Beiträge von pimpfi

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    Die Schäferhunde, die ich jedes Jahr in Leipzig auf der internationalen Rassehundeausstellung sehe, egal ob in oder außerhalb des Ringes, laufen gebückt und krumm, für mich völlig unnormal.

    Ati, da kannst Du aber nicht wirklich viele gesehen haben, in Leipzig sind jedes Jahr sehr sehr wenige DSH gemeldet, einfach, weil eine CACIB den SV Leuten nicht wirklich was bringt. Ich sag es mal ganz krass, die, die in Leipzig Ihre DSH´s ausstellen, machen das entweder wirklich nur Just for Fun, oder aber gehen dahin, damit se überhaupt mal n Preis holen.... also Leipzig als Referenz zu nehmen ist wirklich sinnlos.

    Dennoch weiß ich, was Du mit krummen Rücken etc. meinst.... Schande über mein Haupt, ich besitze so einen Hund, der einen Krumbuckel hat und ED noch dazu. Trotzdem bin ich mittlerweile fest davon überzeugt, dass dieser Hund sein Leben genießt und keine Schmerzen hat.

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    Wenn ich mir vorstelle, dass diese Hunde einen Parcour laufen müssten? Schwer vorstellbar.


    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass zumindest die Hochzucht nicht für Agilty gemacht ist.... muss sie auch nicht, dafür wurde der DSH nicht gezüchtet und es gibt prinzipiell genug Hunderassen, die aufgrund der Anatomie nicht geeignet sind.

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    Ich denke, hier im Osten eher nicht!

    Woran machst Du das fest? Ich bin ja nu selber aus m Osten, aber es gibt keine Statistik, die besagt, welche Schäferhunde aus Ostlinie gesund oder nicht gesund waren. Ich denke es ist vielmehr in den Köpfen verankert, Schäferhund mit geraden Rücken = gesund, Schäferhund mit Schrägheck = oh Hilfe HD.... und das ist einfach schlichtweg falsch!

    Ich muss sagen, durch meinen Hundeverein kenn ich nun viele Schäfer, bei uns gibt es genau einen einzigen, der nicht nervenstark ist, ansonsten sind alle durch die Reihe durch a Familienhunde und b gelassen.

    Wie alt und welche Schulterhöhe hat dein DSH? Ich hab ja hier auch so ein Gerippe, Hutch war als Welpe schon dürr und egal, wieviel man ihn füttert, er nimmt nicht wirklich zu. Hutch ist auch ein DSH und hat eine Schulterhöhe von 65cm und wiegt aktuell 28,5 kg. Vom TA hat er aber gesagt bekommen, dass es noch ok ist... Reserven hat er allerdings nicht wirklich.

    Wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir deine Trofu Menge ein wenig wenig vorkommt für einen DSH, hab davon allerdings nicht mehr so die Ahnung, da meine frisch ernährt werden.

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    Außerdem wäre der Hund so dominant ,das er meinen sofort auf den Rücken legen würde . Ok..

    und wenn er es dann mal macht, dann würdest Du nicht mehr so gucken: :ugly: , sondern so :erschreckt: .

    Sorry, aber warum kann man den Wunsch eines anderen Hundehalters nicht einfach respektieren? Nicht jeder Hund ist die freundlichkeit in Person, wenn es um andere Hunde geht. Und ja, die Leistungsschäfer, die ich kenne sind nun mal nicht die wirklichen Spielhunde, sollte man aber einfach mal respektieren und akzeptieren. Deshalb gleich von Tacker zu reden, zeugt übrigens nicht gerade von reife.

    Also ganz ehrlich, wenn mein Hund so viele Zecken hat und bereits Babesiose hatte, würde ich nicht überlegen, ob Chemie drauf kommt oder nicht, sondern ich würde das drauf machen, was zuverlässig hilft.

    Wer einmal einen Hund hatte, der eine der Krankheiten hatte, die durch Zecken übertragen wurden, der überlegt nicht mehr lange.

    Ich war lange Zeit Gegner von Chemie, bis Karli an Anaplasmose erkrankt ist. Und Dummerweise ist er auch ein Hund, der die Zecken magisch anzieht, bei ihm helfen auch keine Spot Ons mehr. Das einzige, was seit 2 Jahren zuverlässig hilft ist das Scalibor Halsband. Vor zwei Jahren musste ich mich zwischen Pest oder Cholera entscheiden, Pest ist Chemie, Cholera wäre es gewesen, wenn er sich nocheinmal mit Anaplasmose oder gar Borreliose angesteckt hätte.

    Ich durfte auch schon mit der sog. "Tiergefahr" als Geschädigte Bekanntschaft machen. Folgende Situation: Rettungshundetraining, mein Hund auf dem Rücksitz in einer Box, Fenster des Autos geöffnet. Eine Staffelkollegin hängt Ihre Hündin etwas blöd an einem Zaun hinter dem Auto an der Leine an. Als keiner an den Autos war, muss die Hündin mal gedacht haben, sie guckt mal, ob mein Rüde noch im auto ist, also ist sie an meinem Auto hochgesprungen. Schaden durch Kratzer etc. waren rund 900 Euro. Erstattet hat die Versicherung der Hündin 50% genau mit der Begründung der "Tiergefahr". Mir hatte die Versicherung damals sinngemäß gesagt, in dem Moment, wo ich einen Hund im Auto habe, habe ich eine Tiergefahr und bin quasi an der Misere selbst mit Schuld, obwohl mein Hund nix gemacht hat.

