Beiträge von Gandorf

    Nach dem Wasser sind aber alle Hunde wieder fröhlich um ihre Besitzer gewuselt und wollten Kekse und Spielzeug.

    Einen panischen-verstörten Hund oder einen, der das Vertrauen zum Besitzer verloren hat, stell ich mir aber anders vor.

    Ein Hund, der Jahrelang unter Menschen gelebt hat, versucht das zu vermeiden, aber ein besonderes Drama ist es nun auch nichnicht

    Also ich finde schon. Manche haben so heftig gemieden und wenn gerade die dann nach der (30 Sekunden) Freigabe einfach so zackig gepackt und ins Wasser getragen wurden, das fand ich schon heftig.

    Also das Hochheben vor etwas Spannendem (Wasser, Baden, Tierarzt) is doch nur ein Hochheben.

    Wenn du da anfängst ein großes Brimborium drum zu machen, erzählst du dem Hund quasi ne Gruselgeschichte.

    Wenn du aufgepasst hast, die 30 Sekunden laufen gar nicht ab, wenn der Hund nicht freiwillig mit dem Herrchen in der Zone neben dem Wasser wartet.

    Manche haben sicher aus dem zwei Runden ausprobieren gelernt, dass sie nach dem Steg ins Wasser gehoben werden.

    Ob die vom Herrchen weglaufen oder nur “Ach gut, wenn der Alte wieder kommt, können wir auch was anderes machen!”

    kann man nicht wirklich erkennen.

    Den Kandidaten wird’s wohl egal sein, aber irgendwie provoziert das meinen Gerechtigkeitssinn:

    Dass sie nach 30 sec plus keinen Titel mehr kriegen ist wohl allen klar.

    Insofern hat ja die Aussie-Bulli Dame auf nichts Besonderes verzichtet, außer darauf sich die Kleidung nass zu machen.

    Ich würde nicht ausschließen, dass die Reinheber aus den Vorrunden gar nicht geldgeil und überzeugt vom nahen Sieg waren — sondern durchaus welche dabei waren, denen man eingeimpft hat: “Man kann dem Hund zeigen, dass es gar nicht so tragisch ist — bzw. sollte ihm zeigen, dass es keine bewährte Lösungsstrategie ist, seinen eigenen Weg zu gehen.”

    Das ist vielleicht kein professionelles Hundetraining, aber reichlich übertrieben die Besitzer als Tierquäler darzustellen.

    Ja, nass werden mögen manche Hunde nicht.

    Aber “krass” und “zwingen” finde ich doch etwas arg.

    Gelegentlich wäscht man ja mal einen Hund oder “zwingt” ihn, nicht näher zu nem Hund oder einer Wildspur nach zu laufen.

    Ein Hund, der Jahrelang unter Menschen gelebt hat, versucht das zu vermeiden, aber ein besonderes Drama ist es nun auch nicht.

    Dazu wollte ich gern noch etwas sagen.

    Ich glaube schon, dass man Sportarten erfinden kann, die man mit allen Hunden machen kann.

    Aber ich glaube, es ist unmöglich eine Sportart zu finden, in der alle Hunderassen gleich gut abschneiden.

    Wenn überhaupt gelingt das im Ausstellungswesen, wo man versucht festzustellen, welcher Hund die Rassekriterien seiner eigenen Rasse am besten erfüllt.

    Was wären denn die allgemeinen Sieger-Kriterien im Obedience?

    Der Hund, der am gehorsamsten ist — aber vielleicht strohdumm?

    Der Hund der am intelligentesten ist — aber eventuell unterbemuskelt und übergewichtig?

    Der Hund mit der höchsten Sportlichkeit — auch wenn er dabei ein Nervenbündel ist?

    Um das objektiv zu bewerten, müsste man Hundegedanken lesen können.

    Und bei 2 Richtern hätte man 3 Meinungen.

    Also hat man Kriterien festgelegt, die man von außen gut sehen kann: direkte Wege, präzise Bewegungen, zielstrebiges Arbeiten

    Ob der Hund schnell läuft, weil er sehr motiviert ist oder weil er eine hohe Grundgeschwindigkeit hat, bleibt naturgemäß eine Grauzone.

    Zitat

    Was mich ein bisschen zum Schmunzeln bringt, war, dass sich im Trockenfutter-Thread ein Grüppchen gefunden hat, das begeistert von kleinen Packungsgrößen ist.

    Obwohl der Kilopreis dann doppelt so teuer ist.

    Aber ich gönne jedem die Freude an der Vielfalt.

    ;) Tiere füttern berührt so viele Menschen innerlich. Vielleicht, weil sie ihre Begeisterung beim Mampfen so viel deutlicher zeigen, als Zweibeiner-Gäste. :D

    Das hab ich geschrieben.

    Nicht halb so bösartig, wie du’s darstellst.

    Du darfst im Gegenzug gerne über meine guilty pleasures schmunzeln:

    — Ich lese stundenlang über Pferde- und Hundethemen. Errate die meisten Trofus, die ich nicht mal füttere, an ihrer Zusammensetzung

    — Ich trinke täglich drei Kanne Tee: erst schwarz, dann grün, dann Kräuter

    :D alles gut!

    Bei Africa steht folgendes:

    Kartoffel*, Straußenprotein* (16 %), Kartoffelprotein*, Öle und Fette, hydrolisiertes Protein, Rübenmelasseschnitzel* (entzuckert), Apfeltrester*, Natriumchlorid, Hefe* (extrahiert)

    Das fand ich "unglaubwürdig kurz", habe aber jetzt bei anderen Sorten auch gesehen, dass die Liste länger ist.

    Dann nehme ich meinen Vorwurf hiermit offiziell zurück und das Futter kommt für die Zukunft doch wieder auf die Optionen-Liste.

    P.S.: Bei Africa fand ich auch den niedrigen tierischen Anteil so seltsam. Aber ist ja anscheinend bei anderen Sorten nicht so 👍

    Für die Hauptnährstoffe reicht’s.

    Bei Eiweiß, Kohlehydrat und Fett reichen theoretisch 2 Komponenten.

    Vitamine und Mineralstoffe, die ergänzt werden müssen, stehen oft im Extraabsatz “Zusatzstoffe”.

    Ist das nicht irre teuer — die kleinen Beutel Trofu kosten doch pro Kilo ungefähr das Doppelte.

    Früher fanden sich immer ein paar User, die Trockenfutter vakuumiert, oder portionsweise eingefroren haben.

    Hat da ein findiger Rechenfuchs festgestellt, dass sich das finanziell doch nicht lohnt?

    Früher hatte ich mal Farbratten. Unter Rattenbesitzern war es durchaus üblich, dass 2-3 gemeinsam einen großen Sack gekauft haben, und dann unter sich aufgeteilt.

    Dann hat man öfter frisch und trotzdem den günstigen Kilopreis.

    Vielleicht finden sich ja in Hundeverein oder Nachbarschaft Gleichgesinnte?