Beiträge von dagmarjung

    Es ist normal, daß der erste Kot fester ist und was danach folgt, weicher. Dünnflüssig sollte aber nichts sein.

    Wenn euer Welpe lustig und munter ist und entsprechend der Zahl seiner Mahlzeiten normal oft kotet, müßt ihr euch keine Sorgen machen.

    Alarmzeichen für Durchfall wären: der Welpe macht dünnflüssigen Kot, dann meist in mehreren Portionen, anfangs mehr und dann nur noch tropfenweise und scheint sich dabei unwohl und angespannt zu fühlen.

    Dagmar & Cara

    Nimm deine kleine Hündin unbedingt auf den Arm, wenn sie sich dadurch sicherer fühlt, so gewinnst du ihr Vertrauen.

    Ich weiß nicht recht, ob man die Ängstlichkeit der Aufzucht beim Züchter anlasten soll. Mit 8 bis 10 Wochen muß ein Welpe noch nicht die ganze Welt kennengelernt haben inclusive Autos, Züge und Einkaufswagen. Wenn der Welpe ganz normal in Haus und Garten und nicht im Kellerloch aufwächst, hat er schon eine reizvolle Umwelt kennengelernt und alles weitere ist dann Sache des neuen Besitzers. Über dieses Alter hinaus müßte der Züchter dann allerdings schon mehr tun, um die Welpen auch an die weitere Umwelt zu gewöhnen.

    Ein wichtiger Punkt, der noch nicht zur Sprache kam: bis zu einem gewissen Alter fühlen sich Welpen mehr an ihre "Höhle" gebunden und nicht an ihre Bezugspersonen. Wenn Wolfswelpen eine Gefahr droht, dann flüchten sie blitzartig in ihre Höhle und nicht zu ihren Eltern. Diese können dann den Eindringling, zB einen Bären, vertreiben ohne daß die Welpen ihnen zwischen den Füßen herumwuseln und sich in Gefahr bringen.
    Wir haben hier im Forum Dutzende Threads besorgter Welpenbesitzer, deren Welpen sich weigern, die Nähe des Hauses zum Gassigehen zu verlassen. Dieser Schutzmechanismus der Natur ist also auch bei unseren Hunden noch vorhanden. Insofern ist es ganz normal und kein Zeichen mangelnden Vertrauens, daß ein Welpe noch nicht immer Schutz bei seinem Menschen sucht, sondern eher flüchtet um sich zu verkriechen.

    Dagmar & Cara

    Das wird es also sein, was der Mann machen muß. Immer diese unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern. :roll:

    Nein, das ist nicht vom Bundesland abhängig, sondern eine rein städtische Regelung, die gilt nur innerhalb der Stadtgrenzen von Hannover und in Langenhagen schon nicht mehr. (Für Nicht-Hannoveraner: man kann Jahrzehnte hier leben ohne zu merken, daß Langenhagen kein Stadtteil von Hannover ist)
    Und machen muß er er die Prüfung auch nicht, die ist rein freiwillig. Die ausgewiesenen Freilaufflächen kann er auch ohne Prüfung nutzen.

    Und ja, ich finde deutsches Hunderecht auch extrem .. äh ... vielfältig. :???:

    Dagmar & Cara

    An die TE: Es kann gut sein, daß du nicht die Erste bist, die wegen dieser Halterin beim OA vorstellig wird oder daß nach dir noch andere Anzeigen eingehen. Spätestens wenn mehrere Anzeigen eingehen, wachen auch träge Ämter auf und gehen der Sache nach.

    *************************

    Zu den Regelungen in Niedersachsen bezüglich Leinenzwang usw: Neuhundehalter müssen in Niedersachsen eine theorethische und praktische Prüfung machen, um einen Hund überhaupt halten zu dürfen, genannt Hundeführerschein. Hat mit Leinenbefreiung aber erstmal nichts zu tun.

    Davon unabhängig hat Hannover eine städtische Regelung bezüglich Freilauf: grundsätzlich gilt auf allen städtischen Grünflächen Leinenzwang. Ausgenommen sind einige ausgewiesene Freilaufflächen. dort dürfen alle Hunde frei laufen.

    Durch den Nachweis einer bestandenen Gehorsamsprüfung, zB BH oder einige andere, die von anerkannten Hundeschulen angeboten werden, darf man aber seinen Hund auch auf anderen städtischen Grünflächen laufen lassen, zB im gesamten Georgengarten und nicht nur auf der einzigen offiziellen Freilauffläche in diesem Park.

    Landesrecht und Stadtrecht laufen unabhängig voneinander, was oft zu Verwirrung führt, zb bei der Frage, ob die Brut- und Setzzeit auch auf innerstädtischen Parkwiesen gilt. (Tut sie nicht; wohl aber im innerstädtischen Wald, der Eilenriede, denn dort gilt Landesrecht). Verwirrend ist auch, daß sowohl die landesrechtliche Hundeerlaubnisprüfung als auch die eine oder andere Gehorsamsprüfung von Hundeschulen unter der Bezeichnung 'Hundeführerschein' laufen, so daß bei Fragen und Diskussionen keiner mehr wirklich weiß, wovon gerade die Rede ist.

    Dagmar & Cara

    "Olde English Bulldog" ist nicht falsch geschrieben, sondern der Name der Rasse. "Olde" ist eine altmodische Schreibweise und soll halt die gute alte Zeit beschwören, in der Bulldoggen noch gesünder, beweglicher und weniger extrem in den Rassemerkmalen waren, was man bei dieser Zuchtrichtung ja wieder erreichen will.

    ansonsten - mal wieder eine Sammlung von Fundstücken, bei denen ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll... :xface:

    - der Pitbull aus polnischer Käfighaltung - zugreifen Leute, das ist doch ein Super-Sonderangebot für 600 Euronen!

