Beiträge von silvi-p

    Huhu Lari,
    abgesehen davon, dass ich aus den genannten Gründen ziemlich gegen die Verpaarung Pinscher-BRA bin, kann es auch sein, dass aus deiner fehlfarbenen Hündin dann wieder normalfarbige (also für Bodeguero) Welpen fallen und auch ein dunkler Vater nicht durchkommt.

    Was, wenn der Rüde ein nicht sooooo einwandfreies Wesen hat? Kannst du das beurteilen? Würdest du das Risiko eingehen? Bodegueros sind doch auch teils Wachhunde, soweit ich weiss - was ist, wenn sich das durch den Pinschereinschlag (wobei ich nicht hoffe, dass es dazu kommt!) nochmal verstärkt?? Du sagst, du hast Abnehmer aus Reiterkreisen, Pinscher haben aber oftmals einen gut ausgeprägten Jagdtrieb! Nix mit gemütlichem Ausreiten! Was ist, wenn der Rüde aus Gesundheits- oder Wesensgründen keine Zuchtzulassung bekommen hat, würdest du ihn trotzdem wollen? Bei Pinscher-Welpenkäufern wird normalerweise darauf geachtet, dass sie ihn mal vorstellen und ggf zuchtfertig machen, da es einfach so wenige Pinscher gibt - wenn er also keine Zulassung hat, liegt es entweder an endfaulen Leuten oder am Hund. Ist das dann ein guter "Deckrüde" für dich?

    Pinscher sind keine einfachen Charaktere und um deren Zucht sollten sich erfahrene Züchter kümmern. Was da bei Mixen durchschlagen kann, kann die Neubesitzer viel Nerven kosten.

    Viele Grüße
    Silvia
    Mit Pinscher mit Größenfehler, ansonsten wär er wahrscheinlich auch schon mehrfach Vater!

    Huhu,
    ich schätze auch mal Läufigkeit oder Angstphase. Würde beides zum Alter passen.
    Ich denke, das beste ist Ignorieren, aber macht euch vielleicht nochmal schlau. Geht ihr in die Hundeschule oder so, habt ihr Trainer, denen etwas aufgefallen sein könnte? Oder Bekannte, die sich ein bissel auskennen? Ist sie draußen auch ängstlicher oder nur drinnen?

    Benutz doch mal die Suchfunktion hier im Forum mit "Angstphase", das hatten bestimmt schon mehrere.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu Darko,
    ich mach das auch (noch) mehr so aus Spaß mit meinem Doggi.
    Das Apportel hab ich hier (dogsshop) bestellt, gibt's aber bei uns auch bei Fressnapf und im normalen Hundeladen. Mein Hund wiegt 9-10kg und für seine Größe ist das 250gr-Apportel gerade richtig (obere Grenze, schwerer dürfte es nicht sein).
    Es gibt glaube ich noch 400 und 600 gramm und dann weiß ich die Größen nicht mehr.
    Richtiges Apportieren ist schöne Arbeit :)

    Viel Spaß!
    Silvia
    EDIT: hab erst nicht gesehen, in welcher Kategorie dieses Thema steht. Darko - ich rede von den VPG-Apporteln, weiß nicht, ob es für Obedience noch andere gibt (VPG = nur Holz und Größen sind je nach Rasse vorgegeben).

    Huhu,
    also Agility bedeutet nicht: in die Mitte stellen und den Hund rumschicken wie im Zirkus. Das machen die aller-allerwenigsten, und ich kenne davon gar keinen (hab nur mal ein Video gesehen).
    Der Hund läuft seine Ideallinie durch den Parcours und du zeigst sie ihm - die meisten Leute laufen deswegen mit ihrem Hund mit, manche mit mehr, manche mit weniger Abstand. Du musst sehr darauf achten, wo du läufst, wann du den Weg des Hundes wie kreuzt, und wie du ihm die Richtung anzeigst - da ist Feinmotorik gefragt. Schnelligkeit ist natürlich auch praktisch ;)

    Also wenn ich einen Parcours laufe, versuche ich eigentlich immer, Volldampf zu laufen, das bedeutet bei einem ganzen Parcours so eine Art 100m-Sprint. MIT Drehungen etc.
    Ich finde das schon anspruchsvoll.

    Viele Grüße
    Silvia

    EDIT: booooaaaaaah, was für ein F****CKING Slalomeingang!!

    Huhu,
    ich kenne das. Bei meinem Hund hat es auch eine Weile gedauert, bis wir UBahn fahren konnten. Es waren nicht die Leute, nicht die Ubahn an sich, sondern die dämlichen ROLLTREPPEN - weil die sich so monstermäßig anhören.
    Mein Hund versuchte schon 30m vor dem UBahn-Eingang zu flüchten. Panisch an der Leine, von vorn nach hinten rasen, egal, nur weg.
    Ich bin dann immer näher an den Eingang rangegangen, hab sein Gehampel ignoriert und hab geguckt, dass ich viel in Bewegung bleibe und vor allem erst gehe, wenn sich die Panik ETWAS gelegt hat. Bei uns war glücklicherweise an der Ubahn ein Mini-Parkplatz mit Wendehammer, da konnte ich dann immer eine kleine Runde drehen. Bewegung beruhigt. Das hab ich ein paarmal gemacht. Als es nicht mehr so schlimm war, bin ich einfach mal STOISCH durch die Ubahn durch, wieder alles ignorieren, was panikartig war, einfach weitergehen.
    Es gefällt ihm zwar immer noch nicht supertoll in der Ubahn, aber es geht.
    Loben mit Leckerli konnte ich zuerst vergessen; später dann, als dieses panische Rumgerase aufgehört hatte, habe ich ihn zB im UBahn-Eingang ein paar Tricks machen lassen, die zuhause bombensicher waren, und hab die überschwänglich gelobt. Mache ich jetzt noch, wenn es ihm auf dem Ubahnsteig langsam ungemütlich wird.

