Beiträge von Gefühl

    Eine Diskussion muss ja nicht auf ein Ergebnis hinauslaufen oder darauf dass man mit der eigenen Einstellung "gewinnt". Man kann sich auch einfach nur Austauschen ohne etwas durchsetzen zu wollen.

    Das sehe ich auch so. Man kann etwas dazu lernen, Sachen überdenken oder eben auch nicht. Und vielleicht auch einfach feststellen, dass die eigenen Grenzen nicht für andere gelten müssen.

    Das habe ich zum Beispiel hier nochmal richtig deutlich gemerkt durch den Thread.

    Ich könnte wirklich definitiv nicht 10 Hunde halten, wahrscheinlich nicht mal 5. Auch wenn ich die Vorstellung unglaublich toll finde, aber es ist de facto so, dass mir ein Hund schon ausreicht. Ein Zweiter wäre auch mal cool, aber wahrscheinlich wäre ich dann schon am Limit. Und das zu erkennen, ist doch auch total wertvoll. Meine Grenzen sind nicht deine und umgekehrt.

    Es ist richtig schön zu lesen wie Fuchshexchen und auch andere Vielhundehalter hier von ihren Erfahrungen erzählen und ihren Notfallplänen usw.

    Ich beispielsweise MUSS mir da ja gar nicht so viele Gedanken machen, WEIL ich ja nur einen Hund habe. Der kommt zu meinen Eltern, falls meinem Kerl und mir was passieren sollte und fertig. Und wenn die sie dann doch nicht mehr wollen (not gonna happen, mein Papa liebt Iloy :lol: ) würde die Züchterin sie nehmen, so ist es ja auch vertraglich geregelt.

    Und alles andere, das ist eben das Leben. Man stellt sich dann eben um, wenn sich etwas verändert. Und bei mehreren Hunden bedeutet das natürlich viel mehr Management, aber wenn man sich das nicht zutrauen würde, sollte man eben keine X(Y) Hunde haben.

    Was kennt ihr noch so für Anomalie Spiele?

    Folgende haben wir schon gespielt:

    - The Cabin Factory

    - Platform 8

    - Exit 8

    - Project 13

    - Anomaly Pools (fand ich doof)

    - The Exit

    - Ten Bells

    - Shinkansen 0


    Ich glaub, es sind noch mehr, aber die fallen mir gerade auf jeden Fall ein. Ich lieb diese Art von Spielen total gerade. :D

    Ein wenig unangenehm fand ich es aber, das ist ja eigentlich mein Problem, nicht das des Mannes.

    Das sehe ich ganz anders mittlerweile.

    Es gibt Menschen, denen begegnet man im Wald, die sind allein, mit Kapuze auf, die sind ganz dunkel gekleidet und gehen ihres Weges und geben einem 0,0 diese creepy Vibes. Oder? Kennen wir alle. Man MERKT einfach, man spürt es, wenn Menschen komisch sind. Wenn die einem nicht geheuer sind. Das ist unsere Intuition! Und auf die sollten wir viel mehr hören, anstatt sie beiseite zu schieben.


    Hatte vor ein paar Tagen auch mal wieder das Vergnügen und begegnete mit Iloy im Wald jemandem, der dort allein unterwegs war. Aber da war nix merkwürdiges. Hab ich trotzdem immer (auch aufgrund meiner Erfahrungen) ein bisschen mulmiges Gefühl wenn mir ein Mann allein begegnet? Ja. Und dennoch spüre ich riesige Unterschiede je nachdem wie der Mann sich verhält.

    Kunst und Künstler trennen - nein, unmöglich für mich. Gerade nach den letzten Jahren mit den schon genannten Beispielen hier. Ich möchte niemandem Geld in den Rachen werfen, dessen Werte ich wirklich so gar nicht vertreten kann.


    In den letzten Wochen habe auch wieder ein bisschen gelesen. Aktuell bin ich ja mit meinem Freund an "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss dran und wir lieben es beide sehr. (Ich zu meiner Überraschung auch :D ) Wir lesen uns gegenseitig vor und irgendwie ist das eine richtig schöne Art Zeit miteinander zu verbringen. Anfangs ungewohnt, weil schließlich sind wir ja keine Kinder mehr, die vorgelesen bekommen müssen. Aber warum sollen wir beide jeweils das Buch lesen, wenn wir es doch genauso gut auch gemeinsam lesen können? Und es ist so süß, wenn wir dann die selben Emotionen fühlen beim Lesen. Ich kann das echt nur jedem empfehlen. <3

    Ach so: Das Buch ist echt toll, auch zum Vorlesen. Es ist spannend, man wird toll in diese Welt eingeführt und es macht echt Spaß.


    Währenddessen habe ich aber auch noch "Butter" von Asako Yuzuki gelesen. Das war leider nicht so meins. Hier fühlte ich mich ständig, als würde die Geschichte schon noch an Fahrt aufnehmen, aber irgendwie passierte das doch nicht und so plätscherte es vor sich hin. Es geht um Rika, eine Journalistin, die mit einer Gefängnisinsassin und mutmaßlichen Mörderin ein Interview führen will und durch diese sich dann verändert. Es geht um Feminismus und auch sehr viel um Essen. Für mich leider zu viel. Da hab ich teilweise absätzeweise geskippt, weil es mich schlichtweg nicht interessiert hat wie welches Essen zubereitet wird und welche Geschmacksexplosionen das nun in der Protagonistin hervorgerufen hat. Irgendwie hat es für mich auch irgendwie gar nicht gepasst. Ich würde dem Buch 3 / 10 Sternen geben. Auch der Schreibstil war nicht meins.


    Aktuell lese ich "Wild wuchern" von Katharina Wöller und auch hier hatte ich ein bisschen Startschwierigkeiten, u.a. auch mit der Protagonistin warm zu werden. Ich mag es lieber, wenn man ein bisschen mehr Background-Infos zu den Charakteren erhält und nicht, wenn man alles so aus der Nase ziehen muss gefühlt. Jetzt zum Ende des Buches hin gefällt es mir immer besser, mal sehen wie das Ende ist. Es wird auf jeden Fall eine deutlich bessere Bewertung bekommen als "Butter", aber dennoch waren meine Erwartungen irgendwie höher. Keine Ahnung. 🙈

    Alleine die Vorstellung dass so jemand den Schlüssel zu dem eigenen Zimmer hat ist einfach ekelhaft. Und ja, auch hier kann man sagen "Ist ja nichts passiert", aber Menschen die schon das ein oder andere erlebt haben sehen das vielleicht einfach anders.

    Ich finds krass, dass du dort geblieben bist, ich hätte wirklich eine scheiß Angst gehabt, ehrlich. Hast du dich trotz des Wissens, dass er einen Schlüssel für dein Zimmer hat, sicher gefühlt oder wie hast du das für dich selbst "überlebt"?


    Warum hat LilithmitBullys mit einem Lachsmiley auf BadlyConfused s Beitrag reagiert? Find ich mega unangebracht, oder check ich nur nicht, was daran lustig sein soll?