Beiträge von QueenyQ

    Nein, kann ich so nicht, weil das immer angepasst an die jeweiligen Hunde und auch Halter gemacht werden muss - das sind Sachen, die man ohne Erfahrung nicht mal einfach so ausprobieren sollte (finde ich)

    Aber wenn du mitteilst, wo Du wohnst/ PLZ könnte ich mal schauen, ob ich Dir 'nen Trainer in der Nähe empfehlen kann, der so ähnlich arbeitet wie meine - ich denke, es ist schwer, das ohne Trainer hinzubekommen (ich habe übrigens 5,5 echte Trainerstunden gebraucht, bis ich mit dem Status so zufrieden war, dass ich mir den Rest allein zugetraut habe und ich hatte schon deutlich länger die Sache verbockt - meine Q's haben bald den 8. Geburtstag)

    Ich schließe mich Noctara an, dieses Problem löst Du nur gemeinsam mit beiden...
    Ich habe ebenfalls Wurfgeschwister und auch bei uns war es so, dass immer nur beide durchgestartet sind. Allerdings war es nicht immer der gleiche Hund, der das Startkommando gab.
    Bei jagdlich motivierten Ausflügen war es eher der Rüde, beim Anblick anderer Hunde die Hündin, die das Startsignal gab.
    Als ich schon fast verzweifelt war, fand ich eine Trainerin, mit der ich es ziemlich in den Griff bekommen habe.
    Ich hab natürlich nochmal intensiv am Grundgehorsam und Rückruf bei beiden gearbeitet und habe dann Situationen provoziert, um das Durchstarten sanktionieren zu können. Da das Wegrennen ja immer selbstbelohnend ist, half kein "interessanter Sein" oder "Superlecker" oder "Jackpot" und auch kein Lieblingsspieli.
    Ich habe ihnen gezeigt, dass ich das total doof finde, wenn sie den Rückruf ignorieren (habe sie verfolgt und weggeschickt) - das hat dann endlich auch beim Durchstarten geholfen - ich habe aber im letzten Jahr auch nochmal viel genauer gelernt, meine Hunde zu lesen und noch besser einzuschätzen.

    Meine AGi-Turniere gewohnte Hündin hat auf der BSP im großen Stadion auch immer erst mal mehr gucken müssen, die Kulisse ist doch deutlich anders.
    Das Gleiche gilt bei ihr fürs Rally O., da ist sie wesentlich unkonzentrierter als im AGi-Parcours....
    ich würde nur dann Klasse 2 starten, wenn Du Dir bei Deinem Hund sehr sicher bist, dass sie sich nicht ablenken lässt

    Mein Problem im letzten Turnier war das Vorsitz mit Schritt zu Seite. Beim 2. Vorsitz ist sie dann immer recht schräg. Da muss ich auch nochmal gezielt ran. Jemand einen Tipp?

    Da habe ich mit meinen doch recht großen Hunden auch ziemliche Probleme - ich bin schon froh, wenn es "nur" ein schräger Vorsitz ist :roll:

    @Angel21
    Da für meine Hunde die Freiheit da aufhört, wo sie die anderer (egal ob Menschen, Hunde oder andere Tiere) durch ihr Verhalten begrenzen, müssen sie gewisse Regeln einhalten, und diese funktionieren bei uns nicht ohne ein paar mehr als zwei Grundkommandos (alternativ gäb es halt nur Leine, was ich wiederum für die Hunde blöd fände)
    Beispiel:
    "Weiter" wenn sie im Freilauf ein Stück vor mir sind, uns Menschen begegnen, wo ich merke, dass die keine Angst vor Ihnen haben, damit meine Hunde die anderen passieren, ohne Hallo zu sagen - damit erspare ich uns den Rückruf und evtl. Anleinen.

    Noch mal kurz zum Wegttreiben:
    auch ich treibe meine Hunde nicht weg fürs Zurückkommen, sondern ich reagiere in dem Moment, wo sie auf den Rückruf nicht reagieren.
    Und mein Rüde wirft sich auf den Boden, damit ich ihn nicht weiter wegtreiben kann, 40 kg am Boden liegend bewege ich nämlich keinen Millimeter :roll:
    Ich lasse ihn dann erst mal liegen und lade ihn anschließend wieder zu mir (in den Sozialverband) ein.
    Und er ist dadurch kein bisschen gehemmt, sein Radius beträgt direkt im Anschluss an eine solche Aktion (sobald er wieder das "Okay" als Freigabe hat) wieder mindestens 15 -25 m .
    Bei ihm war der Lerneffekt, dass er durch Weglaufen nicht unbedingt aus meinem Einwirkungsradius kommt und ich Kommandos einfordere.

    Übrigens hab ich auch geschrieben, dass ich nicht glaube, dass das auch beim Jagen klappt, ich denke, dass er da so im Fokus ist, dass er wirklich nichts anderes mehr mitbekommt, weshalb er da, wo ich mit Wild rechne, halt angeleint ist.

    Wow, hefig...

    Ich weiß nicht, ob das funktionieren würde, aber der potentielle Schadn ist mir zu groß, um das auszuprobieren.

    Welcher Schaden ?
    Meine Hunde haben dadurch keinen Schaden genommen, die sind noch genauso selbstbewußt wie vorher auch, sie "überhören" nur den Rückruf jetzt im Normalfall nicht mehr.
    Natürlich wußten meine Trainerin und ich ziemlich genau, was ich für Hunde habe - logischerweise muss man das jeweils an den Hund anpassen.

    Und ich bin mir sicher, dass auch die Beziehung meiner Hunde zu mir nicht schlechter geworden ist, allerdings nehmen sie mich jetzt noch ein bisschen ernster