Beiträge von silvi-p

    Jo,
    das hab ich auch nicht verstanden.
    Mir geht's in etwa so wie Lotte, mein Hund wird auch gerne gemobbt. Deswegen soll ICH mit ihm zum TA oder zum Trainer??
    Wenn überhaupt, dann übe ich, wie der Hund zuverlässig hinter mir bleibt, aber ansonsten nix. Und selbst das brauche ich eigentlich nicht üben, weil er auf 20m stehen bleibt und allerhöchstens ganz nah bei mir auf den "Feind" zugehen kann (der häufig geduckt steht und fixiert, bereit zum Sprung - eigentlich hätte mein Hund Recht, wenn er stehen bleibt!). Ich kann ihm ja schlecht seine Körpersprache aberziehen. Und dass er sich NICHT größenwahnsinnig aufführt, wenn ihn ein doppelt so großer Hund bedroht, darüber bin ich eigentlich froh. [ironie]Oder soll ich deswegen auch mal zum Trainer?[/ironie]

    Natürlich kann man aus der Ferne die Situationen nicht beurteilen.
    Aber ich finde es absolut nachvollziehbar, dass sowas passieren kann, obwohl der Hund der TE gesund ist und sich normal bis zurückhaltend verhält. Das MUSS nicht an der kleinen Motte liegen.
    Depperte Hunde gibt's mehr als man glaubt, hab ich gelernt.

    Viele Grüße
    Silvia

    Ich schließe mich Korki an.

    Wenn die Situation sich für deine Nora so stressig darstellt, würde ich sie nicht dazu "verdonnern" sich mit Ken abzugeben. Ken bräuchte eher Kontakt zu absolut sozial verträglichen und sozial sicheren anderen Hunden, sodass auch Kens Herrchen ein bissel atmen kann und nicht per se schon überfordert ist. Ein unsicher reagierender Hund wie Nora (hast du ja gesehen) reizt Ken wohl erstmal zum Mobben, und das würde ich Nora nicht weiter antun. Was lernt sie denn daraus?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    nene, ich glaube, das ist ein großer Unterschied: dass der Hund auf Andrea ZULÄUFT ist mE was anderes als wenn er alles stehen und liegen lässt, wenn sie sich von ihm WEG bewegt.

    Es kann sein, dass das ne angedeutete Verteidigung seines Knochis ist.
    Aber hey, das ist voll die Kristallkugelthematik, wenn man das nicht sieht. Wie sieht denn dein Hund dabei aus, duckt er sich, wie sind die Ohren, die Rute etc.? Wie alt ist er? Was hat er für ne Vorgeschichte?

    So einfach übers Net kann man das nicht beurteilen.
    Grüßle
    Silvia

    Hallo,
    manchmal, aber ganz selten, hat mein Hund das auch, dass er die komplette Ration wieder hervorbringt. Das ist bei Pansen/Blättermagen so, weil er da sehr schnell frisst, und wenn er dann noch irgendwie rumspringt, kommt es gleich nach 10min alles wieder raus, weil es einfach sone Menge ist. Aber das frisst er dann gleich wieder auf. (ja, ich weiß ;) ist aber normal.)

    Wenn's so spät wieder hochkommt wie bei deiner Kleinen, würde ich darauf tippen, dass der Magen damit leicht überfordert war. Für den Anfang ist es einfacher, wenn die Stücke etwas kleiner sind, also Gulaschwürfel oder Gewolftes (je nach Hundegröße). Inzwischen gebe ich meinem Kleinhund (40cm Schulter) auch viel am Stück (außer Sachen wie Leber, die er nicht so mag, da muss ich was untermischen).

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    es gibt bei Swanie Simon eine gute Broschüre zu Barf bei Welpen (http://www.barfers.de). Bitte unbedingt genau informieren, Welpen haben einen anderen Bedarf als erwachsene Hunde!

