Beiträge von Dächsin

    Ich reagier mal........... :D

    Du machst das schon - und du merkst ja, daß die Sachen wie bsp mit der Katze sich laaaangsaaaam selber erledigen. Und genau das sollte für dich das Zauberwort werden: Laaaangsaaaam, geduldig und mit viiiiiel Zeit!

    Du hast die Kleine erst seit einigen Tagen und erwartest eigentlich viel zu viel. Sie hat sich noch nicht wirklich bei dir eingewöhnt und du erwartest, daß sie geduldig alleine in einer ihr noch fremden Umgebung auf dich wartet - wenn du z.b den Müll rausbringst oder für 10min in einem Zimmer verschwindest.

    Da sind deine Ansprüche an das neue, noch sehr junge Hundchen einfach zu groß. Bei solchen Sachen wie Zimmer wischen könntest du doch auch einfach ein Gitter in die offene Tür stellen - dann kann sie nicht rein, sieht dich aber trotzdem und lernt dadurch, daß die Welt nicht untergeht wenn du nicht direkt neben ihr stehst ;)
    Und die Sache mit Besuchern und fremden Menschen - auch da sei mal ein bissi geduldiger. Sie kennt das noch nicht, ihr Knurren, Bellen, Schnappen verraten das sie verunsichert ist/Angst hat. Erstmal muss sie dich kennenlernen, Vertrauen aufbauen, Sicherheit gewinnen - das braucht einfach Zeit. Auch wenn es dir vorkommt als sei sie schon angekommen - das ist sie nach so kurzer Zeit definitiv noch nicht und es prasselt täglich ungeheuer viel auf sie ein.

    Boxentraining - an und für sich bin ich Boxengegnerin, doch wenn du sie reinschickst dann wirf ihr ein paar Leckerlies rein, schliesse die Tür solange sie sie frisst und öffne dann sofort wieder. Diesen Zeitraum kann man laaaangsaaaam verlängern, aber auch da ist der Faktor Zeit und Geduld das Entscheidende.
    Vielleicht wäre so ein Laufställchen o.äh. direkt neben dir ja eine Möglichkeit, sie während der "Kundenzeit" unterzubringen. Und jedesmal wenn ein Kunde kommt fliegt ein tolles Leckerlie - noch bevor der Kampfzwerg Luft geholt hat zum Bellen. So verbindet sie Positives mit Fremden und das Bellen zögert sich immer weiter raus.

    Zitat


    Das sind die Geschirre, die ich meinte, die sich so enorm längen wenn sie auch nur ansatzweise feucht werden....

    Echt :???: - und mein Hüterich hat das echt fast immer zum normalen Gassi an, geht damit schwimmen und macht alles damit. Ich hab noch nicht bemerkt, daß sich das Geschirr da verstellt, weitet oder was auch immer. Ist ja recht dickes Gurtmaterial - und wie gesagt, seit fast 2 Jahren im Alltags-Dauereinsatz

    Ja, der Ring vorne, ich find ihn praktisch - aber hier gibts auch eine natürliche Polsterung in Form von Fell :D

    Fast trau ich mich das nicht zu erzählen:
    Vor Jahren hatte ich mal einen Spitzmischling - dessen Zähne waren ein einziges Kalkgebirge und der Zahnstein kam schneller nach als man gucken konnte.
    Bei ihm habe ich abends einfach mit dem Fingernagel *schäm* an den Zähnen rumgekratzt und so den Zahnstein im Griff gehalten. Für die "dicken Brocken" habe ich auch schon mal eine alte Nagelfeile genommen - allerdings nur mit der Kante die Brocken gelöst, nicht wirklich mit dem Metall rumgekratzt. Abschließend dann ab und an mit etwas Zahnpulver (Reformhaus oder so) "geputzt" - das ist geschmacksneutral und glättet leicht und beseitigt die oberflächlichen Beläge.

    Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache mit den Fingernägeln im Hundemaul rumzukratzen, aber man hat einfach so am meisten Gefühl, verletzt weder Zähne noch Zahnfleisch und kriegt bei regelmäßigem Gepuhle auch den wüstesten Zahnstein in Grenzen gehalten - wäre vielleicht eine Überlegung für dich.
    Allerdings liegt es auch ein bissi am Hund......... wie der das so findet und so :hust:

    Wenn du einen Fressn*** in der Nähe hast - die haben solche Geschirre: klick
    Gibts in unterschiedlichen Farben - mir gefällt, daß man die toll anprobieren und gleich 5 mal verstellen kann - auch ist der Einstieg für die Hunde einfach da es 2 Schnallen gibt und nicht wie bei vielen Geschirren der Hund mit mindestens einem Bein "einsteigen" muss. Durch die 2 Ringe oben und den Ring auf der Brust sind gleich 3 Möglichkeiten, die Leine einzuhaken - und das Geschirr kann einiges ab..............
    Ich habe so eines seit knapp 2 Jahren als Alltagsgeschirr - und trotz Schlammlawinen, Wasserschlachten, Klettertouren ist da noch nix dran :D

    Diese Geschirre: klick sind totale Grütze weil der Bauchgurt immer verrutscht - der ist nämlich nicht festgenäht :ugly:

    Norwegergeschirre sind bauartbedingt nicht für jeden Hundetyp geeignet, auch kommt ein Hund da fix raus wenn er will.......... :roll:

    Zum Durchchecken: lass mal ein sogenanntes geriatrisches Profil machen - das ist ein großes Blutbild, was auch alle Organwerte beinhaltet. Dazu den großen SD-Check mit T4, ft4, T3, ft3, TSH, TAK - lass den Cholesterinspiegel auch bestimmen - am besten alles in nüchternem Zustand.

    Mit diesen Werten bist du erstmal auf der sicheren Seite für jedwede weitere Diagnostik.

    Grundsätzlich würde ich eine SDU behandeln lassen - wenn sie denn zweifelsfrei nachgewiesen wird - da diese Fehlfunktion einer wichtigen Drüse auch andere Organe beeinflussen kann. Als zweifelsfrei nachgewiesen würde ich das bei euch im Moment aber nicht sehen, nur der T4-Wert sagt bei Erstdiagnostik erstmal nix konkretes aus ;)

    Ich kann dir bei Facebook die Gruppe "Schilddrüse und Verhalten beim Hund" empfehlen - da findest du geballte Kompetenz und unendlich viel Wissen und praktische Erfahrungen rund um die SDU beim Hund. Ebenso Tierarztempfehlungen und weitreichende Infos über SDU und Folge- bzw Begleiterkrankungen.

    Ansonsten wie gesagt die obigen Werte ziehen lassen und sich mit dem Ergebnis an einen SD-Spezialisten wenden - da werden sie geholfen :D

    Zwei Dinge fallen mir dazu ein:

    vielleicht ist dein Hund "über"lastet - er hat ja schon ganz schön Programm mit mehrmals die Woche UO, Fährte, SD - dazu noch Spielen mit Junghund und Gassigehen. Wann und wie kommt sie denn zur Ruhe, wann schläft sie??
    Wenn man so ein Programm mal radikal runterfährt und z.b nur noch einmal pro Woche Fährte oder UO oder SD macht, dazu normales, leichtes Gassi und nicht allzu wildes Spielen - was passiert dann? Erstmal gibts so 'ne Art "Erstverschlimmerung", in der Phase dreht der Hund so richtig hoch - aber danach nimmt er dankbar die verordnete Auszeit an.

    Hast du dich mal mit dem Stress bei Hunden beschäftigt? Auch positive Aufregung und Auslastung kann für das körpereigene System Stress bedeuten und zu erhöhter Ausschüttung von Stresshormonen führen. Da dauert es dann bis zu 6Tagen bis dieser Pegel wieder auf Normalmaß ist. Bekommt der Hund wenigstens nicht mal ab und an die Möglichkeit, in den absoluten Ruhezustand zu schalten sondern läuft permanent unter Hochdruck, dann ist der Körper unter krankmachendem Dauerstress.

