Beiträge von Dobi98

    Hi,

    also bzgl. Thema Dreck mache ich das so, dass ich zum einen bei Sauwetter andere Schuhe anziehe (am Auto, sprich die Dreckschuhe bleiben im Auto) und ich habe immer Handtücher dabei und die Hunde werden vor dem Büro inkl. Pfoten komplett sauber gemacht (wie daheim halt auch).

    Ansonsten gibt es bei Regen Regenmäntel an und für den Notfall habe ich Hundebademäntel - ich kann nasse Hunde nicht leiden und möchte das auch keinem Kollegen antun (selbst unsere GL meinte neulich, man riecht kaum, dass hier zwei große Hunde sind, sie war bei einem Kunden mit Hund und fand es fürcherterlich, dass der Hund wild rum lief, es gerochen hat und die Besitzerin voller Haare war.. )

    Ansonsten mache ich und meine Mitarbeiter gerade etwas Luft haben dürfen die Hunde bzw. der Rüde auch mal rum laufen - je stressiger es ist umso mehr schränke ich die Hunde ein - es nervt einfach wenn man eh schon gestresst ist, wenn dann der Hund noch ankommt..

    Das laut sein würde ich persönlich unterbinden, das geht in meinen Augen gar nicht, kannst du vielleicht am Anfang die Hunde Mittags heim bringen? Dann wird es deinem Hund nicht gar sooo lange und das dann halt steigern.

    Ich selber gehe nur Mittags so 20 Minuten, ansonsten gibt es hier Gassi erst nach Feierabend. Wenn das Wetter richtig toll ist mache ich auch mal länger, aber ich fange lieber sehr früh an zu arbeiten, mache nur meine 30 Minuten Pause und geh dafür etwas früher..

    Ich habe für beide Hunde eine große Box im Büro. Die Hündin muss dort auch überwiegend drin sein, sie fühlt sich nur dort wohl und sicher und würde sonst wenn es ganz blöd läuft meine Mitarbeiter auch beißen (nur im Extremfall, wir haben das Problem prima im Griff und es kam seit vielen Jahren zu keiner kritischen Situation mehr - aber sicher ist sicher. Wenn was passiert war es das mit Hund im Büro)

    Der Rüde kommt meistens am Vormittag ca. 2 Stunden und am Nachmittag auch nochmal 2-3 Std. in die Box, er würde sonst gar nicht zur Ruhe kommen und nie wirklich schlafen! Beide Hunde lieben aber ihre Boxen und diese sind echt megagroß (1,40 x 70x 80) - so können sie aufrecht drin stehen und ausgestreckt drin liegen. Zum Glück ist mein Büro groß genug für zwei so Riesenboxen..

    Anbinden geht bei meinem Rüden gar nicht, da bekommt er völlig die Krise und dreht völlig durch. Da es Sporthunde sind, kennen sie Box eh von klein auf, für meine ist die Box die Beste Lösung - von daher muss man halt immer schauen was für den jeweiligen Hund und Besitzer und die vor Ort Situation indivduell die beste Lösung ist.

    Wegen der Putzfrau habe ich das so gelöst, dass ich den Bereich der Boxen 1x die Woche einfach selber sauge und gut ist.

    Bei mir ist es so, dass es in meiner Gegend zwar Hundeplätze gibt wo ich auch trainiere, aber ich habe einen gewissen Anspruch an das Training, diesen kann mein Hundeplatz einfach nicht erfüllen (ohne das böse zu meinen, ich bin mit meinem Schutzdiensthelfer hier vor Ort sogar einer Meinung und er unterstützt mich so gut er kann).

    Ich fahre sogar nur für UO drei Stunden (wenns gut geht ohne Stau) und für Schutzdienst knappe 3,5 Stunden - das so ca. einmal im Monat zusätzlich zum Training hier. Daher wären 1,5 Stunden für mich echt ein Traum :) .

    Jetzt habe ich seit drei Monaten einen Helfer, der ist nur eine Stunde von mir weg, allerdings werde ich das Training weit weg trotzdem aufrecht erhalten. Einfach, weil es mir von der Qualität her das gibt was ich mir vorstelle. Wir versuchen auch so oft wie möglich ganze Trainingswochenenden zu machen, damit es sich lohnt! Kostet natürlich alles sehr viel Zeit und Geld, aber gerade im Schutzdienst hat sich für mich auf der DM vor vier Wochen gezeigt, dass dieser Weg, die Kosten, Nerven usw. nicht umsonst waren. Sonst würde ich es jetzt aufgeben und nicht in diesem Maße weiter treiben

    @ Traventure Dog

    ich komme aus der Nähe von München. Leider gibt es im Näheren Umkreis nichts bzgl. Mondioring. Die nächste Gruppe ist in Franken oben.

    Im November findet aber in Penzberg ein Mondio Seminar mit Basti (Sebastian Schäfer) statt - weiß aber nicht ob es noch freie Plätze gibt.

    Es gibt beim BLV einen Mondio Beauftragten den Alexander Kurras - email [email='mondioring@blv-hundesport.de'][/email]

    Gruß Antje

    OT - ich finde viele Hunde auch eklig und möchte fremde Hunde deswegen oft nicht in meiner Nähe haben.. daher finde ich es nicht schlimm, wenn es jemand nicht möchte, dass der Hund im Bett schläft - und sie hat geschrieben, sie findet es eklig, dass der Hund im Bett schläft und nicht, dass sie ihren Hund eklig findet - ein kleiner aber feiner Unterschied wie ich persönlich finde..

