Habt ihr eigentlich alle so Tracker die Herzfrequenz? Ich hatte das früher auch, aber bin ehrlich... wusste eh nicht, wann es "bedenklich" wurde. Hab das Teil leider bei irgendeinem Umzug verloren. Vielleicht kennt sich jemand aus, wie sinnvoll es ist sowas zu haben und welcher dann auch empfehlenswert wäre. :)
Beiträge von Gefühl
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Ich war heute Morgen auch wieder laufen und hab gemerkt, dass morgens eher meine Zeit ist. Damals bin ich auch immer morgens gelaufen, mittlerweile ist das etwas schwieriger wegen der Arbeit (muss oft um 4 Uhr morgens schon anfangen, davor werd ich sicher nicht laufen gehen).

Aber an freien Tagen mach ich das auf jeden Fall, abends bin ich einfach schon so kaputt und mein Knie ist ja auch schon mehr belastet worden als noch am frühen Morgen. Das hab ich heute nämlich die kompletten 25 min nicht gespürt!

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@Lockenwolf Danke für deine lieben und aufmunternden Worte. ❤️
Sich nicht zu sehr zu vergleichen (auch mit sich selbst), ist manchmal echt ne Herausforderung. Und ja, ich weiß genau was du meinst wenn du schreibst du hast manchmal das Gefühl dein Hund würde dich noch ziehen, obwohl er gar nicht mehr da ist. Das hatte ich auch schon und musste mich dann echt zusammenreißen. Gerade bergauf hat Ruby mich echt immer toll unterstützt. 😊
Ich freu mich hier dabei zu sein und eure Laufgeschichten zu lesen!
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Wieso zum Teufel sehe ich den Laufthread erst jetzt? 😱
Vor meiner Krebserkrankung (2018) hatte ich ein richtiges Hoch, bin total viel und gern gelaufen, es hat mir so viel gegeben! Vor allem dann noch mit meiner Ruby zusammen. ❤️ Ich hatte mich in dem Jahr auch für einen Halbmarathon angemeldet und bin bei zwei 10km-Läufen mitgerannt, was mir total gefallen hat. Leider kamen dann halt Chemo und Co. Und seitdem sind meine Gelenke nicht mehr die selben. Hab es immer wieder versucht, aber ich muss halt leider immer nach spätestens ca. 10 min Pause machen (gehen), sonst lauf ich richtig schön in einen Knieschmerz rein und das hört auch den Tag danach nicht auf. Hab dann letztes Jahr mit Ruby wieder angefangen einfach zum Spaß, ohne groß auf Progress zu achten, und das tat mir echt gut. Leider ist Ruby dann ja im Januar gestorben 😢 und seitdem war mit mir, was den Sport angeht, auch nix mehr anzufangen. Aber jetzt bin ich diese Woche zweimal laufen gewesen und es tat mir so so gut. Ich gehe zwar zwischendurch auch immer mal und bin insgesamt echt langsam, aber ich versuche nicht so sehr daran zu denken, wie gut ich mal war und wie leicht mir das alles mal fiel (ist leichter gesagt als getan), aber ich merke ja, wie gut mir das Laufen dennoch tut. Und vielleicht, wenn ich wirklich regelmäßig jetzt dran bleibe, kommt ja doch wieder der "Erfolg" ... Und falls nicht, ist es dennoch gute für meine Gesundheit, Körper und Geist.
Mich bestärken auf jeden Fall auch eure ganzen Berichte. Die machen mir richtig Lust auch wieder an so kleinen Wettkämpfen teilzunehmen. 😍 Aber dafür muss ich nochmal n bisschen weiter üben. Bisher lauf ich auch fast nur im Geraden. Steilere Berge gehen sofort auf meine Knie. 🥹
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Fuchshexchen Wie krass lang deine Haare nach 2,5 Jahren sind! Meine waren nur schulterlang. Wie unterschiedlich das von Mensch zu Mensch sein kann wie schnell Haare so wachsen. 😍 Du hattest ja schon immer so mega geile Haare.
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Spannendes Thema, was mich gerade auch beschäftigt. Habe gestern erfahren, dass die Hündin aufgenommen hat (plus erster Ultraschall 😍) und jetzt heißt es abwarten wie viele es werden und ob eine Hündin für mich dabei ist.
Wenn wir dann hinfahren um die Züchterin und die Hunde zu besuchen, sind das auch etwa 300km und ich wäre schon traurig, wenn es dann nicht klappt, weil wegen schlechtes Bauchgefühl usw. Aber ich selbst hab ja auch eins und weiß, dass man das nicht einfach abschalten kann. Vor allem wenn es um sowas wichtiges geht wie die Zukunft der "eigenen" Babys.
