Leute um die 30.

    Er trägt inzwischen Stachelhalsband und das interessiert ihn nicht.

    Ich nehme dich als sehr liebevollen, sehr sorgfältigen Besitzer war und viele Hunde könnten sich glücklich schätzen, dich zu haben.

    Aber dein Junghund ist jetzt schon sehr viel entschlossener und durchsetzungsstärker als du.

    Es ist wirklich brandeilig, dass du einen Trainer findest, mit Weimaraner Erfahung oder zumindest Gebrauchshundeerfahrung (Malinois, deutscher Schäferhund, Riesenschnauzer).

    Ein Labrador, Spaniel, Setter (andere Jagdhundrassen) sind damit nicht zu vergleichen.

    Ja, dein Mann hatte schon einen Vollgebrauchsjagdhund. Eventuell war der charakterlich eine Ausnahme, vielleicht auch nicht. Trotzdem konnte dir dein Mann bisher nicht im Umgang mit dem Junghund weiterhelfen.

    Wie ist euer Plan, denn der noch ernsthafter wird?

    Ist es machbar — und von euch gewollt— dass nur dein Mann mit ihm spazieren geht und er in Herrchens Abwesenheit weggesperrt bleibt?

    Ich wünsche euch, dass es sich schnell bessert und euch schwere Entscheidungen erspart bleiben.

    Es gibt Leute, denen zum Umgang mit so speziellen Hunden nur die richtige Anleitung fehlt.

    Es gibt aber Leute, die trotz Intelligenz und Fleiß, für manchen Typ Hund einfach nicht geeignet sind.

    Gebrauchshunde sind Spitze in ihrem speziellen Arbeitsgebiet. Aber selbst supertalentierte und erfahrene Halter berichten, dass es Dinge gibt, die sie mit den Hunden einfach nicht machen können und ihren Alltag deswegen sehr einschränken.

    Es ist jetzt noch nicht so weit, aber bedenke bitte, dass ein 8-Monate alter, nicht passend erzogener Hund einer schwierigen großen Rasse noch vermittelbar ist.

    Das typische Alter, wo Leute notgedrungen einsehen, dass ein Gebrauchshund für sie unmöglich ist, ist wenn der Hund 1 Jahr ist.

    Dann sucht man für einen sehr großen, triebigen Hund mit vielen „falschen“ Erfolgserlebnissen einen sehr besonderen Menschen, der und dessen Familie das kann und möchte.

    Und ziemlich bald danach wird dein Hund wahrscheinlich Tierheimzwingerlangzeitinsasse.

    Dein Hund versteht nicht, dass man sich so in Deutschland nicht verhalten kann und dass er es eben nicht besser weiß als sein zögerliches Frauchen.

    Und nur weil er zuhause lieb schmust, sagt das nichts über sein Verhalten in anderen Situationen aus.

    Ja! Der hat dich lieb. Aber das heißt nicht, dass er sich automatisch von dir sagen lässt, was er zu tun hat, wenn er Anderes interessanter findet.

    Bitte, euch allen Dreien zuliebe: Ein Trainer mit Weimaraner, Deutsch Drahthaar oder Gebrauchshunde Erfahrung.

    Das ist ein Notfall.

    Das Training greift nicht von heute auf morgen, aber die Entwicklung deines Hundes wartet nicht.