Huhu,
nur in Kurzform, denn zu dem Thema findest du ca. 1 Millionen Themen hier, wo auch noch viele gute Tipps drinstehen.
Leinenführigkeit: das beste ist, wenn du stur immer dieselbe Reaktion durchziehst. Damit das Ziehen dem Hund so richtig fad wird. Bei mir hat am besten geholfen, wenn ich einfach stehen geblieben bin, den Hund auf mich aufmerksam gemacht habe, den Hund an meine Seite beordert habe und dann mit "langsam" oä wieder losgegangen bin. Völlig ohne Aufregung, ohne Rucken, ganz geduldig, du musst dir sozusagen vorkommen wie eine kaputte Maschine, die immer dieselben Bewegungen macht... Stehenbleiben, herordern, langsam losgehen. Langsam losgehen natürlich auch erst, wenn er kurz neben dir gestanden ist - sonst läuft er bei Zug auf der Leine in deine Richtung und sobald du den ersten Schritt mit "langsam" tust, dreht er wieder um und ist wieder vorne am Ende der Leine.
Ich finde es bedeutend einfacher, dem Hund beizubringen, dass er neben mir gehen soll, als ihm beizubringen "ja, du darfst da vorne oder neben mir gehen, aber du darfst dabei nicht ziehen".
Schleppleine: noch dranlassen. Keine Erfolgserlebnisse zulassen. Am wichtigsten: Schleppleine SPÄTER nach und nach KÜRZEN (abschneiden), sodass sie langsam "ausgeschlichen" wird. Dein Hund ist wohl einer von denen, die durch das Gewicht merken, ob sie angeschleppleint sind oder nicht. Vorerst jedoch das Abrufsignal bombensicher machen - das kann dauern. Und wenn du der Meinung bist, es ist bombensicher: erstmal die Leine eine Weile schleifen lassen. Üben, dass am Ende der Leine gestoppt wird, der Hund also einen Radius lernt und sich nicht von sich aus schon 20m entfernt.
Ansonsten: Guck mal mit der Suchfunktion 
Viele Grüße
Silvia