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Soooo, ich war gestern ja beim Friseur, hab dir Spitzen abgeschnitten bekommen (sind jetzt deutlich kürzer, aber immernoch "lang", über Schulter zumindest) und Strähnchen. Erst blondiert und dann rosa drauf. Bin sehr zufrieden mit allem. Hoffe nur ich kriege das mit der Farbe so ähnlich Zuhause hin, weil ich weiß, dass diese Abmattierungen ja nie lange halten. 😅
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Terri-Lis-07 Mir geht's gerade ähnlich. Habe selbst sehr feines Haar (bei mir medikamentenbedingt, aber das wird für immer so bleiben leider) und morgen hab ich nen Friseurtermin. Gewollt ist, die Haare zu blondieren, damit ich die wieder bunt haben kann. Aber da sie jetzt so dünn sind, hab ich so meine Bedenken bei dem ganzen.. aber meine Friseurin ist echt top, die hat mir meine Haare schonmal gerettet. Zu ner anderen (auch im gleichen Laden) gehe ich nicht! Ich denke auf Strähnchen könnte ich mich auch noch einlassen, wenn's eher viele schmale sind. Dann sieht es ja fast aus wie "komplett".
Und die Haarlänge weiß ich gerade auch nicht wie ich die machen soll. Mittlerweile sind sie von Glatze (2018) wieder bis fast Brustlänge gewachsen. Einerseits will ich sie gern wieder auf Kinnlänge, andererseits freu ich mich über die Länge, früher waren sie auch immer so etwa wie jetzt, aber da waren sie halt auch schöner, voller. 😅🫠 Naja, mal sehen wie es am Ende wird. Alles nicht so einfach auf jeden Fall.
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In der frischen Zeit hab ich sie ständig im Augenwinkel gesehen. Überall war mein schwarzer Schatten. Ich bin auch jemand, der nie von den Hunden träumt, aber sie hat mich seit ihrem Tod ein paar mal "im Traum besucht" als junges, sportliches selbst und ich habe mich entschieden zu glauben, dass sie nach mir gesehen hat. Ich hab auch fürchterlich viel geweint, die nächste waren kurz und traurig. Urlaub hatte ich keinen, aber dank Home Office konnte ich zwischen den Meetings heulen

Fühle sehr was du schreibst. Ich muss mich an der Arbeit immer wieder anhalten nicht zu heulen, HO gibts in meinem Job nicht. Und ich bin neidisch auf deinen Besuch im Traum.
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Die Sachen von Peppi habe ich alle aufgehoben, wenn sie noch OK waren. Holly trägt sie auf. Sie hat genau ihre Größe und jedes Mal wenn ich eins von Peppis Sachen ihr anziehe denke ich mit warmen Herzen an die sie und freue mich, dass ein Teil irgendwie doch dabei ist. (Außerdem ist es erstaunlich dass unser erstes Anny-X ungefähr 10-11 Jahre alt sein muss und quasi immer noch in einem guten Zustand ist; Holly trägt es zum toben).
Ich habe auch fast alles aufgehoben und hab den Wunsch, dass mein neuer Hund ein paar der alten Sachen vielleicht tragen kann. Irgendwie beruhigt es mich, dass ich damit nicht alleine bin. ♥ich kann es voll und ganz nachvollziehen.
Ich habe hier jedesmal wenn abzusehen war das das Ende naht, ganz ernsthaft gemeint, jetzt genieße ich mal die Zeit ohne Hund. Es hat jeweils nur 3-5 Wochen gehalten.

Ich kanns auch einfach nicht genießen. Ich versuche es wirklich, aber ich hab jeglichen Sinn fürs Leben verloren, nichts macht mehr Spaß, hab auf nichts Bock. Selbst an guten Tagen hab ich keine Lust großartig was zu unternehmen. Als ich vorletzte Woche meine Mama anrief und meinte, ich weiß nicht was mit mir los ist, warum ich einfach nicht wieder "normal" werde, meinte sie: "Ist doch klar, du brauchst wieder einen Hund!" Und dann brach es aus mir raus. Hab so sehr geheult, weil sie es einfach auf den Punkt gebracht hat mit dieser Aussage. Auch wenn ich es noch so sehr versucht habe ohne Hund zu leben.
Alles anzeigenIch kann dich so verstehen und es tut mir sehr leid für dich. Wir haben Anf. Okt. 22 unsere Sammy verloren. Sie war fast 14 Jahre bei uns.
