Beiträge von silvi-p

    Ja wie gesagt, @Bea11, das muss man sich halt vorher überlegen. Dee hat schon als Teenie, so mit 6-9 Monaten, Richtungskommandos gelernt, und beim Aufbau der Geräte, soweit überhaupt schon stattgefunden (sie ist ja jetzt 16 Monate - kennt weder Wippe noch Wand, noch Reifen noch Weitsprung, Steg statisch), achte ich extrem auf Selbständigkeit und dass sie das Gerät nach Namen erkennt. Mit dem Alter durfte sie ja sowieso nicht so viel anderes machen. Viele laufen im Alter um 12 Monate oder so "endlich" Sequenzen, weil Hund ja "endlich" darf. Das interessiert mich gar nicht so. Lieber mache ich zB Tunnel mit allen komischen Eingängen, aus allen komischen Richtungen, aber eben als "Aufgabe", die zu lösen ist, nicht innerhalb einer Sequenz, wo der Hund sowieso gerade drauf zu ballert. Das bringt mir für später einfach mehr.
    Grüßle
    Silvia

    Hm,
    ich mache kein Lauftraining, werde aber wieder einsteigen. Ich habe einen Laufplan von einem Badminton-Trainer (spiele ich). Das ist für Agi besser (denke ich), weil die Anforderungen ähnlicher sind. Einfach sture Ausdauer macht langsam (nachdem man eine Grundfitness erreicht hat). Grundsätzlich ist Intervalltraining besser geeignet, um schneller zu werden, als stundenlange Läufe. Zu Intervalltraining gibt es tausende Pläne im Internet.
    Das Thema mit der Bewegungslegasthenie... hm. Gut wären Koordinationsaufgaben, da gibt es auf youtube eine Menge Ideen aus dem Fußballbereich. Hilft aber nur für die Füße. Das mit dem Oberkörper muss man einfach üben ;)

    Ja, mit einem Junghund sind RC schon aufwändig. Wir trainieren momentan 2x wöchentlich, Di+Sa, wobei wir immer als letztes und somit schon im Dunkeln dran sind, damit wir mit den Jungspunden genügend Zeit haben. Der Platz ist ca. 10min mit dem Auto von uns entfernt, und wir dürfen auch nur zu diesen Zeiten drauf. Man muss auch ein wenig experimentieren, zB mit totem Spielzeug vs. fliegendem Spielzeug, der eigenen Position, wann man das Gerät verändert etc., das dauert auch. Also man muss schon auch den Hund lesen können. (Wenn man alles alleine machen will.) Ich bin trotzdem gerade guten Mutes, weil wir endlich mit den beiden Stegteilen am Tisch einen funktionierenden "Stegersatz" gefunden haben, an dem wir erstmal weitermachen können.
    @Bea11, das Training der Lauftechnik ist (nach Trkman) schon alles - wenn der Hund das verstanden hat, ist eigentlich die Zonenarbeit gebongt ;) Also dann kommt nur noch das mit dem "Gerät nach dem Abgang", Wendungen, Gerätedifferenzierung.

    Sooooo geiles Wetter und wir können nix trainieren heute *määääh*
    Grüßle
    Silvia