    Dagmar & Cara

    Die Idee des Verkäufers mit dem Teppich war mit Sicherheit nicht förderlich zum Erlernen der Stubenreinheit. Aber immerhin hat der Welpe bei euch schon eine alternative Möglichkeit kennengelernt, sich zu erleichtern. Das ist gut und ihr seid damit auf dem richtigen Weg! :gut:
    Nur dürft ihr nicht davon ausgehen, das er jetzt schon zweifelsfrei unterscheiden kann, wo er darf und wo nicht. Er kennt und nutzt halt erstmal beide Möglichkeiten. Am besten ist es wirklich, ihr räumt vorerst mal die Teppiche weg.

    Schimpfen nützt in diesem Zusammenhang übrigens gar nichts!
    Wenn ihr schimpft, und der Kleine rennt daraufhin wie gestochen umher und scheint euch zum Spiel auffordern zu wollen, dann bedeutet das nicht, daß er euch nicht ernst nimmt. Eine Spielaufforderung wird von Hunden auch oft als Beschwichtigung eingesetzt: "Bitte bitte tu mit nichts, laß uns lieber spielen!"

    Stubenreinheit wird nicht über Strafe gelernt (auch Schimpfen ist eine Strafe), sondern ist eine Sache der körperlichen Reifung und der Gewöhnung. Es dauert seine Zeit. Mit 15 Wochen sind die allerwenigsten Welpen schon wirklich stubenrein. Geduld hilft. Gerade jetzt bei plötzlichem Kälteeinbruch kann es zu Rückfällen kommen, vielleicht fühlt der Welpe sich draußen nicht entspannt genug und läßt es daher lieber drinnen laufen. An eine Blasenentzündung muß man auch denken, wenn der Hund extrem oft pinkeln muß, das wurde ja schon gesagt.

    Ganz grundsätzlich solltet ihr euch von dem Gedanken lösen "Er weiß ganz genau was er tun soll und macht es absichtlich falsch." Diese Idee führt euch in der Welpenerziehung immer in eine Sackgasse, egal um welches Thema es geht. Die ersten Anfangsgründe von etwas Neuem lernen Hunde schnell, aber von da bis zur sicheren Ausführung liegt immer noch ein langer Weg und sehr viel Übung. Das gilt bei der Stubenreinheit ebenso wie bei Rückruf, Alleinbleiben oder allen anderen Erziehungszielen. Wenn also etwas nicht so schnell und sicher klappt wie erhofft, geht man einfach noch mal einige Schritte zurück in den Anforderungen und unterstellt dem Hund nicht, er sei aus Trotz ungehorsam. Dranbleiben, Geduld, dann klappt es irgendwann auch! :smile:

    Dagmar & Cara

    Du erwähnst deine Eltern, die, wenn ich dich richtig verstehe, den Hund auch mal betreuen sollen (und hoffentlich wollen).
    Daher würde ich bei der Auswahl von Größe und Rasse berücksichtigen, daß auch sie gut mit dem Hund zurechtkommen können, ihn falls nötig auch mal tragen und auch auch von einem (noch) nicht perfekt leinenführigen Hund nicht von den Beinen gerissen werden, auch nicht bei Glätte. Ich kenne leider einige ältere Menschen, die mit den Labradoren oder anderen größeren Hunden ihrer berufstätigen Kinder schon rein kraftmäßig überfordert sind, zumal sie, die den Hund ja nur aus Gefälligkeit hüten, den Hund nicht so konsequent erziehen können oder wollen.

    Schon von von daher spricht in meinen Augen viel für einen kleineren Hund.

    Dagmar & Cara

    Ausnahmlslos alle Toller, die ich kenne, sind Rettungshunde und/oder im anspruchsvollen Wettkampfsport aktiv, zB Dummyprüfungen oder Obedience in der höchsten Leistungsklasse. Manche machen sogar mehreres davon.
    Alle werden also von überdurchschnitllich aktiven HundeführeInnen gehalten, die einen Vollblut-Arbeitshund wollen.

    Inwieweit sich ein Toller auch mit einem normalen Familienprogramm zufrieden gibt, da würde ich noch einmal sehr genau nachforschen. Meines Wissens sind Toller da eher mit dem Labrador aus Arbeitslinie vergleichbar, mit deutlich höheren Ansprüchen an Beschäftigung und Auslastung als ein normaler Familienbegleithund.

    Dagmar & Cara

    Du bist nun gewarnt - beim Anblick niedlicher Welpen gehen mit manchen Leuten die Kuschelhormone durch! :cuinlove: Das ist von den Menschen nicht böse gemeint und auch kein Grund zur Eifersucht. Nimm es mit Humor!

    Die meisten Welpen sind zunächst allgemein kontaktfreudig, und es fördert ihre Sozialisation, wenn sie mit vielen Menschen positive Erfahrungen machen. Das hat nichts mit der Bindung zu ihrer Bezugsperson zu tun, weder jetzt noch im Erwachsenenalter.

    Einfach cool bleiben, vorausdenken und rechtzeitig körpersprachlich abblocken hilft, besonders auch um den Welpen zu schützen, falls er den Kontakt gar nicht will oder falls er sich im Verlauf des Kontaktes bedrängt fühlt.
    Besteh darauf, gefragt zu werden und auch dein Hund sollte lernen, erst auf deine Erlaubnis hin andere Menschen zu begrüßen. Du wirst aber feststellen, daß ein dunkler, großer Hund schon mit einem halben Jahr auf Fremde eher mal einschüchternd als anziehend wirkt und sich das Problem unerwünschten Streichelns von selbst stark reduziert.

    Dagmar & Cara