    Sorry, zum Thema mit der Angst habe ich nix beizutragen - aber evtl. wäre eine kuschlige Stoffbox eine Lösung (mit offener Tür in diesem Fall natürlich) welche direkt neben dem Bett steht? Manchen Hunden macht zuviel Raum zu schaffen, und da hätte sie eine kuschlige Höhle, die man ihr mit Decken schön gemütlich machen könnte - evtl. könnt ihr euch zum probieren mal eine Ausleihen?

    Wie alt ist die Hündin? Meine Hunde haben alle im Alter Probleme mit Geräuschen (vor allem Wind wenn z. B. Fenster gekippt sind) bekommen.

    Also zuerst muss du dich von dem Gedanken verabschieden, dass der Hund wenn er bei dir gehorcht automatisch bei deiner Frau auch gehorcht - Hunde ticken da anders, da muss sich gerade bei Hunden die noch von der Genetik her "mehr Hund" jeder seine eigene Stellung beim Hund mühsam erabeiten.

    Deine Frau muss schlicht und ergreifend lernen sich durchzusetzen, und zwar unabhängig von dir! Sprich ich würde Euch wie Ihr es ja auch vorhabt raten Einzelstunden zu nehmen, aber auch ausserhalb der Trainerstunden muss sie sich mehr durchsetzen. Das fängt bei Kleinigkeiten an z. B. sie füttert den Hund und lässt ihn vorher Sitz machen und er muss warten bis sie die Freigabe fürs Futter gibt, oder sie geht Gasse und schon das fertig machen fürs Gassi gehen wird mit Regeln verbunden - Sitz machen, Halsband anlegen lassen und schon ordentlich an der Leine aus der Tür gehen usw. usw.

    Davon abgesehen wenn ihr Probleme habt, dass der Hund auf andere Hunde negativ reagiert und zwar du das händeln kannst, aber sie nicht, würde ich zum Maulkorbtraining raten - nicht weil der Hund "böse" ist, aber es gibt deiner Frau Sicherheit und Kontrolle über die Situation.

    Und so hart es ist, ihr müsst euch ganz ehrlich überlegen, ist deine Frau bereit an SICH zu arbeiten, denn wenn nicht helfen alle Maßnahmen nix..

    Aber ich denke auch du muss konsequenter werden - pöbeln z. B. ist bei meinen Hunden absolut verboten, wer pöbelt bekommt so mächtigen Ärger das der Ärger mit Frauli schlimmer ist als der Feind (ich könnte meine Hunde auch pöbelnd händeln, aber das will ich gar nicht). Denn auch nur wenn der Hund bei dir klare Regeln kennt, kann deine Frau mit dem Hund arbeiten.

    Stelt euch eine Liste zusammen mit den Dingen die Euch am meisten stören, und die ihr unbedingt abestellt haben wollt. Kein Mensch kann an 10 Baustellen gleichzeitig konsequent arbeiten - nehmt euch für den Anfang maximal 5 Kommandos/SItuationen für das Training vor, achtet drauf, dass ihr beide immer die gleichen Kommandos nutzt - du hast irgendwo geschrieben wenn der Hund tobt sagst du "aus" - was sagst du denn wenn der Hund was hergeben soll? Auch hier, wirlich drauf achten, nicht ein Kommando für zig verschiedene Situationen zu nutzen.

    Sprich, ihr beide müsst an Euch arbeiten, nur dann kann auch der Hund sich ändern..

    LOL, es gibt sie leider immernoch die Leute die so denken...

    das ist völliger Quatsch in meinen Augen, das eine ist Erziehung, das andere Ausbildung!

    Ich nehme meine Hunde zwar eher selten irgendwohin mit, das liegt aber nicht daran, dass ich Angst habe, dass es sich auf den Sport auswirkt. Meinen jungen Rüden (ok, ist jetzt auch schon vier geworden) nehme ich schon eher mal mit, der ist halt einfach kein Arsch wenn Menschen oder andere Hunde ankommen und ich gerade mal ne Sekunde meinen Fokus nicht auf dem Hund habe.. der liegt dann schon auch mal beim Essen gehen (z. B. im Urlaub) neben dem Tisch, fährt brav mit auf der Fähre usw. usw. spielen tut meiner fast den ganzen Tag und auch mit meinen Mitarbeitern (Bürohund) - klar folgt er bei denen nicht (das Aus KOmmando funktioniert bei meinen Mitarbeitern oft gar nicht), aber auf den Sport hat es seit vier Jahren keine Auswirkung! Er weiß bei mir ist Aus Aus und fertig..

    Insgesamt liegt mein Fokus auf einem einigermaßen guten Alltagshund (da verhindert halt eher oft die Genetik des Hundes gewisse Dinge, wie z. B. "spielen mit anderen Hunden" etc, und einem engagierten Sporthund. Das eine schließt das andere nicht aus!

    Und so wie ich es kenne, handhaben es hier eigentlich alle Hundesportler, und darunter sind welche die starten akutell diese Tage auf der FCI WM ;) - sprich auch Spitzensportler handhaben es durchaus so - nicht alle, ich kenne auch einige die legen auf Alltagstauglichkeit keinen Wert - aber eben die meisten.

    Und bei aller Begeisterung für den Hundesport - meine Hunde sind in ERSTER Linie meine Alltagsbegleiter, ich will mit meinem Hund nicht nur Sport machen, ich will auch mal einfach "nur so" spielen oder dödeln, kuscheln, Ausflüge machen, Gassi gehen und so weiter und so weiter..