Beiträge von Lagurus

    Ich würde mal behaupten, dass man einem Hund auch ohne BH einen guten Grundgehorsam beibringen kann und den auch anders abprüfen kann.

    Ich habe schon Spaß an Unterordnung, aber mir ist die BH eben einfach auch viel zu lang, die Fußstrecken sind viel zu lang, daran bin ich regelmäßig gescheitert und ich habe bisher keinen Trainer kennengelernt, der einem zu einer wirklich guten BH verhelfen kann und wo das Training super viel Spaß gemacht hätte. Ich fand es stupide immer und immer wieder das gleiche zu machen und trotzdem keine Fortschritte zu erzielen. Die wirklich guten BHs wurden bei uns nur von den Leuten abgelegt die Hunde haben, die eh eine sehr hohe Trieblage haben und denen man ansieht, dass sie die ganze Zeit drauf warten, dass man ihnen eeeeendlich das Spieli wirft. Die Hunde, die schneller die Lust verlieren, weil sie eben keinen Bock haben 300 Schritte lang auf die Belohnung zu warten, die sind dann auch nur eine solalala Prüfung gelaufen. Und da habe ich ewig dran geübt, immer in variabler Länge belohnt, mal kurze mal lange Strecken, mein Hund konnte 50 Schritte super Fußlaufen, aber mit 50 Schritten ist es ja einfach nicht getan. Und wenn einem da eh keiner weiterhelfen kann, verliert man die Lust dran, die ursprüngliche Motivation einen gute BH laufen zu wollen ist weg und man versucht nur noch die Mist endlich hinter sich zu bringen. An UO haben wir weiterhin Spaß, Rally Obedience macht uns viel Spaß und mein Hund ist echt gut darin, aber ob ich noch mal eine BH laufe, obwohl ich sie nicht brauche, weiß ich nicht.

    Ich glaub niemand braucht 3 km stupides Fußlaufen um festzustellen, ob Mensch und Hund ein Team bilden. Gibt Hunde, die haben kein Bock auf Agility und stellen sich blöd an, und laufen dafür eine 1A Unterordung und andersrum ebenso, das hat nichts damit zu tun, ob Mensch und Hund ein Team bilden, also ob die BH dafür DIE aussagekräftige Prüfung wäre, zumal viele Menschen an stupider Unterordnung schon gar keinen Spaß dran haben und sie nur machen, weil sie es machen müssen.

    ob das den Leistungen so gut tut weiß ich allerdings nicht

    Welcher Leistung? Meinst du, ein Agilityhund zeigt eine schlechtere Leistung in seinem Sport, weil er eine sportbezogene Prüfung absolviert? Der BH würde das sicherlich gut tun, wenn es nur noch Leute absolvieren, die danach auch Obedience machen, dann müssten sich nicht mehr so viele durchschummeln, weil sie keinen Bock auf die BH haben.

    Wenn ich es aus menschlicher Sicht betrachte, dann sind mir Bademäntel aus Frottee am liebsten, weil die eben sehr gut die Feuchtigkeit aufnehmen. Ich habe auch so weiche Kuschelbademäntel, die nehmen schlecht Feuchtigkeit auf, sind dafür aber auch nie richtig nass und trocknen auch schnell, aber ich finde sie auf nassem Körper eben unangenehm, eben weil sie Feuchtigkeit sehr schlecht aufnehmen. Die ziehe ich dann am liebsten an, wenn ich nur was warmes drüber ziehen will, aber nicht, wenn ich nass bin, im nassen Zustand ziehe ich Frottee vor.

    Heute gab es Quesadillas mit Bohnenmus, Avocado, Paprika, Tomaten, Lauchzwiebeln und Champignons gefüllt. Die Tortilla-Fladen haben wir auch selbst gemacht, nachdem ich gesehen habe, was in den fertig zu kaufenden Tortillas alles für ein Mist drin ist. War aber eine aufwendigere Sache, auch wenn sich das immer so einfach liest. Aber geschmeckt haben sie soooo viel besser als die fertigen Tortillas.

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    Hast du Statistiken dazu? Ich habe die Zahlen für Mops und Chihuahua in meinen Clubs nicht genau im Kopf, aber die sind nicht wirklich abweichend von den Zahlen anderer Rassen.

    Ich war mal bei der (mittlerweile ehemaligen) Vorsitzenden des IKFB zu Besuch und sie sagte mir, dass 60 % der französischen Bulldoggen via Kaiserschnitt gebären.

    Vllt. habe ich den Thread falsch verstanden, aber ich dachte, es geht darum ob ein Hund glücklicher ist, wenn er den ganzen Tag draussen im Garten sein darf als wenn er den ganzen Tag in der Wohnung sein muss

    Nein, so hab ihn nicht verstanden, ich habe es so verstanden, dass es darum geht, ob Hunde in menschlicher Obhut nicht zu stark in Grenzen gepresst werden, die sie eigentlich gar nicht wollen, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse somit nicht ausleben können und dieses nur zur Bedürfnisbefriedigung des Menschen geschieht. Ob das nun im heimischen Garten passiert, in dem ich den Hund einsperre oder in der Wohnung, spielt dabei ja eher eine untergeordnete Rolle.

    Für meinen Hund ist es das größte Glück auf Erden in einer Wohnung zu leben, für sie wäre ein Leben draußen furchtbar. Sie geht auch so gut wie nie alleine raus, auch wenn die Terrassentür zum Garten offen steht. Unser Garten ist nicht komplett eingezäunt, sie könnte durchs ganze Dorf spazieren, wenn sie wollte, tut sie aber nicht. Habe auch mal vergessen die Terrassentür zu schließen, als ich auf Arbeit gegangen bin, sie hätte in den folgenden 5 Stunden spazieren gehen können, aber als ich Heim kam, war die Couch warm und der Hund verschlafen. Ihr wäre es vermutlich nur lieber, wenn ich nicht arbeiten gehen würde, sie öfter bei mir sein könnte.

    Das Hunde für eigene Bedürfnisse gezüchtet werden, ist ganz sicher ein rein egoistischer Akt. Aber die Frage ist, ob der Hund denn unglücklich ist, weil er nicht mehr die Bedürfnisse eines Wildtieres hat und von uns abhängig gemacht wurde? Für meinen Hund ist das Couch und Bettleben mit engem menschlichem Anschluss aber das größte Glück auf Erden. Sie denkt sicher nicht drüber nach, wie es wäre einen ausgeprägteren eigenen Willen zu haben, der ihr mehr Unabhängigkeit bescheren könnte.