Wenn der Hund nur einseitig hört, dann wird er das Richtungsproblem nie akkustisch lösen können. Das geht physikalisch nicht.
Das ist faktisch falsch,
da ein Hund kein statischer, sondern ein dynamischer Empfänger ist. Durch Kopf, Ohr ,Hals und Körper besitzt er verschiedene Achsen, um den Raum aktiv abzutasten und die Richtung physikalisch einwandfrei zu bestimmen. Das funktionierende Ohr wirkt dabei wie eine rotierende Radar-Antenne, die den Schalleintrittswinkel über die Zeit präzise einpeilt.
Entscheidend ist daher nicht die Lautstärke, sondern eine längere Signaldauer, die dem Gehirn Zeit für diesen Scan-Vorgang gibt. Man sollte die Ortung daher wie ein Suchspiel bei der Nasenarbeit trainieren: Lange, leise Signale statt kurzem Gebrüll.