Beiträge von silvi-p

    Mir nicht, aber mein Hund ist dem Hundesitter abgehauen (4 Tage weg), und als mein Dad mal die Leine gehalten hat und mit Doggi vor einem Geschäft gewartet hat, wo Hunde nicht reindurften, aber ich eben reinwollte, hat sich mein Hund superschnell aus dem Halsband gewunden und hat versucht, in das Geschäft reinzukommen. Zum Glück Fußgängerzone.
    Das passiert mir nicht wieder. Aber mein Hund ist auch entspannter geworden, das mit meinem Dad würde er glaube ich nicht nochmal bringen. Mein Dad war echt hilflos...!

    Grüßle
    Silvia

    Ach Trine,
    ich hab auch einen Pinscher (zu großer Zwerg mit dem Gemüt eines Deutschen), war erstaunt, wie gut es den ganzen Sommer lief, entschied mich zur Herbst-BH...
    Und dann hat er genau dieses Sitz/Platz-Spiel in der Woche vor der Prüfung gebracht!!!

    Ich hab's einfach ignoriert, macht man doch so mit unerwünschtem Verhalten, ne?!?! :D Und hab die letzten Tage vor der Prüfung einfach nicht mehr geübt.
    Ich hab vor allem drauf geachtet, wo ich meinen Hund Platz machen lasse, es hat sich herausgestellt, dass er den Steinbodenteil des Platzes nicht so mochte und dort immer dieses Liegestütz-Platz machte.
    In der Prüfung hab ich's dann vor lauter Nervosität vergessen, Platzübung 0 Punkte, aber hat gereicht.

    Also: alles easy. Richtiges Fußgehen mit Pinscher ist eh die Königsdisziplin, das Platz kann dein Hund sicher sowieso.

    Alles Gute!
    Silvia

    Nachtrag:
    wenn's zu klein wird, wird's sehr gefährlich.
    Letztens war ich bei Dunkelheit im Park, und mir kam jemand entgegen. Ich hab schon wirklich genau geguckt, ob da ein Hund dabei ist (dann wär ich ausgewichen, weil ich schon angeleint hatte), hab aber keinen gesehen. Als der Mensch dann an mir vorbei ist, sehe ich, dass er an einer Flexi einen Winzling, wirklich, höchstens 20x20cm, hinter sich herzieht. Der Winzling wollte meinem Hund etwas ausweichen, und ich muss zugeben, meiner hat sich verhalten, als wäre der Kleinsthund eine Beute.
    Zum Glück hatte ich schon angeleint, ist wirklich nix passiert, meiner hat nur einen Satz vorwärts an der Leine gemacht, dann war schon alles vorbei.

    Komisch, denn die Chihuahuas in der Hundeschule fand er immer zum Abknutschen. Wahrscheinlich war er wegen der Dunkelheit schon auf Jagen eingestellt...

    Grüßle
    Silvia

    Ja,
    meiner unterscheidet total.
    Intakte Rüden, die kleiner sind, als er, hat er früher gerne gemobbt (wir haben dran gearbeitet), aber nur "zuhause", also bei uns im Park. Woanders hat er sie nicht besonders beachtet: anschnüffeln, weitergehen.
    Intakte größere Rüden machen ihm Angst - überall. Nur dass er zuhause nicht ganz so ängstlich reagiert wie an anderen Orten, aber Angst hat er.
    Kleinere intakte Damen sind sein Ein und Alles. Da sprühen die Herzchen aus den Augen, da wird gescharrt, da kommt sein ganzer Charme zum Vorschein. Ohren zurück, rumhüpfen... Die dürfen sich auch alles erlauben.
    Größere intakte Damen sind auch sehr interessant, aber da ist er nicht so penetrant, und er fordert sie weniger zum Mitmachen auf. Aber auch da toleriert er schlechte Manieren.
    Kastrierte Hunde sind nicht so interessant, vor den großen Rüden hat er aber trotzdem Schiss.

    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    mein Hund hat Passen gelernt, als er 4 Tage vermisst war, aus Erschöpfung, er hat da wahrscheinlich solange nix gefressen.
    Er läuft auch Pass, wenn er an der Leine "krampfhaft" mein Tempo halten muss, oder wenn ihn etwas total anödet, wenn er völligst unmotiviert ist.

    Ansonsten macht er noch an lustigen Sachen vorne traben und hinten galoppieren sowie Kreuzgalopp.
    Hab wohl ein Gangwunder *g*

    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    ich schließe mich Bettys Rat an, naja, das Buch finde ich nicht so prickelnd (ziemlich überholt), aber lest es mal, einfach um rauszufinden, was euch liegt. Stellt euch vor, es umzusetzen - könntet ihr dahinter stehen? Das solltet ihr bei ALLEN Dingen tun, die euch zB auch der neue Trainer vorschlagen wird. Es ist ENORM wichtig, wenn nicht entscheidend, dass IHR BEIDE voll hinter den Regeln und Maßnahmen steht, die ihr jetzt einführt. Ansonsten wird das nix. Eure erste Reaktion aus dem Bauch heraus sollte sich mit dem decken, was ihr euch "theoretisch" mit dem Trainer oder auch selber überlegt habt.

    Sicherlich ist das Futter jetzt ganz wichtig.
    Ich würde das HIER so belohnen (abgesehen von Bettys Tips): wenn ihr draußen seid, in einem passenden Moment (Hund ist nicht zu sehr abgelenkt) rufen. Hund dreht Kopf, zeigt Ansatz zum Loslaufen: bissle Theater machen, freuen, quietschen, hüpfen, bis er bei euch ist, und dann Futterbelohnung. Mit dem Theater minimiert ihr die Möglichkeit, dass Hundi sich zwar umdreht, aber dann doch entscheidet - ach neee, hier is grad besser.

