Beiträge von Beaglebine

    Da ist deiner Kollegin vermutlich alles aus dem Gesicht gefallen, oder? :muede:
    Ist wirklich traurig, wie blind und taub manche Menschen ihrem Tier gegenüber sind. :(
    Lupos Kumpel Rocky (Mops, 14 Jahre) hat nun ein Auge weniger. Es war schon jahrelang ständig gerötet, manchmal eitrig und stand weiter vor als das andere.
    Letzte Woche ist es ihm rausgeploppt :verzweifelt: als er aus der Straßenbahn gehüpft ist.
    So traurig das auch einerseits ist, mich "freut" es dass Rocky nun einen Schmerzpunkt weniger hat.

    Lupo ist Kastrat, ehemals fettleibig (25 kg / 18 heute), nimmt gern und schnell zu.
    Ich füttere lieber Nassfutter, die größere Menge kommt ihm sehr recht - mir gefällt die Möglichkeit, es ohne viel Aufwand mit Gemüse und Co strecken zu können. Beim Trofu kann Hund eben aussortieren, beim Nafu ist das schon schwieriger. Auch ein Schuss warmes Wasser dazu streckt die Menge nochmals.
    Ich füttere unterhalb der Empfehlung ,da ich auch gern noch belohne oder ein kleines Extrahäppchen gebe.
    Als Leckerli (gekauft) geht ganz gut getrocknete Lunge, die ich in Mini-Stückchen schneide. Gemüse als Leckerli geht hier gebraten ganz gut. Ich wische meine Pfanne nach dem Fleischbraten mit nem Tuch grob aus und brate darin Zucchini & Möhre an. Damit schmeckts dann plötzlich doch ganz gut, im Ofen kann man das dann auch noch kurz trocknen.

    Als mein Hund 5jährig einzog, hatte er auch sehr wenig Interesse an Spiel.
    Wenn er mal nem Holzstück nachgesetzt hat, dann nur um es zu haben- und zu fressen.
    Er hat vorher 2 Familien verschlissen gehabt, da hatte sich kaum einer Zeit für ihn genommen (war auch ansonsten nahezu unerzogen). Ich würde sagen, nach etwa 6 Monaten wurde er etwas interessierter an Spielzeug allgemein und am Spiel mit mir. Animiert hat ihn schnelles hin und her, vor und zwischen seinen Pfoten mit Stofftieren. Als ich da mal eine Reaktion hervorgerufen hab, hab ich ihn weiter angefeuert. Das anfeuern kannte er schon von mir, er hat dann verstanden dass ich
    das Gespiele gerade auch ganz toll find und hat weiter gemacht.

    Zu Hause wird/wurde hier nie viel gemacht. Hin und wieder packe ich den Schnüffelteppich aus, übe ein paar Indoor-Tricks, ansonsten wird jeden Abend ca
    10 Minuten gezergelt.
    Lupo war nie groß verspielt, das Zergeln hat er sich vor ein paar Jahren als Ritual ausgesucht, ich weise ihn da auch nie ab, freut mich ja wenn er gut drauf ist.

    Draußen ist´s nun natürlich etwas ruhiger (Lupo ist 14) geworden. Ca 2 Std am Tag ist er unterwegs, je nach seiner Laune machen wir dann was -oder eben nicht.
    Er lässt sich noch gern für jede Art von Suche animieren, apportiert noch gern, modelt für mich oder trickst ein bisschen rum. Meist sind´s so 10 Minuten Action auf einer Runde, oder eben auch gar nichts.

    Zu Hause gibt´s Futter nach dem Gassi, und dann ist einfach Ruhe. Bei ihm musste ich da auch gar nicht viel managen, ist er zufrieden - ruht er.

    Bei Pascha (Shih-Tzu, verst. 2016) sah das etwas anders aus. ER kannte es bis 3,5 Jahre gar nicht, sich draußen mit seinen Menschen abzugeben, da machte er nur seins. Zu Hause wurde dann gefälligst noch so lange der Ball geworfen, bis der Herr genug hatte - ansonsten Bellkonzert und andauerndes Generve.
    Das änderte sich dann, als ich zur Familie dazu kam. Er wurde dann draußen mal ein bisschen kopfmäßig gefördert und zu Hause wurde nicht jedem seiner Wünsche entsprochen. Sorgte dann recht bald für ein sehr viel angenehmeres Zusammenleben.

    An sich klingt das schon ziemlich gut, was deine Bekannte den Beagles bieten kann. Meuteleben, Ansprache und viel Bewegung kommt den meisten Beagles sehr entgegen. Regelmäßige Gassigänge sollten aber unbedingt sein, Beagle sind Laufhunde und schnell gelangweilt, ein Garten ist für Lupo ungefähr 30 Minuten interessant, dann hätte er gerne Unterhaltung.

    Ich kenne ziemlich viele Labor-Beagles, davon sind mir wenige als dauerhaft problematisch bekannt. Die allermeisten gewöhnen sich sehr schnell an ein normales Leben, ein vorhandener souveräner Hund erleichtert das wohl sehr. Ich kenne viele, die von einem "normalen" Hund nach einiger Zeit kaum zu unterscheiden waren.
    Schade, dass ihr so weit weg seid, nächstes Jahr findet in Burbach/Siegerland wieder ein großes Laborbeagletreffen statt.


    Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass Meutefremde Hunde akzeptiert werden!

    So lange es Beagles sind, dürfte es eigentlich kein Problem sein. Auf Beagletreffen werfen wir ja auch 30-80 fremde und bekannte Hunde auf´s Gelände, völlig ohne Probleme. Wagt sich dann aber eine andere Rasse drunter, schließen die sich flott zu einer heulenden Meute zusammen und stellen den Fremden.