Ich finde es gut, dass ihr Euch so entschieden habt. Ihr hättet dem Hund keinen Gefallen getan.. auch wenn es sehr schade für den Hund ist, mal wieder ein Mali mehr der nicht vermittelbar ist weil so ein dämlicher Vermehrer meint mal eben Welpen produzieren zu müssen und diese an Leute abzugeben die mit so einer Rasse nicht zurecht kommen.. es hat schon seinen Grund, warum wir Züchter uns unsere Welpenkäufer sehr gut aussuchen, auch wenn man oft beschimpft wird, wenn man sagt, dass Interessent XY von uns keinen Hund bekommt..
Vom Gedanken ihn jemals bei Euch aufzunehmen würde ich auch abraten. Es wird vermutlich ca. 1-2 Jahre dauern bis überhaupt wieder dran zu denken ist ihn zu vermitteln, und auch dann wird es immer mal wieder knallen.. meine Mali Hündin ist auch aus schlechter Haltung, hatte massive Ängste und von Null auf Gleich Männer gebissen - mit viel Arbeit ist aus ihr ein lustiger, fröhlicher Hund geworden, gebissen hat sie die letzten Jahre niemanden mehr, aber auch nur, weil ICH es voraussehe und den Hund entsprechend manage.. Dieser Hund gehört auch nach einer evtl. Resozialisierung in erfahrene Hände. Man kann nur hoffen, dass es funktioniert..
Davon abgesehen sind Malis grundsätzlich keine Hunde die man mal so eben an jemanden anderen geben kann - die sind sehr intelligent und nutzen Schwächen sehr schnell aus, oder sie kippen..
Ich habe akutell drei Malis, wenn ich in den Urlaub fahren will, brauche ich drei Hundesitter..und das sind sehr ausgewählte Menschen mit Malierfahrung bzw. selber Malihalter - alles andere wäre unverantwortlich! Selbst bei meinem jüngsten der noch am normalsten Tickt.. selbst den würde ich meinen Eltern niemals in die Hände geben, und er ist mit Menschen freundlich und mit Hunden zumindest meistens auch sehr freundlich oder neutral, aber trotzdem hat er hin und wieder Maliaussetzer..