    Zusätzlich würde ich sie mal untersuchen lassen - da in allererster Linie die Schilddrüse. Leicht veränderte - meist erniedrigte Werte ( die sich aber meistens noch innerhalb der vorgegebenen Normwerte befinden) - sind mittlerweile und nachgewiesenermaßen Auslöser für "hibbeliges" und nervöses Verhalten.

    hier kannst du dich über die sogenannte subklinische Schilddrüsenunterfunktion informieren - vielleicht findest du da ja Ähnlichkeiten. Bei FB gibt es eine hervorragende Gruppe zu dieser Thematik.
    Und hier und hier kannst du dich über Stress bei Hunden und die körperlichen Auswirkungen informieren.
    Beide von mir vorgeschlagenen Dinge können die Ursache für die "Hyperaktivität" deines Hundes sein - wobei ich erstmal die SD untersuchen lassen würde. Da kannst du mich bei Interesse nochmal fragen ;)

    Es ist häufig sehr schwierig, einen Hund beim Autofahren "zu erziehen" bzw aus seiner Aufregung rauszuholen.............. denn immerhin sind alle Beteiligten im Auto in ihrer Bewegungsfreiheit doch recht eingeschränkt - und der Druck ist oft sehr groß da das einfach totaaaaaal nervt.

    Meine Methode ist, mit dem Hund im Auto an einem WE oder abends auf einen großen Parkplatz zu fahren und da dann meine Kreise zu ziehen....... :D
    bzw versuche ich es - doch sobald der Hund nur einen Piep von sich gibt wird gebremst und der Motor ausgemacht. Nach Momenten des Wartens wieder Motor an, langsam losrollen, Hund fängt an zu jammern, piepen, winseln, bellen........ sofort anhalten und Motor aus.

    Man braucht dafür Zeit und einen langen Atem (und ein robustes Auto, das 76x hintereinander an/aus wegsteckt :roll:) - und auch soviel Ignoranz der Umwelt gegenüber daß man sich nicht schämt, das auch mal im Alltag im Strassenverkehr zu machen: Hund fiept, Blinker setzen, rechts ran, Motor aus.......
    Mit dieser Strategie haben schon so einige Hunde gelernt daß es nur weitergeht wenn sie sich beherrschen ;)

    Solange man den Eindruck hat, daß der Hund gerne Auto fährt und nur aus lauter "Aufregung" rumschreit - für so einen Hund ist das die passende Strategie. Anders wäre es, wenn der Hund sein Unwohlsein zum Ausdruck bringt, vielleicht spuckt, sabbert, sich sichtlich unwohl fühlt im Auto - dann kann man so nichts erreichen.

    Hier wurde eindeutig gelernt: nur wer die Klappe hält darf mitfahren :lol: Zur "Auffrischung" muss ich nun nur noch ab und an mal rechts ran - dann war aber schon ein anderer Faktor schuld an der erhöhten Erregungslage.

    Zitat

    Mein Aussierüde hat nämlich irgendwie ein Problem mit den Nordischen. Er ist sonst total cool und verträglich, aber bei denen fühlt er sich irgendwie immer provoziert.

    Genau so kenne ich das auch - gerade die Malamutes die ich kennengelernt habt haben meine eigenen Hunde immer bis aufs äußerste provoziert.........einfach nur durch "Anwesenheit". Da ist mir das mal aufgefallen und wenn man dann auf die Körperhaltung achtet - die bewegen sich schon irgendwie "steif" oder provozierend, sind häufig nicht so schlaksig sondern "schreiten mit angemessenem Tempo", halten dabei auch die Rute in einer Position die andere Hunde gerne mal als Kriegserklärung auffassen ;)

    So wie Molosser häufig andere Umgangsformen untereinander pflegen - so sind auch Nordische oft eine Marke für sich. Für "Otto-Normalhund" schwer zu lesen und zu interpretieren...............