Sie war die letzten Monate sehr krank, trotzdem war es dann recht plötzlich für uns.
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, ich bin weinend eingeschlafen und weinend aufgewacht.
Ihre Sachen habe ich schnell weggeräumt bzw. gespendet, nur eine Decke von ihr habe ich bis heute nicht gewaschen, die liegt bei mir auf der Sofalehne. Die Decke bekommt auch niemand.
Meinem Mann ist es nicht viel besser gegangen.
Hab zwar fast alles noch lange liegen gehabt und auch jetzt hab ich fast alles in einen Karton gemacht und nichts weggeworfen (nur ein paar wenige Sachen ans TH gespendet), aber ja, das weinend einschlafen und aufwachen kenne ich nur zu gut...Nach ca. 1 Woche hat er gemeint daß wohl recht bald wieder ein Hund einziehen muß. Es geht einfach nicht ohne.
3 Wochen später ist unsere Shirin aus dem Tierschutz bei uns eingezogen und wir sind glücklich.
Ich muss aber schon zugeben, ich hatte am Anfang ein schlechtes Gewissen, aber wie schon geschrieben wurde, ein neuer Hund ist kein Ersatz und darf auch nicht als Ersatz gesehen werden.
Genau das war meine Angst anfangs. Ich wusste ich will eigentlich nur Ruby zurückhaben. Ich war nicht bereit für einen neuen Hund, aber nun bin ich es. Aber kann diese Gedanken am Anfang gut verstehen.Alles anzeigenEs ist egal, ob man sich sofort einen neuen Hund holt oder erst später oder gar nicht mehr. Die Lücke kann niemand ausfüllen. THIS!
Am schlimmsten war nach Friedas Tod für mich alle ersten Male. Das erste Mal Abendessen für die Hunde mit einer Portion weniger. Die erste Nacht endlich wieder durchgeschlafen, nach dem Frieda zum Ende hin zwei bis dreimal die Nacht raus gemußt hatte. Beim Aufwachen das Gefühl, wie neugeboren zu sein, weil ausgeschlafen, und zeitgleich ein schlechtes Gewissen, weil man eigentlich gerne noch viel länger jede Nacht dreimal rausgegangen wäre, wenn man dafür den Hund noch hätte.
Exakt das waren auch schon meine Gedanken!
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Für mich gilt dasselbe: mich wird es ohne Hund nicht mehr geben. Weil ein Hund einfach dazugehört.
Das ist auch mein Learning aus dieser Zeit jetzt... Möchte es gar nicht mehr dazu kommen lassen ohne Hund zu sein.[...]
Vielleicht tröstet mich dann der Gedanke daran, daß ich sie vielleicht alle irgendwann wieder in den Arm nehmen kann, am andren Ende der Regenbogenbrücke... Wer weiß....
Diese Vorstellung hat mir mein Freund auch gegeben. Er ist ein so komplett rationaler Mensch, aber er meinte für Hunde gibt es einen Himmel und liebe Hundehalter sehen ihre Vierbeiner wieder, wenn sie irgendwann auch gehen. Das hat mich total beruhigt und ich hoffe einfach wirklich darauf. Das wäre zu schön. ♥ -
Hey, ich wollte mich hier mal wieder melden.
Es sind nun fast 5 Monate seit Rubys Tod vergangen. Und mittlerweile kann ich jeden verstehen, der sich wirklich sofort einen neuen Hund holt. Für mich ist es seit etwa drei Wochen glasklar. Meine ständige Traurigkeit ist nicht nur der Trauer an sich geschuldet. Ich brauche wirklich einen Hund in meinem Leben, ich bin ein Hundemensch. Ich vermisse alles daran einen Hund zu haben. Wenn ich spazieren gehe und die ganzen Menschen sehe, die mit ihren Hunden Gassi gehen, bin ich so unfassbar neidisch. Ich will das auch wieder haben. Egal wohin ich gehe oder fahre, ich sehe die ganzen Hundehalter und möchte das auch wieder haben. Einen Grund rauszugehen, einen Sinn. Das hab ich irgendwie nicht. Für mich mach ich das nicht. Ich mach das aus Zwang, weil ich sonst kaputt gehe in der Bude. Mein Körper ist es nicht gewohnt 24/7 zuhause zu hocken, auch wenn er sehr gut rumhocken kann. Aber das hab ich auch gemerkt, wie depressiv ich wurde, wenn ich mich dem hingebe, tagelang nur Serien gucke oder zocke. Tut mir auch nicht gut. Aber ja, die Verantwortung, die Routinen, die Liebe, all das fehlt mir so sehr. Kann mich da jemand verstehen?