    Ich habe auch eher das Gefühl, dass die TS gar keine Anregungen annehmen will.

    Um aber auf die Frage einzugehen. Ich bin selber Single, arbeite Vollzeit und habe 2 Rüden. Beide haben teilweise unterschiedliche Bedürfnisse, was den Sport angeht. Dienstags und Freitags sind wir normal im Hundeverein, da kommen beide nacheinander dran mit UO bzw. mein älterer Rüde noch mit Agility. Mittwochs hat mein älterer Rüde noch Agility, was ich aber mit meinem Schäfer aufgrund von operierter ED nicht machen kann/ werde. Also muss der jüngere einfach mal warten, er kann vor Beginn und nach Ende noch auf dem Platz toben, mehr nicht. Sonntags bekommt halt dann das Schäfertier seine Auslastung beim Training von den Rettungshunden, da muss der ältere dann halt im Auto warten und kommt zwischendurch mal für kurze Pippi Runden raus. Also wenn ich will, geht alles, man muss sich halt bewusst sein, dass bei der Kombi : single, vollzeit, mehrere Hunde und aktiver Hundesport einfach mal ein Großteil der Freizeit für die Hunde und den Sport drauf gehen.

    Zum Thema Hund - Hitze - Auto: Ich selber hab ne Box im Auto und kann somit auch den Kofferraum offen lassen, wobei ich meine Hunde im Hochsommer dann doch eher in die festen Boxen auf n Hupla tue, da diese noch einmal kühler sind. Ich kenne einige Hundeplätze, die direkt feste Boxen zum warten haben.

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    Unverträglichkeit wäre für mich ein Trainingspunkt weil ich meinen Rüden überall dabei habe und er einfach brav sein muss….
    Ich frag mich immer warum ein Hund unverträglich ist! (verprügelt / gebissen / ….)
    Wir haben einen Steffordmix aus dem Tierheim, er wurde vom Vorbesitzer verprügelt und hat auch schon gebissen auch den haben wir wieder auf die Reihe bekommen… es geht wenn man will nur die Frage ob man will… UND MIT DER AUSSAGE DARF SICH GERNE JEDER ANGEGRIFFEN FÜHLEN

    Also erst hab ich gedacht, Du bist einfach nur unwissend, aber mit deinem letzten Satz disqualifizierst Du Dich für mich völlig, da dieser einfach nur arrogant ist.

    Kann es sein, dass Du hier von einer Unverträglichkeit gegenüber Menschen sprichst und nicht Hunden untereinander? Anders könnte ich Deine Worte noch weniger verstehen.

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    und ein Hund mit Grundausbildung durch die BH sollte doch unter Signalkontrolle stehen oder?


    Wenn man nicht verstehen will ... :roll: . Wie schon mehrfach erwähnt ersetzt die BH keinen Grundgehorsam. Ich kenne Leute, da haben die Leute die BH sogar recht gut bestanden, wenn da aber außerhalb vom Platz nichts passiert, kann kein Grundgehorsam da sein. Auf dem Platz lernen die Hunde nun einmal eine Abfolge von Komandos, mehr nicht.

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    ein Mensch der einen Hund besitzt der mit anderen unverträglich ist sollte an der Verträglichkeit arbeiten nicht im Hundesport oder?

    Achso und wenn ich einen Hund habe, der nun mal unverträglich ist, warum auch immer, darf ich mit diesem keinerlei Hundesport betreiben? Warum?

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    Auch frage ich mich immer, warum diese Schutzdienstler ihren eigenen Hunden so wenig vertrauen, dass sie sie weitgehend vom normalen Leben isolieren. Es gbit Ausnahmen, aber nur sehr wenige.

    Dann kenn ich von den sehr wenigen Ausnahmen aber die Masse :headbash: . Es gibt sie, diejenigen, wo die Hunde nur auf dem Platz funktionieren, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das Vorrangig die Leute sind, die ihren Hund eh nur als Sportgerät ansehen. Das hat nix mit IPO ansich zu tun, sondern damit, dass der Hund einfach im normalen Leben nicht integriert wird.

    Karli Beagle-Labrador Mix, selbstständig und weiß, wo er steht, bleibt problemlos überall allein, den kann ich selbst in einem fremden Hotelzimmer parken, ohne das wir uns da vorher großartig aufgehalten haben. Alleinsein wurde nicht extrem geübt im Welpenalter, sondern einfach in den Alltag integriert.

    Hutch, Schäferhund... steht in der Rangordnung unter Karli, sehr auf mich bezogen, nicht sehr eigenständig, kann mittlerweile allein bleiben, hat aber zum einen immer noch den Drang so nach 4-5 Monaten doch mal noch was kaputt zu machen (er ist 3 1/2). Sobald beim Tagesablauf etwas von der wöchentlichen Regelmäßigkeit abweicht, hat er nach wie vor ein kleines Problem und das obwohl er Karli immer um sich rum hat und die beiden wirklich gut harmonieren.