Beiträge von dagmarjung

    Bisher habe ich nach indianischen, nordischen, keltischen und irischen Namen geschaut. Ach ja, eine Exkursion in elbische Namen habe ich auch hinter mir.

    Bitte um Hilfe, ich weiß einfach nichts!

    Und da hast du im Ernst nix gefunden?
    Aragorn, wenn's ein charismatischer Anführertyp sein soll? Elrond? Faramir?
    Aikin? - Aus dem Nordischen, ein Wikingername
    Cabal? - So hieß der Hund von König Artus

    Dagmar & Cara

    Der Verband EKU ist einer von gefühlten 1000 Dissidenzvereinen, wo man den Weltsiegertitel in der Viehmarkthalle Altstein holen kann.
    Auf der Homepage der Züchterinnen sind gepflegte Hunde zu sehen, aber keinerlei Informationen zu lesen.
    Ich würde woanders nach einem Pudel schauen.

    Dagmar & Cara

    Doch, gemeinsam Spazierengehen reicht vorerst völlig aus! Mit 7 Monaten ist sie ja kein ganz kleiner, vertrauensseliger Welpe mehr und braucht sicher etwas mehr Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Lass ihr diese Zeit, dann wird sie von selbst auftauen und lockerer werden.

    Kommt sie aus dem Tierschutz, vom Züchter oder von privat? Je nachdem, was sie vorher erlebt hat oder was eventuell bisher versäumt wurde, ist sie wahrscheinlich noch nicht entspannt genug, um fröhlich und ausgelassen mit dir zu spielen. Bedräng sie am besten nicht, sondern lass ihr Zeit.

    Wenn du sie sehr vorsichtig zum Spielen animieren willst, achte darauf, daß du Objekte immer von ihr weg bewegst und nie auf sie zu. Geh nicht auf sie zu, wenn sie mit ihrem Spielzeug spielt, das wirkt anscheinend schon leicht bedrohlich auf sie.
    Du kannst selbst mit einem Spielzeug fröhlich spielen, es herumkullern, es von ihr wegbewegen. Ein langes Zergelseil ermöglicht ihr einen größeren Abstand zu dir, vielleicht traut sie sich dann eher mal dran.
    Schau sie beim Spielen nicht direkt a,n sondern achte nur aus den Augenwinkeln auf sie und bewege dich immer eher weg von ihr. Vielleicht kannst du sie so zum Mitmachen verlocken.

    Beim Spazierengehen kannst du auch probieren, ob sie ein bißchen mit dir rennen und hüpfen mag. Auch das ist ein Spiel, was Hunde meist gerne mögen.

    Probier alles ganz vorsichtig aus. Wenn sie nicht darauf eingeht und sich abwendet oder gar verkriecht, ist es noch zu früh.

    Dagmar & Cara

    Bei mir hat sich geändert, daß ich jetzt bekannt in der Nachbarschaft bin. Als Hundehalter ist man immer ein bißchen prominent, wird oft angesprochen, und das nicht nur von anderen Hundehaltern.
    Ich freue mich an den Bekanntschaften mit anderen Hundefreunden, die sich zwanglos ergeben. Zwar sind oft andere HH des Hundehalters schlimmste Feinde, aber rein zahlenmäßig überwiegen doch die netten Kontakte bei weitem. Mit einigen davon verbinden mich längst echte Freundschaften. Das ist für mich eine wirklich schöne Seite der Hundehaltung, die mein Leben bereichert.
    Freunde und Kontakte habe ich durch den Hund nicht verloren, jedenfalls nicht direkt, weil jemand meinen Hund ablehnt. Indirekt schon, denn mein Hund beansprucht natürlich täglich mehrere Stunden meiner Freizeit, die ich früher anders genutzt habe. So habe ich also Hobbys vernachlässigt, für die mir jetzt die Zeit und auch die Energie fehlt, und dadurch auch einige Kontakte verloren.
    Cara haart nicht, ist freundlich, gut erzogen und klein, daher kann ich sie ohne Bedenken überallhin mitnehmen wo Hunde nicht explizit verboten sind und sie ist immer gern gesehen, ob privat bei Freunden, ins Restaurant oder zu Veranstaltungen.

    Natürlich muß der Alltag jetzt sorgsamer geplant werden und direkt nach der Arbeit noch eine Ausstellung besuchen geht nicht mehr. Das fehlt mir schon, ich verpasse so manches kulturelle Angebot, weil ich Cara nicht so lange oder nicht schon wieder allein lassen möchte.

    Dagmar & Cara

    Für mich bedeutet ein kooperativer im Gegensatz zum selbstständigen Hundetyp nicht unbedingt ein "Ferrari" der Abeitsfreude wie Mali oder Bordercollie, die hier sehr oft angeführt werden. Viele Begleithunderassen mit weniger hohem Energielevel gehören doch genauso zu den kooperativen Hunden, die leicht erziehbar und sehr anpassungsbereit sind.
    Ich meine also schon, daß man mit kooperativen Hunden sehr tiefenentspannt leben kann, auch wenn man weder Hundesport noch irgendeine besondere Auslastung betreiben möchte.

    Für mich persönlich möchte ich schon etwas mehr und mag daher am liebsten Hunde, die kooperativ sind und auch Arbeitsfreude mitbringen, aber dabei ein mittleres Temperament haben und ausgeglichen sind. Meine unvergessene Deutsche Schäferhündin und jetzt meine Pudeline entsprechen genau meinem Ideal.

    Dagmar & Cara

    Ich habe den Eindruck, ihr schenkt der Schnipselmarotte sehr viel Aufmerksamkeit und ihr und euer Hund pusht euch damit gegenseitig hoch: da wird verboten, getauscht, abgenommen, geknurrt, provoziert usw. In jedem Fall gibt es Aktion und Drama um die Schnipsel, das weiß so ein abenteuerlustiger Jungspund schon zu schätzen.

    Ich würde auch dafür plädieren, die Schnipselmarotte gar nicht zu beachten, weder positiv durch tauschen noch negativ durch abnehmen. Sollte er einen anderen Hund mit Schnipsel provozieren, dann (mit Schnipsel ) auf seinen Platz schicken oder anleinen.
    An sich sind Schnipsel werder lecker noch schädlich, insofern besteht keine unmittelbare Notwendigkeit, ihm seine Fetzchen abzunehmen. So wie du die Sache schilderst, glaube ich, daß die Schnipsel für euren Hund eigentlich nicht selbstbelohnend sind, sondern erst wichtig gemacht wurden. Daher kann es sehr gut sein, daß sie bald langweilig werden, wenn sich keiner mehr dafür interessiert.
    Man kann nicht alle Erziehungsprobleme durch Ignorieren lösen, aber hier sehe ich eine sehr hohe Chance.


    Dagmar & Cara