Beiträge von silvi-p

    Huhu Steffi,

    es heißt nicht kOpiert, sondern kUpiert, der Hund ist weiterhin "Einzelstück" ;)

    Da werden die Ohren halb abgeschnitten. Dasselbe bei der Rute, wobei die Länge variiert, manche Hunde wurden ganz kurz kupiert, bei manchen ließ man mehr Stummel übrig.
    Beides (Ohr und Rute schneiden) ist aber jetzt in D verboten. Kupierte Hunde kommen also entweder aus dem Ausland oder jemand hat in D einen TA überredet oder selber zum Messer gegriffen.

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    speziell Corinna -
    das sind jetzt wieder Auslegungsgeschichten, vor allem mit der Auslastung. Ich weiß nicht, was der Threadersteller für viel/wenig Auslastung hält, und darauf kommt es an. Meine 2x30min waren extrem, zugegeben, das stand auch nirgends.

    Zur Arbeit: ich denke, dass der Pinscher Arbeit nicht unbedingt zur Auslastung braucht. Der Halter braucht es. Denn von sich aus bieten sich Pinscher nicht an, bleiben lieber etwas selbständig, und in der Pubertät gibt es dann das große Erwachen und die Baustellen tun sich auf!

    Zum Jagdtrieb: es wird nicht darauf selektiert, aber ich hab auch noch von keinem Züchter gehört, dass er Rüden aufgrund von Jagdtrieb aussiebt. Fakt ist, Pinscher sind eigentlich "Kleinzeugjäger" für den Hof - auf Ratten, Maulwürfe, Mäuse etc. "programmiert".
    Zudem sind sie so aufmerksam, immer *online*, dass ihnen kein Bewegungsreiz entgeht. Ich würde mich da schon drauf einstellen, dass ich da von Anfang an gegenwirken muss, auch gegen die typische Selbständigkeit (zu große Kreise ziehen).

    Ich würde sie beim Jagdtrieb etwa beim Labbi (nicht grad Arbeitslinie) einordnen, aber (da hast du Recht) natürlich nicht vergleichbar mit Jacki und Beagle.

    Nicht böse sein, aber irgendwie kommt jeder, der einen Hund will, auf Deutsche Pinscher. Das liegt eindeutig am Aussehen, kann mir keiner was erzählen. Nur leider haben sie nicht den einfachsten Charakter, und man trifft halt die Hunde nicht an jeder Ecke, um sich mal ein Bild zu machen (abseits von Züchtern, für die natürlich ihre eigenen Hunde die besten sind).

    Viele Grüße
    Silvia

    Du, das war eigentlich eher als Scherz gedacht.
    Ich bin mit meinem 40cm-Hund jetzt langsam an der Grenze angelangt - er wird lustiger und schneller, und ich lege daher seit Mitte letzter Saison auch Wert auf Kontaktzonen. Halt blöd, wenn man den Hund so mit "Vorsicht, langsam mit Lecker runterführen" aufbaut.... Ich sehe jetzt sooooo viele Dinge anders....!
    Klar hab ich auch schon häufig springige Russells gesehen. Die Wippe ist auch son Ding mit uns - "Vooooorsicht, langsaaaam...." - meinem sowieso vorsichtigen Hund wurde definitiv beigebracht, das Ding nooooch langsamer langzugehen, wodurch er auch ewig braucht. Er wiegt zwar fast 10kg, aber die Wippe kippt auch nicht sehr schnell.

    Aber das driftet ab, is ja ein komplett anderes Thema! Sorry!
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    sorry, muss mal grad was sagen....

    Zitat

    Der Pinscher ist tatsächlich der "Unkomplizierteste" in Eurer Aufzählung. Er verfügt kaum über Jagdtrieb, bindet sich gut an seine Menschen und ist auch von der Auslastung her leichter zufrieden zu stellen. Dadurch "betet" er bei der Erziehung seine Besitzer zwar nicht gerade an, aber die Alltagserziehung dürfte recht leicht zu machen sein.

    Öhm! Jagdtrieb ist sehr oft vorhanden! Und - er bindet sich zwar gut, will aber dafür auch sehr gut geführt werden! Das bereitet, je nach menschlichem Charakter, Ersthundbesitzern manchmal Probleme! Auslastung? Naja, ich würde es nicht so sehen, dass der DP bei 2x30min zufrieden ist! Vor allem kündigen sich da Erziehungsprobleme schon an - denn ich persönlich denke, dass der Halter am besten durch gemeinsame Arbeit lernt, wie er den Hund auch im Alltag führen muss. Er lernt ihn quasi besser kennen.
    In der Alltagserziehung gibt es manchmal Baustellen mit der "Konzentration aufs eigene Rudel" bzw dem Mißtrauen gegenüber Fremden. Typische Besuchssituationen müssen oft extra geübt werden.

