Beiträge von Gandorf
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Es pflegt halt am reichhaltigsten. Die Ezzouts machen sehr glatt und geschmeidig. Das erleichtert auch das Durchkämmen.
Ich bin mit Mulder allerdings auch absolut nicht der Type, der ALLES oder auch nur DAS MEISTE über Waschen und Blowern rauskriegt. - Ich krieg bis auf 0,1% alles mit der Roten Activet rausgebürstet. Hat den Vorteil, dass danach beim Waschen und Blowern keine Haare mehr rumfliegen.
Einen Hund der nicht alle 4 Wochen oder so gewaschen wird, würde ich tatsächlich inzwischen vor dem Bürsten waschen und trocknen, damit es weniger ziept. -
Warum muss man denn so nah aneinander vorbei. Und da meine ich beide Parteien.
Ich wechsle immer freudig die Straßeseite und bei entsprechenden Kandidaten „verstecke“ ich mich auch mal so, dass die Hunde keinen Sichtkontakt haben.
Warum andere das nicht machen?
1. Weil man als überzogener Angsthase angesehen wird.
2. Weil man davon ausgeht, dass jeder nur Tiere dabei hat, die er im Ernstfall auch festhalten kann.
Vor zwei Wochen im Skigebiet auf einem Winterwanderweg:
Junge Frau mit zottigem Riesenhund, der bei Sichtkontakt lostobt.
„Das macht der nur bei Border Collies! — Hier ist so glatt, vielleicht kann ich ihn nicht halten!“
Unterwegs im Familien-Tourismusgebiet.
Unverletzt ist wichtiger als rechthaben.
Also bin ich mit Mulder (der keinen Piep gesagt hat) und Kleinkind auf dem Rücken, den verschneiten Hang hochgekrabbelt, damit mein böser BC hinter drei Bäumen nicht mehr zu sehen ist.
War möglich, weil ich an meine Schuhe Schnee-Spikes gemacht hatte.
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Mein Gedanke zum Thema:
Mein 52cm/20kg HütiTüti hat gegen die Sorte Hund, die von ihrem Besitzer nicht festgehalten werden können, auch keine Chance.
Der stirbt nicht beim ersten Schütteln, aber der Mensch der ihn schon vorher nicht halten konnte, wird in 2-3 min auch nicht plötzlich zum Held.
Bis zu einer gewissen Größe bleibt sich das gleich.
Für ein 2 kg Hündchen könnt ich mir eine Alubox auf den Rücken packen und bei Gefahr reinstopfen.

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Ich hab Mulder nach 6 Monaten alleine mit meinem Mann trainiert.
Gelegentlich gab‘s nen Trainingsbesuch in einem befreundeten Verein. Ansonsten haben sich auch in anderen Sparten Hunde und Stewards für ne Gruppenübung gefunden.
Unsere Obe-Gruppe war schon immer sehr voll und bis ins Detail durchorganisiert. Viele wollen und brauchen das.
Mein Ding war‘s nicht. Ich mag das kleine Arbeitsgruppe - Modell lieber als „Unterricht“.
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Ich schreib mir nicht die Finger fusselig mit Erklärungen, die du mir dann doch nicht glaubst.
Du kannst dir nicht vorstellen, dass längerer Parkour und ein Hundeführer, der noch auf Einiges andere achten muss, einen Hund mit viel Konzentrationsausdauer und Mitdenken erfordert?
Der flüssig arbeitet, kein Schild über den Haufen rennt vor Hektik, auf deine Körperbewegungen beim nach den Schildern schauen nicht falsch-reagiert?
Dass mal eben kurz rechts führen eine andere Sache sind, als lange Serie aus Stops und Drehungen—- ohne ständig das Handtarget vorn hinzupacken?
Mulder und ich kennen jetzt die O3. Hexenwerk ist das auch nicht. Man muss halt üben.
Im Übrigen ist es in B und O1 bei vielen Richtern damit getan, wenn man den Hund nicht verliert und er brav nebenher trottet.
Dann geht’s auch immer mehrere Schritte weit, nicht so Schlag auf Schlag.
Diese Arroganz. Vor allem wenn man schon selbst schreibt, dass man bemerkt hat, inzwischen auf seinem hohen Ross allein auf weiter Flur zu stehen.
Ich weiß jetzt, wie‘s den Agi Leute geht, wenn viele Sagen: „Durchgeknallte Hunde, die über Hürden gescheucht werden, weil deren Besitzer zu bequem sind ihnen etwas anderes beizubringen. Gewonnen hat der von 80 Hunden, der per Zufall kein Dis hatte.“
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Wie ist denn bei euch Hundesport allgemein vertreten?
Habt ihr viele/große Vereine?
Geht es THS und RO besser, oder gibt es das auch wenig?
Ich erreiche in 30min Fahrzeit 4 Vereine, die Obedience anbieten.
Unsere Obe-Gruppe hat einen Trainer plus 3 Co-Trainer. 22 Teilnehmer, die motiviert und regelmäßig kommen müssen. Damit voll, es sei denn jemand wird ausgetauscht.
RO hat aber auch 15 Teilnehmer und allgemein haben wir mehr Mitgliedsanträge, als wir aus Trainer- und Platzmangel annehmen können.
THS allein wird selten angeboten.
Aber RO ist auch in jedem Verein vertreten und Agi platzt sowieso aus allen Nähten.
Ich glaube, die Region hat einfach eine hohe Dichte an Hundebesitzern mit genug Freizeit :)
Mindestens von 2 Vereinen weiß ich, dass sie feste Hoopers Gruppen haben. Und Treibball wäre zumindest einmal wöchentlich fahrbar.
Das sind reine Hundesportverein. SVs kommen noch dazu, sind aber Mitgliedermäßig recht klein.
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Altmodische Ansicht von Rally-O.
Aber wer die noch hat, ohne sich in Klasse 2 ner Prüfung gestellt zu haben, darf sie auch gern weiter behalten.
Sagt jemand, der mit nem exakten OB3 Hund, für RO2 erstmal trainieren musste.
Sich nem LR und ner ganzen Prüfung stellen, ist dann doch was anderes, als zuhause mal kurz probieren.
Wissen eigentlich besonders die Obe Leute.
(Jetzt ist das mal-schnell-ne-RO Klasse aufsteigen eh vorbei, wenn der Hund ohne Dauerhandtarget nicht rechts laufen kann.)
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Bekeksen würde ich am Schluß, denn Kauen und Schlucken und nochmal nach-Schlucken unterbricht das so lang.
Leckerchen zum Kauen würde ich ganz am Schluß füttern.
Ich würde leckere Zahnpasta verwenden (zB Beaphar Leber, Virbac Chicken) - und lieber immer nach ein paar Sekunden loslassen, damit der Hund das Maul nicht so lang am Stück offen lassen muss. Dafür halt mehrfach.
Ich glaub, das lange Öffnen braucht auch Kondition/Dehnung. Nach dem Zahnarzt hab ich immer einen verspannten Kiefer - so soll es meinem Vierbeiner nicht gehen!
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Bin ich froh, dass ich nicht die Einzige auf weiter Flur bin, die das nicht wußte.... :)
Mir fehlt das hunde-geübte Auge. Ich hab das Video geschaut, sehe aber nur schnelle Hunde.
Begriffsstutzige Frage:
Der Pferdegalopp soll ja (FN/Dressur) einen Dreitakt haben.Heißt das dann, beim Zwei-phasen Galopp hört man nur zwei Aufschläge: 1. Vorderläufe gemeinsam 2. Hinterläufe gemeinsam
und es gibt keinen Rechts- und Linksgalopp zum unterscheiden?