Beiträge von silvi-p

    Huhu Glückskind,
    hier dasselbe mit Rüde - inklusive "Prinzengehabe"!
    Er mag das K9 sogar gar nicht zum Fahrradfahren. Das Step-In war ebenso eine totale Katastrophe. Diese Teile sitzen aber mE fast an keinem Hund gut.
    UND: mein Hund hat auch so einen Riesen-Brustkorb.
    Ich hab auch ein Auge auf das Camallround geworfen, aber 1. finde ich die Borten hässlich und 2. habe ich Zweifel, ob die beiden Gurte zwischen den Vorderbeinen nicht zu breit sind.
    Alternative wäre für uns noch ein Feltmann-Geschirr interessant, aber ich habe grad die Schnauze voll von Online-Bestellungen, und zum Anfassen müsste ich ganz schön weit fahren. Zusätzlich dazu finde ich auch bei Feltmann die Farbauswahl noch nicht sooooo superklasse....

    Ich bin gespannt, vielleicht weiß ja noch jemand was...

    Mitfühlende Grüße
    Silvia

    Kann mich anschließen, mein Hund hat auch Zahnstein an den Reißzähnen trotz regelmäßiger Knochenfütterung.
    Ich habe den Zahnstein mit Olivenöl weggebracht. Hat zwar ein bissel gedauert (mein Arm tat schon weh - 2 Sitzungen à je 30min), aber war erstaunlich einfach. Hund ist auf meinem Schoß eingeschlafen.
    Werde aber mal wieder gucken müssen, ob sich schon neuer ZS gebildet hat.

    Grüßle
    Silvia

    Naja,
    weiß nicht, ob mein Hund noch als Kleinhund zählt... Es ist ja ein Zwergpinscher, aber er ist mit 39cm vermessen!
    BH haben wir letzten Herbst gemacht, letztes Wochenende war Wesenstest und Ausdauerprüfung, haben wir bestanden! Die Ausdauerprüfung war aber eher lau, 10km sind für meinen Hund wirklich nicht so das Thema. Aber es ist halt rassespezifisch festgelegt.

    Normal trainieren wir Agi, ich gucke, dass ich immer 2x wöchentlich hinkomme.

    Die Halbschwester meines Hundes ist auch so unterwegs, die hat sogar noch mehr Wesenstests und die AD doppelt, die BH doppelt oder dreifach, dazu auch bestimmt gleich viel Agi-Training (und sie ist normal groß, ich glaub so 31cm).

    Grüßle
    Silvia

    Ohje Sundri!

    Du arme Einzelkämpferin! Das wird jetzt ein kleiner Roman, sorry!
    EDIT - hui, da sind ja in der Zwischenzeit schon mehrere Romane aufgetaucht! :)

    1. Agility erst mit einem Jahr anfangen. So lange der Hund nicht völlig ausgewachsen ist, ist es nicht gut, die Gelenke mit vollem Training zu belasten. Auch bei einem kleinen Hund würde ich da kein Risiko eingehen. Und ich würde, wenn es ein kleiner Hund ist, die Kniescheiben vorher überprüfen lassen, nicht, dass er zu Patella neigt (Kniescheibe, die rausspringt), dann wäre ein schonenderes Training angesagt. Manchmal gibt es "Welpenagility" oder "Junghundagility", da wird die Schwierigkeit angepasst. Ich würde aber wie du sagst den Hund echt nicht überfordern. Wenn er gerade erst aus Spanien zu euch kam, muss er erstmal euren Haushalt "verdauen". Der braucht jetzt noch keinen Sport außerhalb. Der muss Regeln lernen, und die Mädels können ihm Sitz, Platz, Tricks und Leinenführigkeit nahebringen. Das lässt sich auch besser verteilen. Wenn ihr einen Agi-Verein findet, schaut euch doch ein Training mal ohne Hund an, ob euch das zusagt, und sprecht mit dem Trainer, wie er sich das vorstellen kann.

    2. Naja, 3 Mädels stelle ich mir schwierig vor. Die müssen ja selber noch Agi lernen. Das ist für den Hund extrem verwirrend. In einem Training kommt man normalerweise so 5-6mal dran, bei reinem Gerätetraining natürlich öfter (wenn zB die Wand oder der Steg gelernt werden). Wenn dann deine drei alle dabei sind, und jede 2x mit Hund laufen kann, weiß ich nicht, ob überhaupt irgendwer irgendwas lernt. Der Hund muss sich auf 3 Körpersprachen einstellen und selber noch die Geräte lernen.... ui ui...

    3. Grundgehorsam ist Voraussetzung. Es ist keinem damit gedient, wenn der Hund über den Parcours tobt und mit deinen Mädels lustig zwischen den Geräten spielen will. Er sollte zuverlässig bei seinem Hundeführer bleiben und sich auch im Parcours nicht ablenken lassen (das zweite ist normalerweise weniger ein Problem). Idealerweise sollte er sich auf seinen Hundeführer konzentrieren können und auch gut mit ihm alleine spielen können (zur Belohnung. Also, nicht das Spieli erstmal den anderen Hunden bringen.).