    Also so ganz easy finde ich DP nicht!

    Viele Grüße
    Silvia

    Ja schön, dass sie euch gut gefallen!
    Katzen würde ich nicht als Problem ansehen, wenn ihr euch einen Welpen holt. Das Problem mit dem Welpen wäre eher die Arbeitsbelastung/Betreuung etc, wie vorher aufgeführt. Ein 2-3jähriger Pinscher kann, aber muss nicht katzenverträglich sein...

    Tja, unnnu?
    Grüßle
    Silvia

    Hui, 7 Seiten...

    schade, die TE wird sich wohl tatsächlich nicht mehr melden.
    Mein größtes Problem mit dem Eingangsposting besteht darin, dass es sich so diffus anhört. Weniger nach "ich hab nicht die Zeit für Gassigänge, ich weiß nicht, wie ich das mit Säugling geregelt bekomme", sonder eher nach "irgendwie ist alles Sch*** hier und ich bin die Leidtragende, und irgendwas muss sich ändern, und daher gebe ich die Hunde ab".
    Ich habe das Gefühl, eine konkrete Verbesserung der Situation wird da gar nicht erwartet, sondern einfach nur "ich will dann spontaner sein".

    Ich bezweifle, dass sich die TE tatsächlich schlagartig besser fühlt, sobald die Hunde weg sind, oder sich ihre Situation sofort ins Positive dreht. Dazu gehört nämlich mehr, wie schon von vielen angesprochen - Verwandte, die mal einspringen können (Spontanität ausleben), der Mann, der mithilft (ein bissel psychische Unterstützung) und sowas.

    Natürlich ist das auch nur reininterpretiert.

    Dann mal viel Glück
    Silvia

    Huhu,
    dein Hund ist ja erst eine Woche bei dir, der wird noch eine Menge zu verarbeiten haben, gleichzeitig regt ihn das Schmusen vielleicht zu sehr auf (also wirklich so gemeint, nicht im Sinne von Erregung/Stimulierung). Ich denke, es ist eine sogenannte "Übersprungshandlung" - wie bei Menschen Fingernägelkauen in stressigen Situationen.

    Trotzdem musst du es absolut unterbinden. Schubs ihn weg, deutlich (nicht, dass er meint, das ist ein Spielchen und du willst rangeln), und ignoriere ihn dann (geh weg von ihm und reagiere nicht auf Hinterhergelaufe, Anstupser etc.). Wenn du gut schauspielern kannst, setz beim Schubsen eine böse Miene auf und knurr/brummel dir was "in den Bart".

    Unser Hund hat das auch in den ersten paar Wochen vielleicht 2-3mal gemacht, danach nie wieder.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    also diese beiden Punkte:

    Zitat


    Oder „stört“ ihr in dem Fall: knurrt, bedrängt ihr den Hund, um ihn daran zu erinnern, dass er mitarbeiten sollte?
    Oder denkt ihr, der Hund war wohl abgelenkt und versucht erst mal, seine Aufmerksamkeit zu bekommen, bevor ihr das Kommando erneut gebt?

    Gehen bei mir fließend ineinander über. Ich möchte gerne, dass mein Hund immer mit einem Ohr bei mir ist. Er ist ein begnadeter Schnüffler, und wenn er sich vertieft, bleibt er sonst zu weit zurück, oder fängt im Wald womöglich an, zu stöbern. Ist noch nicht passiert, aber warum riskieren? Anzeigen tut er interessante Spuren schon jetzt.

    Daher, wenn ich mich wirklich verschätze, kommt entweder ein saures, tiefes, HEY oder OH-OH, und dann nochmal der Befehl (meist WARTE oder ZU MIR - aber nicht strenger). Wenn es nicht soooo tragisch ist, kommt nur Hundename, warten auf Reaktion und wiederholter Befehl, gesprochen oder Handzeichen. Hund wird allerdings daran gehindert, sich dem Befehl zu entziehen (Klassiker: PLATZ, Hund setzt sich stattdessen hin - da halte ich ihn am Halsband fest, wenn ich den Eindruck habe, er will aufstehen). Da kann ich geduldig sein.
    Danach kommt allerdings nix mehr! 2x plus Geduld muss reichen!

    Nach Situationen, bei denen ich mir nicht sicher bin, warum er nicht gehört hat, kann es aber auch vorkommen, dass ich versuche, den Befehl mal wieder "aufzuladen" - mit Spielchen oder durch Senken der Ablenkung und tollem Leckerli.

    Dominant, nein. Manchmal hat er halt nur bunte Knete im Kopf!
    Grüßle
    Silvia