Ich als immer nur 1-Hund-Halterin wäre wahrscheinlich so eine Kandidatin, die es übelst überfordern würde mehrere Hunde zu halten. Schon beim Thema Zweithund tue ich mich immer wieder sehr schwer, obwohl ich grundsätzlich schon denke, dass es so gut wie jedem Hund gut tun würde einen Artgenossen im Haushalt zu haben. Aber ich traue es mir einfach die meiste Zeit über nicht zu.
Nie würde ich mir anmaßen jemandem seine Art zu leben abzusprechen bzw. dass das mit so vielen Hunden gut gehen kann. Ich WEISS, dass es gut gehen kann. Menschen sind unterschiedlich. Wie hier auch schon gesagt wurde, ist es ja auch bei manchen mit Kindern so oder anderen Tieren. Es gibt einfach Menschen, die dafür gemacht sind, denen es auch gar nicht schwer fällt (oder zumindest meistens nicht). Ich dagegen dümpel immernoch mit nur einem Hund rum, obwohl ich es auf der einen Seite so toll fände mindestens noch einen zweiten zu haben. Auf der anderen Seite bedeutet es doppelte Arbeit und manchmal denke ich schon, dass ich neben der Arbeit schon einem Hund nicht zu 100% gerecht werden kann. Bin auch einfach nicht so sehr belastbar und brauche auch viel Sofa-Zeit für mich (mit Hund natürlich am liebsten). Aber Hunde wollen auch nicht nur auf dem Sofa liegen. Und sie möchten auch gern mal separat voneinander Zeit mit mir haben, denke ich. Weiß nicht ob ich das stemmen könnte, daher bleibt es so lange wie ich unsicher bin bei einem Hund.
Und ja, ich "verstehe" auch nicht, wie andere das schaffen! Aber das heißt wie oben schon gesagt nicht, dass ich es nicht respektieren kann und bei z.B. Fuchshexchen sieht man immer wieder sehr gut wie das funktionieren kann.