    4. Zeitaufwand. Ich kann es jetzt nicht so einschätzen, was ihr machen wollt. Normalerweise ist 1x pro Woche 1-1,5h Training. Aber wie gesagt, mit drei Mädels stelle ich mir das ein bissel wenig vor, vielleicht gibt es ne Möglichkeit, das 2x pro Woche zu machen. Damit wäre aber bei mir Ende der Fahnenstange! Wie hoch der Aufwand für dich ist, hängt ja eigentlich nur davon ab, wie weit der Verein/die Schule ist.

    Generell verdrehe ich bei "das lernt er schon beim Agility" ein bissel die Augen *schmunzel*. Das ist KEIN Erziehungskurs, wie gesagt. Er lernt da, sich im Parcours an seinem Hundeführer zu orientieren, und die Geräte zu überwinden, sonst GAR NIX! Weder Sozialverhalten noch Leinenführigkeit noch andere Sachen. Es kann sogar sein, dass die Hunde, wenn sie nicht dran sind, angeleint auf ihrem Platz bleiben sollen - also kein gemeinsames Rumrennen bei Auf- und Abbau (das hängt vom Trainer ab - bei uns ist es ok, bei anderen Trainern ist es nicht gern gesehen).
    In Vereinen ist manchmal die BH Voraussetzung zum Training.

    Natürlich lernt er einiges beim Agi, und die entstehende Bindung und gemeinsame Arbeit verbessert häufig die Beziehung. Allerdings sollte eine gewisse Basis schon vorhanden sein. Ich hab einfach Schwierigkeiten mit der Idee "ein Hund und drei Hundeführer im Training".


    Erzähl mal, wie ihr es managed!
    Viele Grüße
    Silvia

    Hoppla,
    ich hab über das eine Extrem geschmunzelt und über das andere ("in-Abhängigkeit-Fütterer") nicht.
    Also im Nachtrag: meiner ist so einer, dem man nur begrenzt klarmachen konnte, dass er von der Gnade von Frauchen abhängt. Er kann ganz gut alleine. Ich denke nicht, dass er sich als "abhängig von mir" erkennt. _Gerade_ auch deshalb bringt es bei uns nix, Bestärkung auf Futter zu reduzieren.

    In der Erziehung, Alltag, Zusammenleben kann Futter mE hilfreich sein, muss aber nicht.
    Ich finde, in einem gewissen Rahmen vermischt sich auch im Alltag "Dressur" und "Erziehung". Beispiel... mir fällt Essen auf den Boden. Hier kann ich Impulskontrolle zur Vermeidung eines unerwünschten Verhaltens "üben": mein Hund bekommt ein Trockenfutterbröckle, wenn er erst mich anschaut und sich nicht auf das herunter gefallene Stück Brot stürzt.

    Man muss ja nicht immer Situationen stellen und so künstlich zur "Dressur" erheben - es gibt auch so Gelegenheiten, wo man kurz mit nem Futterbröckchen angemessenes Verhalten belohnen kann.

    Ich muss dazu sagen, dass mein Hund sein Frühstück fast nur aus der Hand bekommt, so über den Vormittag verteilt. Auch, damit ich daran denke, ihn auch kopfmäßig was schaffen zu lassen. Abends kommt dann der Napf Fleisch etc, quasi völlig gratis :)

    Grüßle
    Silvia

    Hahaaaa,
    ich muss immer schmunzeln, wenn ich über diese Fraktion "Aufmerksamkeit ist Belohnung genug" lese. Hätte ich das bei meinem Hund so gehalten, könnte ich keine einzige unserer Hundesportaktivitäten mit ihm machen, und Gassi wäre ein einziger Frust, das schwöre ich dir.

    Ich habe natürlich auch nicht immer Futter dabei. Aber ich bestärke lieber einmal zuviel als zuwenig, denn mein Hund ist ein totales Sensibelchen und draußen sehr leicht ablenkbar, das heißt, die Generalisierung von Kommandos dauert Ewigkeiten. Ja gut, dann isses halt so. Sachen, die ich ganz ganz sauber haben will, verlange ich auch schonmal öfter vor dem gefüllten Abendfutternapf. In dem Moment ist die Motivation SO groß, dass sich das Kommando damit ein ganzes Stückchen tiefer eingräbt ;)

    Ich finde auch, du machst das richtig. Hört sich ja nicht so an, als ob du zum Futterautomat wirst. Das und das falsche Timing sind für mich die größten Gefahren bei der Bestärkung mit Futter. UND: Futterbeutel ist für mich nochmal komplett was anderes als Lecker aus der Hand. (Oftmals besser, mE.)

    Viele Grüße
    Silvia