    Je mehr du auf deinen Hund eingehst, desto "besonderer" werden diese Situationen, und es bleibt für ihn schwierig. Du selber musst ganz ruhig sein und deinen Hund ruhig und freundlich loben, wenn sie sich ok benimmt.

    Grüßle
    Silvia

    Ich wohn ja hier auf dem Land, ne, und da gilt mein Hund mit 40cm SH schon als klein. Jedenfalls werden wir hier ziemlich oft angelächelt (im Sinne von "ach wie neeeeett"), wenn ich mit dem Mountie und Mauseherz nebendran durch den Wald eiere.
    Ich achte auch darauf, dass der Hund so 80% trabt, damit er schön Kondition aufbaut. Gegen Ende scheint es ihm aber leichter zu fallen, zu galoppieren. Komisch, oder? Ist traben anstrengender als galoppieren?

    Ich kenne auch viele Zwergschnauzer (SH sollte sowas um 30-35cm sein) und einige Zwergpinscher (SH 25-30), die Ausdauerprüfung gemacht haben: 10km am Rad mit Pause nach 5km. Man kann auch kleine Hunde trainieren, ohne sie zu überfordern.
    Mit Chis kenne ich mich aber ehrlich nicht aus, ich weiß nicht, ob ich das machen würde!

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich würd die Finger von solchen Würfen lassen.
    Einfach, weil dich die Leute nach Strich und Faden anlügen können, und dagegen ist einfach kein Kraut gewachsen. Da ist die Mutter die liebste Hündin überhaupt, es war ein Unfall und ja klar, sie kümmert sich ganz doll - aber eigentlich lebt die Hündin nur als Alarmanlage und wurde selber in ihrer Jugend nicht sozialisiert (warum auch). WENN Menschen wollen, können sie einem alles erzählen. Wie oft habe ich schon gelesen, dass dem ersten Unfallwurf noch mehrere folgten, weil die Welpen so gut weggingen. Das würde ich nicht unterstützen wollen, denn es ist schlicht und einfach Ausnutzung.

    Für mich käme nur Tierschutz oder seriöser Züchter (da gibts mehrere Kriterien wie Verband, Zuchtlinien, Papiere etc, aber auch ein wenig Chemie) in Frage.

    Guck doch mal auf dem Zergportal - Hunde in allen Altersklassen und allen möglichen und unmöglichen Mischungen. Damit füllst du keinem die Taschen. Wenn du die Orga nicht kennst, kannst du ja hier nachfragen.
    Und wie stehts mit dem örtlichen TH?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich denke, zu den Verhaltensgeschichten ist schon genug gesagt worden.
    Ich sehe auch deine eigene Unsicherheit/Angst als sehr großes Problem, weil sich sowas eigentlich nicht so schnell legt. Zumal ihr ja (?richtig?) den Nachmittag immer zusammen verbringt.

    Ich möchte aber was zur "Auslastung" sagen.
    Der Hund ist für Runden am Fahrrad noch zu jung. Man sollte mit dem Fahrradfahren erst beginnen, wenn der Hund etwa ein Jahr alt ist, bei größeren Rassen eher noch ein wenig später. Der Grund ist, dass das Skelett, das ja noch wächst, sonst überstrapaziert wird. Du würdest deinen kleinen Mädels ja auch noch keinen Halbmarathon zumuten.
    Zweitens - wie lange seid ihr jeweils draußen?
    Es wäre wichtig, dass der Hund auch zwischendurch richtig zur Ruhe kommt. Ich würde zB ganz kleine Pipi/Geschäftsrunden gleich nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen machen, und dazwischen vielleicht drei Gänge von jeweils höchstens ner halben Stunde (hängt davon ab, wie lange er schon aushalten kann). Der Hund nimmt draußen soviele Eindrücke auf, die muss er erst verarbeiten, und zwar am besten im Schlaf.
    Es wäre dazu eben gut, wenn die Schlafphasen zuhause so lange und ununterbrochen wie möglich sind.
    Drittens: für einen Beagle ist "nur laufen" auf die Dauer zu langweilig. Seine kleinen grauen Zellen wollen auch ab und zu stimuliert werden. Lass ihn im Garten Futter mit der Nase suchen, oder bringe ihm bei, ein bestimmtes Spielzeug auf Kommando zu suchen und zu bringen. Das dauert natürlich eine Weile, bis er sowas kann, aber das Üben ist auch schon kopfmäßig anstrengend für ihn und kann ganz spielerisch aufgebaut werden.
    Alles, was mit der Nase/Sachen finden/Gerüche identifizieren zu tun hat, sollte deinem Beagle gut liegen.
    Wenn du in die Hundeschule gehst, kannst du ja dort auch mal nachfragen, ob es "Beschäftigungsstunden" gibt, wo du dir auch Tipps für solche Kopfspielchen für zuhause holen kannst.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hat mein Hund auch schon gebracht. Also nicht so extrem, dass er sich dabei selber vollgeschmiert hat, aber gegen eine Wand hat er schon öfter mal großes Geschäft gemacht. Zum Glück ist die Konsistenz in 99% der Fälle so, dass das Geschäft einfach runterfällt und nachher nix dreckig ist.

    Ich denke auch, da geht's um Markieren. Aber vollschmieren würd ich auch eklig finden, böööh...
    Grüßle
    Silvia