    Das mit der Vielfalt stimmt, aber gewöhn doch deine Hunde langsam dran. Knochen hätt ich auch nicht unbedingt gleich gegeben. Du kannst ruhig erstmal 1-2 Wochen Teile vom Rind wie Pansen, Muskel, Kopffleisch etc füttern, den fehlenden Knochenanteil kannst du mit Calciumcitrat oder Eierschale ausgleichen. Vertragen die Hundis dann alles gut, kannst du langsam mit Hühnerhälsen, Bauchknorpel vom Rind oder Lammknochen anfangen (sind leichter verdaulich als Bein oder Rinderrippe). Huhn ist son Mittelding, die Knochen von ausgewachsenen Hühnern sind schon hart, daher muss Hund ordentlich kauen (muss er lernen), aber eben kleiner (wenn er nicht so ordentlich kaut, nicht ganz so schlimm).

    Spuckerei kann an vielen Dingen liegen. Hat sie alles ausgespuckt, kam nur gelber Schaum, kam gelber Schaum mit Knochenstückchen?

    Viel Erfolg weiterhin :)
    Silvia

    Hi Jessy,
    am Anfang brauchst du nicht gleich so eine Riesenvielfalt zu füttern. Du kannst auch 2-3 Wochen langsam machen und erstmal hauptsächlich Rind, zB Muskelfleisch, Pansen, Bauchknorpel (ist besser verdaulich als knallhartes Brustbein) füttern.
    Nach und nach kannst du dann andere Fleischsorten und zB Innereien aufstocken. Ich wär nie auf die Idee gekommen, meinem frisch-Barf-Hund gleich Eintagsküken anzubieten. Er muss sich schon ein bissel umstellen.

    Konkret bei dem Problem mit dem Geflügel: wolf es vielleicht. Oder biete ihm erstmal "einfacheres" Geflügelfleisch an, zB ein Schnitzel oder so. Wenn er das gut verträgt, kannst du dann langsam knochigere Sachen wie Karkasse oder Flügel dazunehmen.

    Viel Erfolg!
    Silvia

    Schließe mich an,
    anfassen oder Leinenruck oder so ist ganz schlecht. Vielleicht hat es was damit zu tun, dass die Halsgegend betroffen ist (also bei HB-Trägern), ich weiß es nicht, oftmals ist es so, als würde ein Schalter umgelegt, und das steife Geknurre geht in Angriff über.

    Inzwischen gehe ich betont uninteressiert weiter und pfeife meinen Hund zu mir, wenn der "magische Moment" gekommen ist - gerade dann, wenn sie sich grad beschnüffelt haben, ein bissel rumgestakst sind, und bevor einer zu knurren anfängt (weil er nicht weiß, wie weitermachen, also, wenn beide nur staksen). Abrufen lässt er sich gut, weil er eigentlich auch keinen Bock hat, sich da irgendwie zu engagieren.
    Kommt einer frech daher - direktes Aufeinander-zu-gehen mit Fixieren, gleich Nase an Nase, oder legt einer meinem Hund den Kopf auf den Nacken oder die Pfote auf die Schulter, schaue ich, dass ich mit Hund schnell fortkomme. Das ist für meinen Hund ne ziemliche Provokation und kann schnell umschlagen, wenn meiner kurz unfreundlich wird. DAS wird dann nämlich vom anderen häufig nicht geduldet, und dann wird's lustig.

    Grüßle
    Silvia

    Das ist ja ne tolle Verar****!!
    Der Hund ist von privat, und jetzt sollst du selber Papiere beantragen! Das gibt's ja nicht!

    Für mich ist das ja fast Betrug, da tun die Leute so, als hätte der Hund Anspruch auf Papiere und Pedigree, und dabei hat er den gar nicht!

    Mann mann mann...!
    Tut mir leid, jetzt hab ich mich nur aufgeregt. Leider kann ich zum ASCA sonst nix beitragen, nicht meine Rasse!

