Kinder und Hunde sind eine tolle Kombination, keine Frage.
es gibt halt ein paar Organisationsfragen, die man vorher bedenken sollte. einiges wurde schon angesprochen.
- bei den meisten Kinderaktivitäten sind Hunde verboten. Spielplätze, Veranstaltungen, Kinderfeste, Ausflugsziele und vieles andere mehr. Man muß bei allem bedenken, ob der Hund mitkann oder wo und bei wem man ihn ansonsten parken kann.
Französische Bulldogge: mit Sicherheit würde ein Bully vom Wesen her gut in eine Familie wie eure passen. Bevor ihr euch aber entscheidet, informiert euch unbedingt zum Stichwort Brachycephales Syndrom. Gebt euch auf keinen Fall der Illusion hin, bei einer Zucht mit seriösen Papieren wärt ihr auf der sicheren Seite. Die anatomischen Gegebenheit, nämlich die stark verkürzte Nase, ist ja dieselbe, egal woher die Hunde stammen.
Züchter und Besitzer reden sich das gerne schön, zumal die jungen Hunde anfangs wirklich noch freiatmend sind. Die Schleimhäute wachsen aber lebenslang und die Probleme in Form von Hitzeempfindlichkeit, Atemnot und anderem mehr kommen dann beim erwachsenen Hund.
Heutzutage müssen künftige Zuchthunde brachycephaler Rassen in VDH-Vereinen einen Belastungstest machen, dh einen Kilometer in 11 Minuten zurücklegen, Puls und Atem wird danach gemessen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber die Hunde legen diesen Test vor der Zuchtverwendung, also im jugendlichen Alter von 1 bis 2 Jahren ab, die Probleme beginnen wie gesagt meist erst später.
Zum Vergleich: Als Zuchttauglichkeitsprüfung müssen Zwergpinscher und Zwergschnauzer 10 Kilometer trabend am Fahrrad zurücklegen, was sie ohne weiteres bewältigen.
Dagmar & Cara