Huhu,
speziell Corinna -
das sind jetzt wieder Auslegungsgeschichten, vor allem mit der Auslastung. Ich weiß nicht, was der Threadersteller für viel/wenig Auslastung hält, und darauf kommt es an. Meine 2x30min waren extrem, zugegeben, das stand auch nirgends.
Zur Arbeit: ich denke, dass der Pinscher Arbeit nicht unbedingt zur Auslastung braucht. Der Halter braucht es. Denn von sich aus bieten sich Pinscher nicht an, bleiben lieber etwas selbständig, und in der Pubertät gibt es dann das große Erwachen und die Baustellen tun sich auf!
Zum Jagdtrieb: es wird nicht darauf selektiert, aber ich hab auch noch von keinem Züchter gehört, dass er Rüden aufgrund von Jagdtrieb aussiebt. Fakt ist, Pinscher sind eigentlich "Kleinzeugjäger" für den Hof - auf Ratten, Maulwürfe, Mäuse etc. "programmiert".
Zudem sind sie so aufmerksam, immer *online*, dass ihnen kein Bewegungsreiz entgeht. Ich würde mich da schon drauf einstellen, dass ich da von Anfang an gegenwirken muss, auch gegen die typische Selbständigkeit (zu große Kreise ziehen).
Ich würde sie beim Jagdtrieb etwa beim Labbi (nicht grad Arbeitslinie) einordnen, aber (da hast du Recht) natürlich nicht vergleichbar mit Jacki und Beagle.
Nicht böse sein, aber irgendwie kommt jeder, der einen Hund will, auf Deutsche Pinscher. Das liegt eindeutig am Aussehen, kann mir keiner was erzählen. Nur leider haben sie nicht den einfachsten Charakter, und man trifft halt die Hunde nicht an jeder Ecke, um sich mal ein Bild zu machen (abseits von Züchtern, für die natürlich ihre eigenen Hunde die besten sind).
Viele Grüße
Silvia