Angeregt durch einen Thread hier und Unterhaltungen mit manch anderem Hundebesitzer ist mir in den letzten Tagen etwas durch den Kopf gegangen.
Die meißten sind der Meinung, man müsse dem Hund (vor allem Welpen) erst viele Dinge schrittweise beibringen. Als Beispiel sei mal das Alleinsein angeführt.
Karli ist mein erster Hund und ich hab ihn in folgenden Situationen einfach ins kalte Wasser gewurfen:
allein sein : er wurde ab der 2. woche die er bei mir war regelmäßig allein gelassen, zeit variierte ohne großes tamm tamm drum zu machen, Resultat: mit 13 Wochen konnte ich ihn schon problemlos 3-4h allein lassen (dass Problemlos bezieht sich darauf, dass er sich ruhig verhalten hat. Natürlich musste ich mit kleinen Pfützen leben).
auto fahren: vom ersten tag an regelmäßig mitgenommen. Resultat: nach 2 Tagen ohne Probleme gern auto gefahren.
Box im Auto: bis er 1 Jahr war kannte er es nicht, in einer Autobox zu sein, er war immer auf der Rückbank angeschnallt. Box gekauft, nicht dran gewöhnt, sondern sofort reingesteckt- Resultat, ab der zweiten Fahrt ist er freiwillig rein gegangen.
Das sind nur kleine Beispiele, für dass was ich meine. Hab ich hier einen extremen Glücksfall von Hund gehabt, oder ist es vielleicht doch die Tatsache, dass manche Probleme erst entstehen, weil die Halter sich einen zu großen Kopf drum machen und zuviel Tamm Tamm (zu lange Eingewöhnungszeiten in Kauf nehmen) drum rum machen?
Wie seht ihr das?