Beiträge von pimpfi

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    2. wildernde Hunde zu töten, die sich nicht innerhalb der Einwirkung einer für
    sie verantwortlichen Person befinden und nicht als Jagd-, Rettungs-, Hirten-,
    Blinden-, Polizei- oder sonstige Diensthunde erkennbar sind, und

    hierzu hätte ich mal eine Frage an die Experten. Zieh ich Karli seine Kenndecke über (gelb mit rotem Kreuz), dann dürfte der Jäger nicht schießen, auch wenn er wildert? Ich laufe mit Karli sehr viel mit der Kenndecke, weil ich von meinem Trainer auch schon gehört hab, dass das im Fall eines Falles sichtbarer ist, aber ist es dann auch sozusagen ein Freischein, dass ein Jäger nicht schießen darf? Mal ein länger entferntes Beispiel. Karli war ja schon 2x abgedüst, bei dem ersten mal hab ich ihn nach einer halben stunde etwa 5m hinterm Reh abgerufen (ich bin felsenfest überzeugt, dass er das Reh gar nicht realisiert hat, sondern nur auf der Spur war). Aber rein vom logischen hat er ja da gewildert. Hätte er da seine Kenndecke um gehabt, wäre dass sozusagen ein Freibrief für Ihn gewesen?

    Nur noch einmal zum Verständnis, ich will nicht, dass mein Hund wildert, hier geht es mir nur mal um die Gesetzliche Geschichte.

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    Lily ist eine weiße Hündin und der Herr erklärte mir, dass ich nach einem "Jagderfolg" von ihr dies an ihr nicht sehen würde. Kenne mich da nicht aus, aber sollte Lily ein Tier getötet haben ist doch Blut an ihr oder?

    Jagderfolg hat nix damit zu tun, ob dein Hund auch Beute macht!
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    Vom 24.-25. November muß ich zu ner Schulung nach Darmstadt, bei Karli´s eigentlicher Betreuungsstelle ist noch nicht sicher, ob er dort hin kann zu der Zeit. Von daher suche ich in dieser Zeit bzw. wahrscheinlich schon vom 23. November an, jemand, der einen Riesenbeagle entweder im Großraum Dresden aufnehmen könnte, oder vielleicht könnte ich ihn auch nach Darmstadt mitnehmen, da bräuchte ich dann auf jeden Fall für Tagsüber eine Betreuung.

    Also, falls jemand Spaß hat, einen Riesenbeagle für kurze Zeit aufzunehmen, darf sich gerne melden

    Vom 12.-13. Oktober muß ich zu ner Schulung nach Münster, bei Karli´s eigentlicher Betreuungsstelle ist noch nicht sicher, ob er dort hin kann zu der Zeit. Von daher suche ich in dieser Zeit bzw. wahrscheinlich schon vom 11. Oktober an, jemand, der einen Riesenbeagle entweder im Großraum Dresden aufnehmen könnte, oder vielleicht könnte ich ihn auch nach Münster mitnehmen, da bräuchte ich dann auf jeden Fall für Tagsüber eine Betreuung.

    Also, falls jemand Spaß hat, einen Riesenbeagle für kurze Zeit aufzunehmen, darf sich gerne melden

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    Wer sich einen Hund holt, sollte sich 1-2 Gedanken darüber gemacht haben und auch ein gewisses Zeitpotential, um solche Sachen zu trainieren. Ist für mich eine Frage der Fairness, denn alleine bleiben ist nicht einfach so ...

    aber das eine schließt das ander doch auch nicht aus. Glaub mir, ich habe mir mehr als 2 Gedanken gemacht, als ich mich für einen Hund entschieden habe, trotzdem kam ich gerade mit dem allein bleiben mit der Hau ruck methode am besten klar.

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    Anders sehe ich das bei Kommandos, das muß kein Welpe sofort lernen, und da verlange ich auch nix. Man kann auch gut ohne Platz und Fuß auskommen, so lange der Hund im Alltag weiß worauf es ankommt.

    Grundsätzlich gebe ich dir recht, was die Alltagsprobleme sind, meiner meinung nach gibt es da nämlich wirklich durch den Halter Hausgemachte Probleme.

    Allerdings sehe ich das mit den Grundkommandos wie Platz oder Fuß ein wenig differenzierter, hier muss ich sagen, kommt es m.e. sehr auf den Hund an, ich mit meinem Jagdhund kann auf richtigen Grundgehorsam nicht verzichten, lass ich es schleifen, kann ich mir wochenlange arbeit neu aufbauen.

    Angeregt durch einen Thread hier und Unterhaltungen mit manch anderem Hundebesitzer ist mir in den letzten Tagen etwas durch den Kopf gegangen.

    Die meißten sind der Meinung, man müsse dem Hund (vor allem Welpen) erst viele Dinge schrittweise beibringen. Als Beispiel sei mal das Alleinsein angeführt.

    Karli ist mein erster Hund und ich hab ihn in folgenden Situationen einfach ins kalte Wasser gewurfen:

    allein sein : er wurde ab der 2. woche die er bei mir war regelmäßig allein gelassen, zeit variierte ohne großes tamm tamm drum zu machen, Resultat: mit 13 Wochen konnte ich ihn schon problemlos 3-4h allein lassen (dass Problemlos bezieht sich darauf, dass er sich ruhig verhalten hat. Natürlich musste ich mit kleinen Pfützen leben).

    auto fahren: vom ersten tag an regelmäßig mitgenommen. Resultat: nach 2 Tagen ohne Probleme gern auto gefahren.

    Box im Auto: bis er 1 Jahr war kannte er es nicht, in einer Autobox zu sein, er war immer auf der Rückbank angeschnallt. Box gekauft, nicht dran gewöhnt, sondern sofort reingesteckt- Resultat, ab der zweiten Fahrt ist er freiwillig rein gegangen.

    Das sind nur kleine Beispiele, für dass was ich meine. Hab ich hier einen extremen Glücksfall von Hund gehabt, oder ist es vielleicht doch die Tatsache, dass manche Probleme erst entstehen, weil die Halter sich einen zu großen Kopf drum machen und zuviel Tamm Tamm (zu lange Eingewöhnungszeiten in Kauf nehmen) drum rum machen?

    Wie seht ihr das?