Beiträge von silvi-p

    Ich kann euch sagen. Ich hab's mit Mäusen hinter mir. Kein schönes Gefühl, wenn man an die Schäden denkt - Mäuse möchten es ja gern warm und gehen in Dämmstoffe. Bei mir war es auch der Nachbar mit nicht vorhandenem Müllmanagement, der sie angelockt und dann auch fleißig weiter versorgt hat. Nur wohnen wollten sie in meiner Fassade.

    Ich hab auch mit Gift gearbeitet. Zusätzlich, so hoffe ich, managet der Nachbar seinen Müll jetzt besser - jedenfalls hat er eine schicke Müllbox aus Stahl gebaut. Ob er da ALLE gelben Säcke reintut (oder sie weiter in der Garage lagert, oh bloß nicht), weiß ich nicht, denn bei Abholung stehen immer 3-4 davon rum. Ich möchte da gerade nicht weiter drüber nachdenken.

    Jedenfalls ist bei mir der Garten komplett baulich verändert worden, inkl. Bagger, Erde komplett umgraben, Terrasse mit seitlicher Mauer erstellen, und ich hab Drahtgewebe am Hausfundament entlang verlegt (Scheiß Aufwand). Mein Kompost ist zu.

    Und seitdem hab ich niemanden mehr gesehen, obwohl die Nachbarin mir eines schönen Tages ausrichten ließ, bei ihnen liefen "wieder" Ratten rum.

    -s-

    Ich würd ganz klar auch zum Welpenknast raten. Auf A**on gibt es pässige Gitter aus Metall, die man ohne weitere Montage als Kreis aufstellen kann und die einen Bereich von etwa 150x150cm ergeben. Da Spielzeug und Wasser rein, wenn der Boden Pfützen verträgt, und fäddich. Dieses "ich versuche alles, damit der Hund Ruhe gibt" - lass dir die Worte auf der Zunge zergehen - ist ja schon genau das Problem. Hund "soll" ruhen, aber tut es nicht, und der Mensch versucht und versucht und versucht, und natürlich reagiert Hund auf alles, was da versucht wird, das gibt nur eine ungute Spirale.

    Ich hab eine Bordercollie-Hündin mit ein paar PS mehr, aber auch die hat gelernt: zuhause ist Ruhe (ich arbeite von zuhause, da geht sowas einfach nicht). Natürlich muss der Kopf auch zur Ruhe kommen, einfach wegsperren ist nicht die Lösung. Aber eine Routine etablieren, zB: morgens raus, fressen, nochmal kurz raus für Welpenpipi, dann Knast, dann wieder nach 2-3h raus, Pipi und vielleicht eine Spieleinheit... sowas in immer ähnlichen Zeitabständen, das hilft Hunden enorm, sich zu entspannen. Ihr könnt euch ja am "wahrscheinlichen" Tagesablauf orientieren, der nach den Ferien durch die Arbeit deiner Partnerin wieder eintreten wird, also langsam darauf hinarbeiten.
    Der Vorteil an so einem Knast ist eben, dass man den Hund wirklich komplett ignorieren kann. Das können viele Menschen von sich aus nicht, gucken immer wieder mal, so aus dem Augenwinkel, oder kommentieren irgendwelche Geräusche, ohne hinzusehen, oder müssen doch noch schnell ein Foto machen oder oder oder. Das ist halt Gift. Welpen wollen ja wissen, wie wir ticken, und reagieren sofort auf Aufmerksamkeit von uns, das geht gar nicht anders. Ihr werdet sehen, die Kleine wird nach einer Zeit einfach umfallen und pennen, wenn sie in den Auslauf kommt, weil sie lernt, jetzt passiert halt _verlässlich_ eine Weile nix mehr.
    Viel Erfolg
    Silvia

    Aargh... ich hatte gerade wieder erfolgreich gegen das dringende Gefühl gearbeitet, ich möchte gerne Border stapeln... und jetzt kommt ihr mit lauter so Hübschis daher... Korn, gleich einpacken... Rumor, passt in die Jackentasche... Tiggi, genau mein Beuteschema...

    neinneinnein, zwei Bekloppte reichen!!

    -s-

    Meine Auswahl:

    Rottweiler

    Boerboel

    Broholmer

    Presa Canario

    Naja, damit bist du leider überhaupt keinen Schritt weiter. Ich denke, die haben alle ähnliche Eigenschaften, die Szenarien, wie sie pinkelpirscher beschreibt, gut möglich machen.
    Noch ein Szenario wäre ja, dass eine Hündin den Spitz quasi gefühlsmäßig adoptiert und schützt. Ihr freut euch, dass sie sich "verstehen", erlebt aber euer blaues Wunder, wenn der Spitz von euch gemaßregelt werden muss. Schutztrieb haben doch eigentlich alle größeren Molosserartigen?
    Ich bin echt nicht sicher, ob diese Kombi in irgendeiner Art gut (und drunter würd ich es nicht machen wollen!) funktionieren kann.
    -s-

    Ich fahre ja dieses Jahr nach Sardinien und muss sagen, mir gefällt das richtig gut, wie die Kommunen das dort generell regeln. Mehrere Strände sind mit Eintritt und Personenbegrenzung. Viele sind überhaupt nicht per Pkw zu erreichen - das ist aufgrund der natürlichen Gegebenheiten so, aber damit hält man sich eben auch viel Tourismus fern. Hotelklötze am Strand gibt es nur ganz wenige, fast gar nicht. Ein Strand ist 10 Monate im Jahr gesperrt, fertig, aus, darf halt keiner hin. (Weiß grad nicht wieso, aber ich finde halt die Konsequenz, mit der es heißt: HIER eben nicht, super.)
    Klar wird es auch dort Müll geben, ja, da fahren sicher auch größere Wohnmobile auf schmalen, älteren Straßen. Aber den Ansatz finde ich gut und richtig, den "freien Zutritt" zur Natur einfach auch mal einzuschränken.
    Womit es immer wieder Diskussionen zu geben scheint, ist, ob freies Stehen außerhalb von Stellplätzen/CP geduldet wird oder nicht - ich habe das sicher nicht vor, und verboten ist es auch, aber in diesem Thema wird wohl nicht durchgegriffen, oder nur teilweise. Das ist schade, denn so zieht man sich die Leute ran, die denken "och, mal probieren". Dabei gibt es viele Stellplätze.

    -s-