Beiträge von dagmarjung

    Wenn sie munterer statt apathischer wird, spricht alles dafür, die Maus wieder rauszusetzen. Falls sie innere Verletzungen hätte, würde sie eher matter werden, und der Tierarzt könnte morgen sowieso nicht mehr helfen, wobei die Möglichkeiten bei so kleinen Tieren ohnehin sehr begrenzt sind. Sie wird unter Schock gestanden haben und hat sich nun erholt. Raus die Maus!

    Dagmar & cara

    Verschiedene Züchter werben damit,Hund ist kleiner, mit Puppengesicht,kurzer Fang, kürzere Beine,und soll bis max. 2 KG wiegen.

    Genau das sind Verzwergungsmerkmale, die auf Kosten der Gesundheit gehen. Ein runder Apfelkopf führt zu offenen Fontanellen und vorstehenden Augen, die nicht mehr ausreichend geschützt seind, im kurzen eingesteckten Fang haben die Zähne nicht mehr ausreichend Platz. Zu winzige Hündinnen sind nicht mehr in der Lage, die im Verhältnis allzu großen Welpen auf natürlichem Wege zu gebären usw.

    Finger weg von solchen 'Züchtern'!

    Dagmar & Cara

    Für mich bleiben manche Kinder- und Jugendbücher Klassiker, die ich auch Jahrzehnte später noch gerne wiederlese. 'Krabat' von Ottfried Preussler oder 'Das fliegende Klassenzimmer' von Erich Kästner gehören dazu.

    Ein bißchen anders ist das Leseerlebnis heute allerdings schon; als Erwachsene ist man doch abgebrühter. Die gruselige Stelle, wo der Lehrjunge Krabat nach einer der berüchtigten Neumondnächte Zähne und Knochensplitter im letzten Mühlgang findet, kostet mich heute keine schlaflosen Stunden mehr, ich kann die Nachttischlampe ohne Selbstüberwindung ausschalten.
    Und ich muß auch nicht mehr weinen, wenn Martin zu Weihnachten nicht nach Hause fahren kann, weil seine Eltern kein Geld haben. Früher mußte ich. Jedesmal! Obwohl ich doch längst wußte, daß es gut ausgeht.

    Und über andere Bücher gingen die Zeit und meine Entwicklung hinweg, obwohl ich sie früher ebenso gern gelesen habe.
    Selbst wenn aber bei einigen der Zauber von damals verflogen ist und ich im Rückblick den Plot mäßig konstruiert oder die Sprache betulich finde, weiß ich doch noch, warum ich als Kind oder Teenager davon begeistert war. Ich habe mich vielleicht besonders mit dem Helden identifiziert oder es wurden Themen behandelt, die mir damals wichtig waren.

    Dagmar & Cara

    annsch:

    Ja, die zweite Serie hatte ich auch, hat mir aber nicht so gut gefallen wie 'Die Söhne der großen Bärin'. Irgendwie zog sich das ziemlich hin. Wie hat sie dir gefallen? Und was besonders an der ersten?

    An den 'Söhnen der großen Bärin' mochte ich, daß die Autorin Abenteuer und die reale Geschichte der Prairieindiander in eine stimmige Geschichte brachte. Harka/Tokei-Itho war schon ein cooler Held. Daß er das tollste Pferd und den besten, treuesten Hund hatte, war natürlich auch wichtig für mein Teenagerherz. Besonders gefiel mir, daß Tokei-Itho als Häuptling wirklich Verantwortung für seine Sippe übernimmt, mit seinen Leuten und für sie kämpft und bereit ist, sich für sie zu opfern. Beim Häuptling Winnetou war es eher so, daß die Apachen als Armee für ihn zur Verfügung standen, wenn er sie für seine eigenen Zwecke brauchte.


    Karl May hatte mein Vater nahezu vollständig im Regal stehen, da habe ich mich ab 10 Jahren durchgelesen, mit den Winnetou-Bänden angefangen. Für mich waren das die ersten 'Erwachsenen' Bücher, wo Figuren auch mal gestorben sind und nicht immer alles gut ausging.
    Ich finde, wer im frühen Teeniealter nicht über Winnetous Tod geweint hat, hat was verpasst. Wer über dieselbe Szene aber im Alter über 20 nicht gelacht hat allerdings auch. :p Das gilt für Buch und Film.
    Naja, die Zeit ist wohl darüber hinweggegangen. In meiner Generation war es schon weitgehend out, die Bücher zu lesen. Aber die Filme wurden ständig im Fernsehen wiederholt, die kannte jeder.

    Dagmar & Cara

    Nur von Rhian hingegen kommt manchmal ein sehr langgezogener, hoher und durchdringender Heulton - als ich davon zum erstenmal geweckt wurde, bin ich senkrecht im Bett gestanden! Ich dachte mein Hund stirbt!

    Ja, genau dasselbe kenne ich auch von Cara! Zum Glück nur ganz selten. Merkwürdig ist, daß ich diesen Ton im Wachzustand noch niemals von ihr gehört habe. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie da wohl träumt.
    Ansonsten wird hier auch gezuckt, gewufft, selten mal geknurrt und relativ häufig eine Art leiser Hetzlaut gebellt. Obwohl sie letzteres im Wachzustand heute selten tut, als Junghund tat sie es aber oft bei Rennspielen mit anderen Hunden.

    Dagmar & Cara