Beiträge von pimpfi

    Zitat

    Ich denke bei einer VDH Zucht wäre dies auch der Fall..... Aber wie gesagt da werden wir uns hier wohl nicht einig....

    Hier kann ich Dir definitiv sagen, dass auch in einer VDH Zucht weder Rüde noch Hündin aus der Zucht genommen wird. Hutch und sein Bruder sind beide Einhoder, sein Vater ist nach wie vor erfolgreicher Deckrüde. Seine Mutter hatte nach Hutch noch mind. 1 Wurf. Wobei ich das Thema Einhoder noch nicht einmal so gravierend sehe, zumindest bei meiner Rasse dem DSH, wo es genug Deckrüden und Hündinnen gibt, würde ich bei Knochenkrankheiten (HD und ED) soweit gehen, dass sobald es in einem Wurf auftaucht, alle Hunde aus diesem Wurf keine Zuchtzulassung haben dürften.

    Ich selber habe mit Hutch einen DSH, der das typische Klischee knochenkrank erfüllt (er hat ED), dennoch würde ich mir immer wieder einen DSH holen. Meine Mutti stand vor einem einem dreiviertel Jahr vor genau der Rassefrage, da ihre Cavalier King Charles Hündin im Alter von 8 Jahren wegen Herzproblemen eingeschläfert werden musste. Wesensmäßig wäre der Cavalier wieder die optimale Rasse gewesen, aber vernunftsmäßig hat sie sich gegen einen erneuten Cavalier entschieden, einfach weil die Rasse wirklich durch und durch krank gezüchtet ist und es so gut wie keinen Cavalier in der heutigen Zucht gibt, der nicht irgendwann mit Herzkrankheiten anfängt, von den ganzen anderen Krankheiten mal ganz abgesehen.

    Mit der Uniklinik Leipzig hatte ich bisher leider nur schlechte Erfahrungen (in einem Fall von einem Herzinfarkt bzw. starken Herzbeschwerden eines Hundes in der Nacht sagte mir die Klinik, wir können kommen, aber sollen so 4h Wartezeit einplanen.) Bei meinem eigenen Hund hatte ich bzgl. einer ED OP angefragt, wo der telefonische Kontakt auch schon so sehr zu wünschen übrig ließ, dass ich zur Zweitmeinung nicht nach Leipzig gefahren bin. Bei einem anderen Hund, weiß ich, dass Sie die ED OP versaut haben. Ich könnte Dir hier in Dresden die Tierklinik Dresdner Heide empfehlen, der Chef ist, was Chirurgie angeht wirklich sehr sehr erfahren und sie haben MRT und CT, wird wohl aber genau so weit weg sein, wie Leipzig.

    Zitat

    HD/ED ist eh immer so eine Sache - da muss man schon eine richtige Krankenversicherung abschließen - und das war uns dann doch zu teuer, zumal solche Probleme in der Regel erst später im Lebensalter auftreten und eine Operation beim Junghund oft nicht in Frage kommt. Wir legen lieber jeden Monat Geld zurück um ein wenig besser gewappnet zu sein, sollte HD/ED je ein Thema werden.

    Hier muss ich aber mal kurz widersprechen. Mein Hund ist noch keine 4 Jahre und wurde bereits wegen ED operiert, da es im Junghundalter sehr wohl Probleme gab. Ich habe selber eine OP Versicherung bei der Agila und die haben alles übernommen (insgesamt waren wir glaub etwa bei 2500 Euro)... und gerade bei Knochensachen finde ich einen Punkt sehr wichtig, die Uelzner übernimmt nur 10 Tage der Nachbehandlung, die Agila unbegrenzt... in unserem Fall hätte dieser kleine Unterschied rund 1000 Euro ausgemacht.

    Also ich kann Dir nur etwas zur Anaplasmose beim Erwachsenen Hund sagen. Bei Karli war die Krankheit m.e. schon fast 1 Jahr in ihm drinn, bevor sie endlich diagnostiziert wurde, allerdings phatte er keine organischen Schäden, sondern er war schnell geschafft und seine Schilddrüse wollte nicht mehr so richtig mitspielen. Die Krankheit selber bekommt man mit Antibiotika in den Griff, bei uns hat es allerdings 12 Wochen gedauert. Ob die Anaplasmen dann wirklich komplett verschwunden sind, oder sich nur ins Knochenmark zurückgezogen haben, kann dir jetzt halt noch keiner sagen. Karli geht es mittlerweile wieder gut, aber die Krankheit hat ihn m.e. gezeichnet. Er ist gerade im Sommer schneller platt und sein Immunsystem ist schneller angreifbar.

    Zitat

    Scheint eine fragwürdige Herkunft zu sein! Ich würde mich auf hohe Tierarztrechnungen einstellen...

    Und Du meinst, die Aussage hilft den TE jetzt in der aktuellen Situation weiter :roll:

    An den TE, wenn Ihr gar keinen Anhaltspunkt habt, würde ich erst mal ein Blutbild machen und auf Giarden untersuchen.

    Ich hatte selber einen Welpen, der ohne gesundheitlichen Grund Blut im Stuhl hatte, besagter Hund kam vom VDH Züchter. Bei Hutch war es immer bei Stress, dass er Durchfall und Blut im Stuhl bekam. Dies besserte sich nach gut einem halben Jahr, als ich auf Frischfütterung umstieg und der Hund älter und gelassener wurde.