    Das muss man sich halt wirklich überlegen.
    RC bedeutet nicht einfach "der Hund rennt durch". Dazu gehören eine Reihe Verbalkommandos und eine saubere Geräteerkennung. Das gehört für mich zur Vorarbeit, bevor ich überhaupt an die Zonengeräte gehe (weil schon mit Jungspund machbar). Als ich mir das mit den RC überlegt habe, habe ich gemerkt, dass das ganze System anders wird. Dee wird viel mehr über verbale Kommandos geführt, und sie arbeitet viel, viel mehr alleine. Mit meinem ersten Hund hatte ich keine Ahnung, und bei ihm legte da niemand Wert drauf - bis wir in der 3 waren und dann "Slalom alleine zu Ende machen" oder ein anständiges "Weg" auch mal Thema wurde. Tja, zu spät! Bei meinem zweiten Hund wäre es einfacher gewesen, aber ich brauche es nicht unbedingt, er ist nicht so schnell, dass ich nicht mithalten könnte, und jetzt geht es durch die Erfahrung ganz gut. Da ist noch Potenzial. Und mit Dee mache ich es halt gleich anders, um nicht in diese Falle zu tappen.
    Es ist ja absolut sinnlos, dem Hund RC beibringen zu wollen und dann nicht ein Gerät weiter zu denken. Selbst diejenigen, die wirklich super auf den Füßen sind (Jenny Damm, Silvia Trkman) haben wirklich gute Verbalkommandos.
    Zum Druck an der Zone: ich muss das auch regelmäßig üben, mit meinem zweiten, der eigentlich grad am Steg ein grandioses 2o2o hat. Er lässt sich da echt mitreißen. Ich geh volle Kanne am Steg lang, feuer ihn noch dabei an, und er muss, notfalls mit Target, 2o2o stehen. Für die Wand überlege ich auch, ihn auf RC umzustellen, da er dort sonst wirklich Handstand macht und ich ihm deswegen gerade allerlei Schludrigkeiten durchgehen lasse (zumindest ohne Kommando *seufz*).
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich trainiere RC momentan mit meiner kleinen BC-Hündin (jetzt 16 Monate).
    Es ist wirklich aufwendig, man muss schon viele, viele Wiederholungen machen. Ich hatte während der Sommerpause (irgendwann August) den Stegabgang vom Verein zuhause, das hat wirklich viel geholfen. Danach war Fokus auf UO und BH, und unsere mini-Trainingsgruppe (eine Kollegin mit jungem BC und ich) ist häufig ausgefallen, weil der Kerli sich nicht auf UO konzentrieren konnte, wenn noch irgendwas agi-technisches passiert ist. Also trainieren wir erst seit kurzem wieder. Und es erfordert wirklich gute Hand-Auge-Koordination, mitzurennen, zu gucken und dann schnell zu belohnen, wenn der Hit belohnenswert war. Man muss sich genau überlegen, was man übt: Nur Hits, nur tiefe Hits, nur Hits mit Vorder- oder Hinterbeinen, Zug nach vorne oder whatever. Dazu immer noch die Frage, in welcher Form am besten belohnt wird, mit Spielzeug ist mehr Zug nach vorne, der Futterautomat ist deutlicher für die Differenzierung, was gut war... Ich muss sagen, nach einem üblichen Arbeitstag und einem Training mit meinem Rüden habe ich manchmal nicht mehr die nötige Konzentration. Und man kann ja auch nicht ewig viele Dinge in einem Training mit den Youngsters machen - Stegzone, Wandzone, Slalom, Sprungtraining, Anfänge der Wippe... muss alles irgendwann trainiert werden. Mit zweimal Training in der Woche bist du da schon knapp dran.
    Mich frustet das momentan etwas. Aber für einen eigenen Steg habe ich einfach keinen Platz.

    Am allerblödesten ist, dass die Kleine "tak" (2o2o) suuuper verstanden hat. Ich wollte es nur für die Wippe haben, aber sie bietet es mir jetzt auch am Steg an!!!! *headslap* Der einzige Grund, warum ich es nicht umstelle, ist, dass sie damit sicher irgendwann auf die Idee kommt, zu springen. Da muss ich jetzt ganz hart sein ;)
    Grüßle
    Silvia

