Beiträge von dagmarjung

    Wenn du mit Barriere, Podest oder Anbinden übst, dann stellst du dich anfangs direkt vor den Hund, dann einen halben Schritt weit weg, dann einen ganzen usw. Meist klappt es nur deshalb nicht, weil man zu schnell zu weit weg geht. Diese Übung fällt den Hunden nicht leicht, also muß man die Anforderungen ganz langsam steigern, dann klappt es! :gut:


    Dagmar & Cara

    Gute Bücher zum Thema Welpen wurden euch schon empfohlen, leider zählen die von Milan nicht dazu. Er ist halt sehr bekannt, weil er eine Serie im TV hat, aber nicht weil er wirklich gut ist.

    Das Wichtigste ist Geduld! Die Tips zum Umgang mit Welpen hier oder in Büchern sind schon gut, aber sie wirken nicht sofort. Das muß man wissen und darf nicht gleich aufgeben. Wie bei kleinen Kindern muß man viele Dinge oft und oft üben, zum Beispiel auch die Beißhemmung. Mein Welpe war eigentlich ein echter Streber, aber trotzdem waren meine Hände und Arme in den ersten Monaten ganz schön 'gepierct' und auch meine Hosen kamen nicht ganz ohne Löcher davon. Das ist normal. Heute ist die Beißhemmung absolut perfekt.

    Viel Freude an eurem Welpen,

    Dagmar & Cara

    Du kannst deinen Hund an einem Zaun o. Ä. anbinden oder ihn auf ein erhöhtes Podest bringen, zB einen Mauerabsatz. So ist er begrenzt und kann nicht nach vorne.
    Dann aber trotzdem ganz langsam aufbauen und dich erst einen Schritt entfernen!
    Hunde lernen situationsbezogern, dh für deinen Hund gehört es (noch) zum Kommando 'Sitz', daß er dir von unten direkt in die Nasenlöcher schaut. :smile:
    Wenn diese Optik fehlt, weil du in einigen Schritten Entfernung stehst, dann ist das für ihn nicht 'Sitz'.

    Sobald dein Hund etwas fortgeschrittener ist und du ihn nicht mehr festmachen must, kannst auch darauf achten, daß du nach hinten bestätigst, das heißt die Belohnung gibt es hinter dem Hund. Der Hund führt das Kommando aus, zur Belohnung fliegt der Ball über den Kopf des Hundes hinweg und er darf hinterher. Oder du deponierst Ball oder Leckerli hinter dem Hund auf dem Boden und der Hund darf hin, nachdem er das Kommando ausgeführt hat.
    Dadurch erreichst du, daß der Hund nicht so sehr den Drang zu dir hin hat, sondern von sich aus gerne etwas zurückbleibt, um schneller an seine Belohnung zu kommen.

    Dagmar + Cara

    Nicht alle Hunde werden in der Pubertät zwangsläufig zum rebellierenden Rüpel. Manche schon, aber andere werden einfach allmählich erwachsener und selbstständiger, ohne dramatische Ausbrüche. Klar, die welpenhafte Abhängigkeit verliert sich und mit der Erziehung muß man dranbleiben, aber muß sich nicht schon vorher selber verrückt machen und das Schlimmste befürchten! ;)

    Wenn dein Junghund abends länger toben will und keine Ruhe findet, ist es vielleicht an der Zeit, die Spaziergänge tagsüber auszudehnen. Er kann jetzt mehr Bewegung vertragen und muß nicht mehr so geschont werden wie als Welpe. Auch beim Üben und Lernen kann man schon etwas mehr Ausdauer verlangen als beim Welpen. Es ist normal, daß er jetzt aktiver wird.


    Dagmar & Cara

    Ich hab mir deinen Wunschzettel noch mal durch den Kopf gehen lassen und schließe mich der Empfehlung für den Cavalier King Charles Spaniel an. (Ich habe selbst keinen, sondern einen Kleinpudel, bin in diesem Punkt also objektiv :smile: )

    Alle Cavaliere, die ich kenne sind außerordentlich sanft und freundlich. Sie sind kontaktfreudig auch mit Fremden, dabei aber nicht derb-aufdringlich. Im Temperament mittel bis ruhig, nicht hektisch, nicht kläffig. Keinerlei Wach- oder Schutztrieb, kein Mißtrauen gegenüber Menschen. Sie sind leicht zu erziehen, lassen sich durchaus für Tricks und ähnliches begeistern, aber brauchen nicht so viel aktive Beschäftigung wie manche andere Rassen, sie sind einfach gerne dabei. Sie sind klein, aber substanzvoll und nicht so zierlich.
    Der Niedlichkeitsfaktor sprengt bei diesen kleinen Spaniels natürlich die Skala. Und das Gute daran: sie sind im Wesen tatsächlich so lieb, wie sie aussehen!
    Minuspunkte gibt es im Bereich Gesundheit, die Rasse ist bekannt für Herzprobleme und für eine erbliche Anlage, wo der Schädel zu klein für das Gehirn ist. Da muß man bei der Auswahl des Züchters darauf achten, daß er sich dieser Probleme bewußt ist und entsprechend züchtet.
    Andere Spanielrassen wie American Cocker oder Englischer Cocker könnten möglicherweise auch für dich in Frage kommen.

    Ich habe mal von einer Gruppe von Kleinhundehaltern gelesen, die sich öfters zum Stammtisch trafen und das Problem hatten, daß einige der Rüden dann gerne Tischbeine u. Ä. markiert haben. Die haben ihren Hunden dann quasi Höschen angezogen, so ähnlich wie Läufigkeitshöschen für Hündinnen. Sich selbst nassmachen möchte kein Hund und läßt das Markieren dann lieber. Falls dein Hund keinen Stress damit hat, wäre das vielleicht eine Übergangslösung für die Zeiten, wo du dich um andere Dinge kümmern must und dir deinen Hund nicht ans Bein binden kannst.

    Dagmar & Cara

    Das ist ja eine Begegnung der extrem gruseligen Art gewesen. Vielleicht ist es doch sinnvoll, Anzeige bei der Polizei zu erstatten? Womöglich ist der Mann ja schon einschlägig bekannt.

    Mein erster eigener Hund war eine Deutsche Schäferhündin, das ist schon länger her. Jetzt begleitet mich eine kleine Pudelhündin. Es ist schon ein ganz anderes Lebensgefühl. Nie mußte ich meine Schäferin vor irgendwelchen Tutnixen schützen wie jetzt nicht selten meine Pudeline und mir dann noch irgendwelche agressiven Bemerkungen der Halter anhören. Ganz von selbst war Respekt da und Abstand wurde eingehalten. Manchmal wünsche ich mir einen Zauberstab, um - Puffdich - den Pudel bei Bedarf in einen Rottweiler zu verwandeln. So manches Problem wäre dadurch mit einem Schlag gelöst.

    Dagmar & Cara

    Ich füttere immer direkt nach den beiden Spaziergängen morgens und abends, das passt bei mir am besten in den Tagesablauf. Ich habe auch nie gehört, daß man das nicht tun dürfte. Vermeiden soll man nur die umgekehrte Reihenfolge, also viel Bewegung direkt nach dem Fressen.

    Man muß aber im Hinterkopf behalten, daß eine Magendrehung schon alleine durch die Schlingbewegungen beim Fressen entstehen kann, auch wenn der Hund danach nur ruht.

    Dagmar & Cara