Beiträge von Gandorf

    In den selbstgebackenen Keksen sind ja schon Proteine, nicht nur Aminosäuren.

    Und ob Proteine im Wasser schwimmen oder nicht, macht bei einem echten Allergiker keinen Unterschied.

    Allergiker reagieren schon auf kleine Mengen.

    Eher eine Art Unverträglichkeit.

    Wie hast du denn die Ausschlussdiät durchgeführt und mit welchen Zutaten?

    Vielleicht waren es nicht die empfehlenswerten oder zu schnell zu viel verschiedene?

    Welche Zutaten verwendest du in den Keksen und wieviel Gramm Kekse kann sie problemlos fressen?

    Dann weiß man schon eher was in nem Trockenfutter drin sein darf.

    Auch zum Aufhübschen vom Trockenfutter wirst du das wahrscheinlich berücksichtigen müssen. Hilft ja nichts etwas zu füttern, das maximal frei von allen Provokationen ist und dann etwas Unverträgliches drauf zu kippen.

    Deine anderen Trockenfuttersorten sind Kandidaten, die auch robuste Hunde manchmal nicht vertragen, wenn „nur“ Fisch, zuviel Eiweiß, Proteinhydrolysat etc. eine Schwachstelle ist.

    Da gibt es schon noch etwas zwischen dem und medizinischer Nahrung.

    Ich stelle bei den Seminaren - egal ob live oder online und welche Sportart - des öfteren fest dass halt jeder so seine Methoden hat und wenn Anbieter mehrere Kurse haben wie z.B. Basics, Fortgeschrittene, Spezialkurs Fußarbeit ... dann ist man meist auf verlorenem Posten wenn man nicht von Anfang an in diesem System gearbeitet hat. Shauna Wenzel ist ein gutes Beispiel dafür!

    Ich bräuchte auch mal einen Tipp - auf welchen Plattformen schaut ihr euch nach Turnieren um? Da finde ich irgendwie auch nur noch Rally O, "normales" Obedience scheint kaum mehr statt zu finden. Suche aktuell nach Beginner / Klasse 1.

    Das war jetzt ungewollt Werbung von dir:D

    Ich habe eher das Gefühl, dass beim Obedience alle auch nur mit Wasser kochen bzw. das Rad nicht neu erfunden wird.

    An kleinschrittigem Aufbau, VIEL Fleiß/Zeit, Variable Verstärkung und Auswärtstraining führt kein Weg vorbei.

    Jetzt bin ich extrem neugierig, was Shauna Wenzel so ganz anders macht, dass man sich auf verlorenem Posten sieht.

    Ich hab sie mal auf nem Turnier getroffen und mit ihr geratscht. Sie war total unkompliziert, kollegial und hat mir gut gelaunt ein paar Tips gegeben wg der sommerlichen Hitze und unserm ersten Start in Klasse 3.

    An dem Tag hab ich da nichts besonders exotisches gehört oder beobachtet.

    Generell arbeitet sie mit wenig Wiederholungen. Ich konnte mir das nicht vorstellen, aber es wär tatsächlich eine Erleichterung. Mulder langweilt sich nicht so schnell, aber vielleicht profitiert er trotzdem davon.

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    Turniere findest du auf der Seite deines Hundesportverbandes.

    In Bayern ist der BLV da sehr vollständig zB.

    Im OMA Hundesportkalender stehen auch immer ein paar.

    Oder du fragst euren Vereinsschriftführer. Der hat wahrscheinlich eine Übersicht über eingereichte Termibschutzanträge der umliegenden Vereine. Deren Homepages würde ich dann beobachten, denn dort stehen die Ausschreibungen ja auch.

    Mein Mann befürchtet, dass einmal abgeschraubt, der Duschkopf zum Schlauch nie wieder dicht wird.

    Ich bin handwerklich unerfahren und leicht zu beeindrucken.

    Hattet ihr das Problem schon mal?

    Wir haben sehr kalkiges Wasser.

    Ich hätte jetzt völlig unbedarft unsern Duschkopf einfach in Zitronensäure eingelegt, möchte aber auch nichts trennen, was ich dann nicht mehr zusammen krieg.

    Shauna Wenzel bietet auch sehr viel Online an. Von Anfänger bis zu den Feinheiten ambitionierter Prüfungsläufer.