    Hm,
    dann hat es sich wohl geändert. Geh mal an größere Turniere oder WM-Qualis - da sind nicht mehr die Brüller in der Überzahl. Auch auf Wald-Wiesen-Turnierchen werden sie immer weniger.
    Sicher sind die Hunde auch deutlich schneller geworden, manche "kommentieren" sich auch selber beim Laufen, aber unkontrolliert ist da nix mehr, schon gar nicht beim Aufwärmen.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ahso, also Alltag:
    ich habe ja 3 Hunde (2 Zwergpinscher, von denen einer auch sehr gerne was schafft, und die Teenie-Bordüre) und arbeite von zuhause. Es ist schon wichtig, dass die 3 zuhause eher ruhig sind, sonst komm ich zu nix.
    Wir gehen morgens ca. 50 Minuten, wobei die Kleine meist ein wenig mit Übungen bespaßt wird. Das sind Clickerübungen (zB UO) oder Übungen zu Richtungsansagen, gesamt vielleicht 10 Min. Die Buben (ZP) machen einen normalen Schnüffelspaziergang.
    Danach ist Frühstück für alle, dann wird geschafft und gepennt ;) Mit kleinen Unterbrechungen bis 16-17 Uhr, jetzt eher 1630, um noch Tageslicht zu haben. Dann brechen wir zur Nachmittagsrunde auf, die geht meist über deutlich mehr als eine Stunde. Entweder alle 3 gehen mit mir in den Wald, oder die Kleine bekommt eine Trainingseinheit Slalom im Garten und dann gehen wir alle in den Wald (dann eher ~1h). Manchmal schnapp ich mir eine Partei (entweder die Kleine oder die beiden Buben) und fahre eine Runde Fahrrad, die jeweils andere Partei muss dann mit einem etwas kürzeren Spaziergang auskommen (~45min - im Sommer kommt's schonmal vor, dass ich zwei Fahrradrunden mache). Am Hundeplatztag (1x wöchentlich) entfällt die Nachmittagsrunde, da sowohl BC wie auch der fleißige ZP am (Agi-) Training teilnehmen. Meistens machen wir eine Runde von 30min am Platz mit allen, dann geht es getrennt ins Training. Hunde, die nicht dran sind, warten im Auto.
    Momentan warte ich auf bestellte, kleine Beutelchen, die ich zum Suchen verwenden möchte. Ich muss mir aber noch überlegen, wie ich das integrieren kann und wer dazu noch was genau lernen muss, da die ZP beide sehr gut suchen, die Kleine es aber noch nicht so kennt, vor allem nicht draußen. Ich würde es schon gerne mit allen draußen machen können. Einfach als Ausweichaktivität, die ZP lieben das nämlich :) Das Problem wird die Impulskontrolle der jeweils Wartenden sein (der fleißige ZP ist am Schlimmsten! Die kleine BC-Tante hat eine ganz gute Selbstkontrolle).
    Abends/nachts gehe ich nochmal kurz im Dorf eine Runde, da wo's beleuchtet ist, angeleint. Das sind nur so 15min.
    Am Wochenende kommt das natürlich alles durcheinander. Längere oder kürzere Runden, Stadt statt Wald, da ist alles möglich.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich denke in letzter Zeit auch viel über Auslastung, Stress und so nach.
    Meine Trainingskollegin hat einen Border, der ziemlich unter Strom steht, wann immer sie etwas mit ihm machen möchte. Geht sie alleine mit ihm Gassi, klebt er ihr am Po, sind wir auf dem Platz, brüllt er ziemlich rum etc. (Sie hat 3 Hunde, kann nicht mit allen zusammen gehen.)
    Ich frage mich immer, wie das so kommen konnte.
    Meine Hündin ist ja etwa gleich alt und ganz anders. Sie kann gut warten, abschalten und so und hat draußen ja etwas mehr Radius (hatte ich hier ja schonmal was dazu gefragt). Ist aber immer ansprechbar.

    Mein bisheriger Gedanke ist, dass eine Gefahr darin liegt, wenn sich ein Border auf etwas "fixieren" kann. Also wenn er seine ganze Energie täglich (oder fast täglich) an einer bestimmten Aufgabe (hier: Agi-Vorübungen) los wird. Wenn das, oder zB das Spiel mit anderen Hunden, oder später vielleicht das Radfahren (nicht auf dich gemünzt, Conny, ich denke an einen anderen Fall) der einzige Moment ist, um "mal die Sau rauszulassen". Dann wird es echt zum Problem, habe ich das Gefühl.
    Sie sind immer bereit zur Kommunikation mit dir, immer bereit, was zu machen - und ich habe den Eindruck, wenn man da vielfältiger arbeitet, und wenn es nur der Trick "bring Schlappen" ist, oder Sachen aufheben, oder mal ne kleine Nasenarbeit, alles schön in Ruhe und "gleichwertig", ist dieses sich-Fixieren und Spannung-aufbauen viel geringer. Und "auslasten"... hm, ich glaube, ich werde es eh nie schaffen, dass mein Hund nach einer Trainings- oder Gassi-Einheit erschlagen rumliegt. Will ich aber irgendwie auch gar nicht, sagt mein Bauch.
    Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.
    Das soll jetzt kein Plädoyer für den Border als Familienhund sein, das meine ich nicht.
    Grüßle
    Silvia