    Achso, zu den Discs. Normalerweise verwendet man sie nur, um ein bestimmtes Wort zu konditionieren, also ihm eine bestimmte Bedeutung zuzuweisen. Es geht NICHT darum, die monatelang irgendwo hinzuschmeißen, ein ängstlicher Hund würde keinen Schritt mehr tun, alle anderen gewöhnen sich an das Geräusch. Wenn sich eurer nicht mehr dafür interessiert, könnt ihr die auch vergessen.
    Die Konditionierung macht man eigentlich nur mit Trainer, das Timing muss sehr genau sein, was Anfänger in der Regel nicht hinkriegen. Bei uns war es so, dass die Discs anfangs mit meiner Trainerin vielleicht 2x im Einsatz waren, dann habe ich das selber noch 2-3x vertieft. Jetzt haben wir ein Wort, bei dem Hund sehr genau weiß: ouhouh, hier Ende Fahnenstange, jetzt ist besser Schluß. Die Discs liegen seitdem unbenutzt rum. Man muss da auch ein bissel differenzieren, man kann nicht bei jedem Hund und/oder bei jeder Kleinigkeit dieses Tabuwort anwenden, das nutzt sich ab..... Bei uns wäre das zB Mobben: mein Hund ist eklig zu kleineren intakten Rüden. Da kommt das. Nicht, wenn er zB Interesse am Essen auf dem Couchtisch zeigt.

    Ui ui, ich denke, ihr braucht wirklich einen guten Trainer. So auf die Ferne gesehen habt ihr viel vor :)

    Viel Erfolg, und berichtet, wenn ihr einen guten Trainer gefunden habt!
    Grüßle
    Silvia

    Naja,
    ich würde sagen, das kommt sehr auf dich und deinen Hund drauf an.
    Ist ja schon ne Umstellung, von "ich kann laufen, soweit ich will" auf "15m, dann ist Ende".
    Da musst du wirklich sehr konsequent sein.
    Das Problem ist: jedes Mal, wenn dein Hund dann doch wieder weiter abflitzt (und das wird passieren, weil er sicher entweder testen will oder weil er die Abruferei/Stopperei irgendwann satt hat), merkt er: achso, geht ja doch. Und dann hast du keine Möglichkeit, den Radius so durchzusetzen, dass das dauerhaft wird.

    Alles andere ist nur Abruftraining.
    Wie alt ist dein Hund? Pubertär? Wie selbständig ist er? Was bedeutet "er kommt dann auch alleine zurück, um zu gucken, wo wir sind" - wie lange dauert das?

    Klar ist die Schleppe doof, aber du brauchst ne Möglichkeit, um deinen Willen durchzusetzen.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    also, ich finde das auch ziemlich krass, Palinka hinzustellen, als seien ihr die Leute völlig egal und als ginge es (auch noch selbsttätig, also ohne Wissen der "Restfamilie") darum, den Hund da rauszuholen, als ob er im Winter im Hof an der Kette läge.
    So wie ich es verstanden habe, spricht sie ja mit den Leuten, und ich kann mir auch vorstellen, dass die Frau sicher andere Sorgen hat als den Hund (der ihr eh aufs Auge gedrückt wurde). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 4 den Hund behalten können. Vermutlich hat sich die Frau nie näher mit ihm befasst?

    Wieso gehst du davon aus, Sub, dass Palinka der Familie nicht auch anders (im schlimmsten Fall wirklich mit Lebensmitteln) unter die Arme greifen würde? Offensichtlich hat sie einigermaßen Kontakt, sonst hätte sie ja auch nicht mitbekommen, dass der Mann weg ist.

    Ich finde es gut, dass sich Palinka engagiert, auch wenn es "nur" den Hund betrifft, die Frau ist sicher froh drum. Vielleicht tut es der Frau auch einfach schon gut, wenn sie merkt, dass sie eine "Ansprechpartnerin" in der Nachbarschaft hat, einfach jemanden, den sie was fragen kann.

    Hoffentlich geht das mit Happy gut aus!
    Viele Grüße
    Silvia

    Hm,
    ich bin da etwas skeptisch mit "erstmal laufen lassen".
    Wenn es dir darauf ankommt, dass der Hund den Radius zuverlässig einhält, musst du den auch konstant üben. Wenn du es so machst, dass du ihn erstmal laufen lässt und dann mit der Schleppe übst, lernt er nur, dass er an der Schleppe den Radius einzuhalten hat. Kommt sie ab, und du wirst ja nicht ewig damit üben wollen, hast du wieder dasselbe Problem, er wird wieder abzischen.
    Guck doch mal mit der Suche nach Autor FLUFFY und Suchwort Schleppleine, von ihr gibt es eine gute Beschreibung.

    Viel Erfolg
    Silvia

    Edit. Auslasten musst du den Hund dann eben ein bissel anders: UO, Suchen lassen, bissel apportieren vielleicht, probier doch mal apportieren auf Kommando (also nicht sofort dem Ball hinterher, sondern auf deine Erlaubnis warten)... Dafür reichen auch 15m.

    Huhu,
    meinst du denn mit "Bruststeg" den Teil zwischen deinen Anhängern oder den Teil, wo der Schieber dran ist?
    Weil zweiteren kann man ja schön verlängern, wenn man einfach den Halsumfang weiter macht und dann eben den Schieber versetzt... öhm, ist das verständlich?
    Ich denke schon, dass das ginge... Aber Zoo Zajac haben wir hier natürlich nicht.

    Viele Grüße
    Silvia