    Trotzdem viel Erfolg (und steig den Züchtern mal auf die Füße)
    Silvia

    Trine,
    weißt du, was das Schöne bei den Pinschern ist? Sie tun diesen ganzen UO-Kram nur, wenn sie es wirklich einsehen, wenn sie es wirklich kapiert haben. Es sind keine "Maschinchen", denen die enge Zusammenarbeit mit dem HF im Blut liegt. Deswegen ist es echt das tollste Gefühl, wenn diese Hunde dich beim Fußgehen ansehen, denn du weißt, dass es wirklich aufgrund von "eigener Meinung" so ist, das ist kein "ankonditioniertes Theater".
    Wenn sie wirklich Spaß dran haben, ist UO mit Pinschermäusen ein Genuß!
    (Natürlich spricht nichts gegen anfängliches sauberes Konditionieren - wenn du es aber zu weit treibst, vergällst du dem Pinscher die UO, weil viiiiiel zu langweilig!)

    Der Weg ist hart und steinig, aber er lohnt sich :D
    Und in fünf Monaten kriegst du das sicher gut hin, du als Trainerin wirst ja wissen, wie du vorzugehen hast ;)

    Viel Erfolg
    Silvia

    Björn,

    Zitat

    Ist er nach den vier Tagen nach Hause gekommen oder wie habt ihr ihn wiederbekommen?
    Ist das Ganze in unbekannter Umgebung passiert oder warum ist er nicht früher nach Hause gelaufen?

    Neeeee, neee.....
    Ich hatte ihn zu nem Hundesitter etwa 25-30km von uns weg gebracht. Er kannte zwar den Sitter nicht, hatte auch dessen Haus/Garten nur einmal vorher gesehen, aber ich dachte: solange der Mensch weder hektisch noch cholerisch ist und dran denkt, ihn nicht von der Leine zu lassen, wird das gehen. Ging aber nicht. Es waren noch zwei (intakte, junge, rüpelige) Huskyrüden im Spiel, die eigentlich auch nicht da sein sollten - mein Hund ist leider oft Mobbingopfer von solchen Gesellen -, und wie er aus dem eingezäunten Garten rausgekommen ist, weiß ich bis heute auch nicht, aber... Es war wirklich die Hölle. Wir wollten eigentlich zu einer Hochzeit von sehr guten Freunden, wären die 5 Tage weg gewesen....!
    Wiederbekommen haben wir ihn (nachdem er mit Wildtier gekämpft hat und auch die Autobahn mal gesperrt werden musste, natürlich am Dreieck!), weil er am 4. Tag wohl erschöpft war und zu unserem Glück ein Haus mitten im Wald mit eingezäunter Terrasse gefunden hat. Dort war niemand da (Messe), da hat er sich auf die Terrasse in die Sonne gelegt. Als die Familie zurückkam, sagte der Sohn, dass er den Hund schon vorher gesehen hätte und er also bestimmt keinen Spaziergängern gehören würde. Daraufhin haben sie ihn mithilfe ihres eigenen, zum Glück kastrierten Rüden in den Schafstall gelockt, Klappe zu, Polizei angerufen. Wir haben auch nur aus Zufall von der Polizei die Nachricht erhalten, gute 4-5 Stunden später!!
    Mein Hund hat nichtmal Frolic gefressen, das die Frau auf dem Boden zu ihm hingerollt hat, obwohl er da schon ein Kilo abgenommen hatte.

    Wir waren beide total fertig. Mein Hund hatte so 25 Zecken und ein paar Schrammen von dem Wildtier, war aber sonst ok.
    Das muss ich wirklich nicht nochmal haben.
    Meinen nächsten Welpen werd ich zur Bettelmaschine erziehen - denn hätte mein Hund nicht so ein profundes Misstrauen Fremden gegenüber, hätten wir ihn schon am nächsten Tag wiedergehabt. Oder der Diensthundeführer an der Autobahn hätte ihn anlocken können. :verzweifelt:

    Viele Grüße
    Silvia