Beiträge von Gandorf

    Hätte ich einen kleinen Hund, würde ich ihm auch mehr Bewegung gönnen, als es (wahrscheinlich?) im Mainstream der Fall ist.

    Aber es lässt sich auch nicht leugnen, dass ein kleine Lebewesen meistens weniger schnell ist, als ein Großes.
    Wenn ich einen Zwerg mal ne Weile traben lassen möchte, muss ich dafür nur flott marschieren.
    Bei nem 50cm Hund brauch ich dafür ein Fahrrad oder eine wirklich gute Läuferkondition.

    Um mal Haken schlagend im Galopp abzudüsen reicht einem Zwerg eine viel kleinere Fläche, als einem 50cm Hund.

    An so etwas denken eben Menschen, die sagen "ein großer Hund braucht mehr Bewegung".

    Von der Dauer bleibt sich das gleich. Klar.
    Und wenn man Jagdterrier und Windspiele mit Deutschen Doggen, Mastinos und Ridgebacks vergleicht, dann haut es natürlich auch nicht hin. (Wobei die Ridgebacks sehr viel schneller und mehr laufen würden, wenn sie sich wohl fühlen und der Jagdtrieb angesprochen würde.)

    Es ist schön, wenn sich um bereits angeschaffte Kurznasen oder Nullnasen ab 20 Grad aufmerksam gekümmert wird mit: kühlen, im Haus/Schatten bleiben, nur kurz lösen. :gut: Das geht ja auch gar nicht anders.

    Aber ich wollte nur einmal darauf hinweisen, dass das Linderung für echte Probleme ist.
    Nicht, dass der Eindruch entsteht, als wäre es einfach Geschmacksache, dass man Tiere züchtet, die nur in klimatisierten Räumen und in körperlicher Dauerschonung (Dauereinschränkung) leben können, weil sonst Atemnot oder Hitzschlag droht.

    Mittlerweile positioniert sich ja auch die Hundezubehör-Industrie.

    Vor Kurzem suchte ein namenhafter deutscher Hersteller u.a. auf FB nach neuen Modelle...dabei haben sie im ersten Aufruf recht ungünstig für ihr Marketing formuliert, dass sie keine Kurznasen / Qualzuchten möchten, da sie nicht (mehr) dazu beitragen wollen, dass ‚so etwas‘ in der Gesellschaft als normal angesehen wird...der Shitstorm war ihnen sicher und das Marketing hatte alle Hände voll zu tun.

    War das Hunter oder jemand anderes?

    "Zu allen Zeiten?"

    Warum sollte man auf biegen und brechen wirklich zu allen Zeiten auf allen Strecken Gassi gehen wollen? Man kann auch jede Diskussion Ad Absurdum führen, wenn man sonst nichts zu tun hat.

    Mein Border Collie gesellt sich übrigens mit in den Club der Hunde die schon entspannt die Frankfurter Öffis genutzt haben. Er betrachtet Busse als Auto und hat sich bei der ersten Fahrt intuitiv zum Ruhen hingelegt, als der Bus-Motor anging.

    Die Privateinfahrten und Zufahrten zum Naturschutzgebiet sind hier zwischen 7 - 9 Uhr täglich zugeparkt mit Gassifahrern.

    Wir sind aber "nur" in der Nähe von Klein- und Mittelstädten.

    Noch könnten wir uns es leisten, dass wir dem Gassitourismus per Auto entfliehen.
    Oder :D Antizyklisch zum Gassi in die Kleinstadt fahren, weil da "nur" lästige Tut Nixe unterwegs sind, aber die gefährlichen Brecher schon auf genügend Widerstand getroffen sind.

    Stattdessen weiche ich halt auf unbeliebte Zeiten aus. Und die Strecke aus dem Dorf raus ins Grüne ist in 5min erledigt, weil Mulder neben dem Rad läuft. Für die Zeit, in der er das nicht mehr möchte steht schon ein Radanhänger bereit.

    Ich bin dankbar für alle Beiträge und wollte ja gern wissen, wie der Hundehalter von heute so tickt. Was er tut und warum.

    Ich dachte dabei tatsächlich an die fast täglich Fahrenden.
    Weniger an die, die 1-2 die Woche einen Ausflug, Treffen oder einen Trainingsort aufsuchen.

    Außer Sheltie (bellt zu viel, hysterisch), DSH (war eh Quatsch) und Pudel (gefällt nicht) - gibt es ja noch einige mittelgroße Hunde, auf die "unkompliziert", menschenfreundlich, und "leicht zu erziehen" besser zutrifft, als auf einen Aussie (der selbstständig seine Farm bewachen und mit Hacken zwicken Rinder treiben soll9.

    Selbst rausfinden tun sie es alle, wenn der Hund zwischen 1-2 Jahre alt ist und *plötzlich* nicht mehr spielen will und den Schutztrieb auspackt.
    Aber vielleicht gefällt ja eine umgängliche Rasse.

    Ist ja nicht so, als ab es außer dem Aussie keine pfiffigen, sportlichen Hunde gäbe.