Beiträge von silvi-p

    Huhu,
    ich bin mir nicht sicher, ob man "vor" überhaupt sinnvoll ohne Hürden/Geräte üben kann.
    Für mich bedeutet "vor" im Idealfall: "nimm jeweils das nächste Hindernis, was direkt vor deiner Nase ist, bis ich was anderes sage."
    Meiner Meinung nach hat Hund im Wald ja gar kein Ziel wohin er sich für "vor" orientieren kann?

    yane: fällt dir was gutes ein, wie man "weg" im garten üben könnte? und "außen" an einer hürde, nicht an einem baum? (ich denke, "außen" ist an hürden einfacher, oder? beim baum geht er ja nur um ein ding rum und hat keine sprungrichtung...?)

    Viele Grüße
    Silvia

    Ach weißt du, Jeanie,
    es gibt Leute, die können ihre Hunde auch dann nicht von anderen fern halten, wenn sie angeleint sind.
    Jetzt haben wir der netten Frau mit ihrem größenwahnsinnigen frechen Tierchen endlich beigebracht, dass sie diesen kleinen Hund zu seinem eigenen Schutz doch mal an die Leine tun sollte (weil er häufig deftig provoziert und natürlich nicht abrufbar ist) ---- und was passiert: sie läuft dann eben mit ihm an der Leine zu den anderen Hunden hin :lachtot: :lachtot:

    Zum Glück treffen sich unsere Wege momentan nicht. :hust:

    Grüßle
    Silvia

    Schließe mich yane an...

    Zitat

    es gibt genausoviele verzogene Kleinhunde wie es verzogene Grosshunde gibt. Punkt. Aus. Ende der Diskussion.
    Dieses arrogante Getue der Grosshundehalter geht mir so dermassen auf den Senkel .....

    KEINER, ich hab's schon mehrfach geschrieben, wirklich KEINER der Großhundehalter, die hier im Feld spazieren gehen, kann seinen Hund sicher abrufen, außer einem mit einem Pointer. Deswegen gehen die ja auch hier im Feld. Ich nehme jetzt meinen Hund nicht auf den Arm, aber seid versichert, wäre es ein ZP-Welpi oder Junghund, würde ich das sicher tun. Es besteht ja auch _tatsächlich_ die Möglichkeit, sich erstmal den Hund anzuschauen und dann den eigenen wieder runterzulassen, schon mal daran gedacht?? :headbash:

    Ne, echt.
    Ich denke, dass sich die Hundehaltung so verbreitet hat, dass einfach viel mehr gestörte/schlecht sozialisierte Hunde bzw mehr unfähige HH unterwegs sind. Warum die jetzt gestört oder unfähig sind, ist mir egal, aber als jemand, der auf Höflichkeit besteht bzw auch selber Rücksicht übt, ist man schon die Ausnahme.

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    hast du mit dem Willi (Kress) telefoniert?
    Das ist nicht die letzte Chance ;)
    Hast du eine e-mail freigeschaltet? Dann könnte ich dir mal die Nummer von einer Trainerin geben, die das besser einschätzen kann.

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,

    in 3 Wochen muss der Hund nicht perfekt sein, kann er gar nicht, ich glaube, da kannst du eher auf seinen 3. (oder 4.) Geburtstag warten. ;) Hast du dich mal mit der Rasse beschäftigt? Das sind absolute Spätentwickler. (Bedeutet: der Spaß ist noch lange nicht vorbei.)

    Allerdings, Jule, ich bin ehrlich: du musst Kraft finden, und vor allem eine eigene Schiene, die du konsequent durchziehst. Was soll der Hund können? Leinenführigkeit, höflicher Hunde-/Menschenkontakt, UO-Grundlagen... Daran wird gearbeitet, im Sinn von Ausbildung. Wie gut kann er es schon, wo fehlt's noch? Wie willst du weiter an den Baustellen schaffen? Wie soll sich der Hund verhalten? Wie verhältst du dich, wenn er irgendwas tut, was dir nicht gefällt? - Sowas musst du dir überlegen. Es nutzt nix, jetzt zu sagen, der Trainer ist Sch***, und deinen Hund wieder zu behandeln wie immer, und bei Fehlverhalten einfach zu ignorieren. Als Rottihalter bist du überall noch mehr im Fokus. Die (Gehorsams-)Grundlagen, die du jetzt am besten so bombenfest wie möglich legst, werden dir spätere Pubertätsphasen erleichtern.

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,

    das mit dem Agility-Stop ist mE sinnvoll. Einen Rottweiler mit 9 Monaten würde ich niemals so beschäftigen, es sei denn, es ginge nur um Tunnel und Kontaktzonen. Das kann ich mir hier aber nicht vorstellen.
    Jule:
    ich denke schon, dass Zerrspiele für deinen Hund ok wären. Allerdings musst du dir sicher sein, was du tust. Dein Hund wird mitten in der Pubertät voll austesten, ob er das Ding wirklich hergeben muss. Das Kommando AUS musst du ihm erst beibringen, und das erfordert absolute Souveränität, das geht nicht von heute auf morgen. Wenn der "Trainer" sagt, der Hund muss das Ding auf das erste ruhige AUS hergeben, dann ist das ein AusbildungsZIEL, so soll es im Idealfall klappen. Es erfordert viel Geduld und langes Stillstehen, bis der Hund kapiert, was das Kommando bedeutet. Ich würde dir einen guten Hundesportverein empfehlen, nur leider hast du ja schon gesagt, dass die alle gleich die Rasse mit VPG gleichsetzen, das ist schade. Es wäre so wichtig, dass du erfahrene Rottihalter findest, die korrekt und souverän mit ihren Hunden umgehen. Wenn du denen eine halbe Stunde zuschaust, lernst du mehr als wenn wir dir hier noch 10 Seiten schreiben.
    Weiterhin frage ich mich: was sind UO-Spielchen? Ich würde ganz, ganz sicher täglich UO trainieren! Am besten gut geplant mit steigender Ablenkung etc. Das ist für einen Hund schon auch anstrengend. Du könntest zB nach Rallye-Obedience googeln, da findest du Ideen für einzelne kleine Übungen, die du beim Gassi auf der Wiese oder so gut einflechten kannst. Aber nicht falsch verstehen: es geht um's Üben! Nicht um die perfekte Ausführung!

    Viele Grüße
    Silvia