Eine Schwester meines Jungspundes ist bei einem Ehepaar um die 70 gelandet, als Familienmitglied auch für die Enkelkinder, teils im Kleinkindalter, und das klappt hervorragend.
Dieses Paar wollte den Hund aber für sich selber. Da steckt doch ein ganz andere Motivation dahinter, inwieweit man bereit ist, Arbeit und Mühe in Erziehung und Training zu investieren und sich, falls es der erste Hund ist, auch das dazu notwendige Wissen anzueignen.
Die Großmutter der TE betreut die Tiere aber rein aus Gefälligkeit ihrer Enkelin gegenüber. Das ist eine ganz andere Ausgangslage.
Klar ist sie bestimmt tierlieb, aber ihre Hundeerfahrung beschränkt sich meines Wissens genau wie die der TE auf die Betreuung eines schwerstbehinderten Mopses. Außerdem ist sie tagsüber alleine mit den Tieren und kann nicht auf einen Ehepartner als Hilfe zurückgreifen.
Die ersten ein, zwei Jahre mit einem jungen Hund sind schon echte und manchmal auch harte Arbeit. Das muß man schon wollen. Und selber leisten, statt einer Person, die sich dafür nicht freiwillig gemeldet hat, einen Hund zumuten, den sie körperlich im Zweifelsfall nicht halten kann.