Beiträge von Gefühl

    Ich lese aktuell "Der Tätowierer von Auschwitz" von Heather Morris. Bin erst bei Seite 90, aber ich kann jetzt schon sagen, dass mich dieses Buch auf eine ganz andere Art einnimmt als alle anderen zuvor gelesenen.
    Da ich bereits viele Dokus über die Zeit des Holocausts gesehen habe, weil ich es einfach erschreckend finde was damals passiert ist und es mich persönlich auch einfach sehr berührt, weil ich weiß, wie meine Oma ihre Kindheit erlebt hat (auf der Flucht in riesengroßer Angst), ist dieses Thema für mich schon grundsätzlich hart.

    Ich habe auch Filme wie "Schindlers Liste" gesehen, aber ich muss sagen, so krass ich auch die Dokumentationen und Filme fand, eine Geschichte so zu erleben, die Worte des Betroffenen (durch die Autorin) zu lesen - was ja nun mal wirklich alles passiert ist und keine Fiktion ist - das macht auf einer ganz anderen Ebene was mit mir.
    Ich habe das Buch begonnen zu lesen, als ich auf dem Weg zur Arbeit war und habe gemerkt, nein, das kann ich nicht einfach so nebenher lesen. Es ist keine Unterhaltungslektüre, es ist verdammt(!) schwere Kost. Schon die ersten Seiten lassen einen als Leser fassungslos zurück. Man kann nicht begreifen, dass das wirklich passiert ist, dass Menschen wie Vieh (welches das ebenso wenig verdient hat) zusammengepfercht in Waggons untergebracht und ins KZ deportiert werden, nicht zu wissen, was mit ihnen geschehen wird. Es ist so unfassbar grausam und ich musste schon ganz viele Tränen beim Lesen verdrücken.

    Eine große Empfehlung an dieser Stelle schon mal. Aber wirklich nur für Menschen, die diese Geschichten ertragen können. Ich weiß nicht mal, ob ich es wirklich kann. Aber da man zumindest weiß, was aus dem Tätowierer und seiner Frau (um die Geschichte der beiden geht es im Speziellen) wurde, kann man sich für die beiden zumindest auf ein Happy End einstellen. Dennoch einfach eine ganz andere Art von Lesestoff, wenn man weiß, dass es wahr ist und keine Fiktion.

    16.02.: Welches war das letzte Konzert/die letzte zu der du gegangen bist?

    So richtig selber hingegangen und so? Denn mal in der Stadt gewesen zufällig, wenn da irgendwer aufgetreten ist oder es irgendwo bei Stadtfesten so Bühnen gab und Bands performed haben, das hatte ich öfter in den letzten Jahren. Aber so richtig selbst entschieden hinzugehen... ich glaub 2009 auf dem Ehrlich & Laut-Festival. xD Ja, das waren noch andere Zeiten. :lol:

    Sukuna muss es im Büro immer tragen, aber ich überlege es zeitweise zuhause auszulassen wenn sie eh auf der Tagesdecke liegt. Sie wirkt irgendwie sehr unglücklich, sich nicht ausgiebig putzen zu können. Die Decke kann ich ja ständig waschen.

    Iloy hat oft das Höschen getragen, mittlerweile lass ich es auch weg. Ich sehe es genauso, wir haben eh immer eine Tagesdecke auf dem Sofa und ihre Plätze kann man waschen. Genauso liegt im Bett immer eine Decke dort wo sie ihren Schlafplatz hat (in der Mitte :hust: ). Von daher ist das Höschen echt nur nötig, wenn man woanders zu Besuch ist. Iloy fühlt sich auch wohler ohne. Man muss halt öfter waschen, aber mein Gott... wir haben genug Decken :D