    Da gibt es sowohl Modelle zum sich filmen und beurteilt werden, ganze Kurse mit Schritt für Schritt — und auch einzelne Vorträge mit anschließend Gruppendiskussion.

    Wedog ist eine Platform wo man, gegen kleines Geld (ca. 14€ monatlich) als Flaterste Kurse und Interviews verschiedener Trainer anschauen kann. ACHTUNG! Die sind frisch im Aufbau und haben für ambitionierten Hundesport noch gar nichts.

    Ich hatte aber mit Ihnen Kontakt und sie arbeiten daran. Es lohnt sich, das Trainerangebot immer mal wieder zu scannen, ob schon interessante dabei sind.

    Deren erstes Projekt Wehorse hat inzwischen sehr hochkarätige Leute (auch Olympioniken) wie zB Ingrid Klimke, Britta Schöffmann… und eine enorm große Auswahl an Material zum selben günstigen Abopreis.

    Seminare, die von Vereinen organisiert werden, findest du auf den Seiten deines Hundesportverbandes. In Bayern zB der BLV

    yane

    Wenn Leute sagen „Mein Hund kann alles, aber…“ oder „Ist zu genial/intelligent für Obedience.“ macht mich das immer skeptisch.

    Damit ein Hund auf das nächste Kommando wartet und nicht selbst abspult, braucht‘s kein Hokuspokus, sondern einfach mal wieder die Teilübung belohnen oder mal wieder das Abwarten belohnen.

    Train as you compete.

    Es wird im Leben nie drankommen, dass der Hund nach dem Kegel eine Distanzkontrolle machen muss, oder aus der Box raus einen Richtungsapport.

    Deswegen trainier ich das auch nicht, damit auf‘m Turnier mit etwas weniger konzentriertem oder übermotiviertem Hund keine vermeidbaren Missverständnisse entstehen.

    (Klar, wenn es mir als Mensch Spaß macht und mir Punkte auf Prüfungen weniger wichtig sind, dann nur zu! Hundesport soll vor allem Freude machen.)

    Sehr wohl kann es vorkommen, dass der Hund nahe an der aufgebauten Box vorbeilaufen muss, dass Geräte blau/braun sind und so schlechter zu sehen, dass der Hund das Auslegen nicht gesehen hat, das Gras recht hoch ist, die Straße nebenan zu laut, Stewardhelfer oder Richteranwärter durch die Sichtlinien laufen etc.

    Da gibt es schon genug bzw, sehr viel was man zielgerichtet trainieren kann, wenn es einem nur bewusst ist.

    Feste Abläufe in den Übungen und feste Abstände zwischen den Geräten und dem Hundeführer, sind eigentlich Orientierungshilfen, wenn man nicht nur auf dem eigenen Vereinsplatz startet und sich deswegen sonst sehr viel ändert.

    Ganz ehrlich:

    Meine Freunde und Vereinskollegen gehen gern und viel auf Seninare.

    Ich nie, weil ich im Reitsport schon zu viele überflüssige Seminare erlebt hab und mir beim Obedience andere Info-Quellen ausreichen.

    Aber ich seh schon, was die bringen können:

    Ein anderer Trainer passt vielleicht besser zu dem Mensch-Hund-Team.

    Man hat immer noch eine weitere Perspektive oder andere Schwerpunkte.

    Seminar kann eine Prüfungssituation-Light sein, mit Unterstützung.

    Viele Basics sind nicht zwingend landläufig bekannt: welche Bestätigung passt zu welchem Übungsteil? Durch welche Marotten von mir erschaffe ich unbewusst Fehlerquellen? An welche „exotischen“ Aufbaumöglichkeiten, Targets, Rituale und Bestätigungsformen, Mentaltraining für Mensch hab ich nicht gedacht?

    Letztendlich tun Seminare auch oft dem Menschen gut. Viele Seminarleiter sind einfach Persönlichkeiten, die einem viel Kraft und positive Einstellung mitgeben (zB Di Martín).

    Und es kann sehr viel Spaß machen: was Neues kennenlernen, mal aus dem Trott rauskommen, den eigenen Hund vorführen, andere Teams beobachten.

    Eine Bekannte von mir besucht mehrere Seminare im Jahre, lief aber erst eine Prüfung letztes Jahr. Voll in Ordnung.

    Wenigstens in der Freizeitgestaltung sollten man Dinge tun dürfen, die einem wirklich Freude machen. Egal, ob es andere beeindruckt.