Beiträge von dagmarjung

    Wohin führt dich dein Blindenführhund, wenn du ihm die Entscheidung überläßt?

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    Cara hatte auch so ein Freigabesignal und ich habe es genossen, ihr zu folgen und herauszufinden, wohin es sie zog. Gerne - so wie hier - zu nahrhaften Orten! Oder zumindest zu Orten, die nahrhaft rochen. Highlights im Baumarkt waren die Abteilung für Naturdünger, die Stelle, wo die Meisenknödel angeboten wurden und das Regal für Fischfutter für Teichfische.

    bis zu diesem Hubbel hinten am Schädel?

    Die sollen ( wie Zwergschnauzer auch ) das verkleinerte Abbild der Größeren sein, ohne Verzwergungsmerkmale aufzuweisen.

    Daß die Schädel kleinerer Hunde anders und zwar runder aussehen als bei größeren Hunden ist unvermeidbar. Das Gehirn läßt sich schlechter verkleinern als der Rest vom Hund, grob gesagt. Die zur Verfügung stehende Knochenmasse muß also das Allerwichtigste, nämlich das Gehirn schützen und das rangiert vor allem anderen.

    Wenn man Schädel von Hunden vergleicht, die es in verschiedenen Größen gibt, die aber unter demselben Standard gezüchtet werden, kann man das gut sehen. Sowohl die Schnauzer als auch Pudel gibt es in mehreren Größen von groß bis Zwerg.

    Bei den Riesenschnauzern und Großpudeln findet man lange Schädel und ein ausgeprägtes Hinterhauptbein. (der Hubbel hinten am Schädel.)

    Schon bei der Mittelgröße beider Rassen verliert sich das Hinterhauptbein und der Fang ist im Verhältnis kürzer als bei den Großen.

    Bei den Zwergen verstärkt sich diese Tendenz weiter, der Schädel wird runder.

    Die Kunst der Zucht bei Zwerpudel und Zwergschnauzer, aber auch bei Zwerghunden allgemein, besteht darin, möglicht wenig Verzwergungsmerkmale zu haben, und sie auf gar keinen Fall unkritisch zu fördern, weil die Hunde so "niedlich" aussehen. Gar keine Verzwergungsmerkmale bei kleinen Hunden zu haben, ist anatomisch schlicht nicht möglich. Aber es ist sehr wohl möglich, sie so gering zu halten, daß sie den Hund in keiner Weise belasten.

    Für mich wäre es einfach toll einen Hund zu haben, mit dem man eben auch verschiedene Aktivitäten machen kann z.B. verschiedene (Hunde-)Sportarten oder aber auch in die Richtung Mantrailing, etc.. Ziel wäre also wirklich einen aktiven Hund zu haben, der auch gerne was neues lernt aber trotzdem auch mal einfach als "Begleithund" mit mir Wandern oder mal einfach nur normale entspannte Runden dreht.

    Du schilderst gerade meinen Pudel.

    Meine Kleinpudelhündin Cara war aktiv und lernfreudig und hat viel angeboten und ich habe auch von Anfang an viel mit ihr gemacht. Aber im Alter von einem Jahr war sie schlicht mental noch absolut nicht prüfungsreif. Weder für die BH noch für Dummy. So einiges, was du beschreibst, kenne ich auch von ihr, als sie ein Junghund war, besonders den "derdarfundichnicht"- Frust beim gemeinsamen Dummytraining mit anderen Hunden. :roll:

    Was du heute krampfhaft zu erzwingen versuchst, wird dir von selbst geschenkt werden, sobald der Hund mental ausreift und mental erwachsen wird. Aber nur dann, wenn du jetzt den jugendlichen Hund nicht überforderst mit deinem Leistungsanspruch, sondern seine Grenzen erkennst und auch innerlich wirklich gelassen akzeptierst.

    Sie sehen mit einem Jahr schon so erwachsen aus, aber es sind eben 13, 14, 15 jährige Teenies, keine Erwachsenen. :smile:

    Ist das gar nicht dein Hund? Dann wird es natürlich schwer mit der Erziehung. Das ist auch eine ganz andere Problemstellung als bei dem jungen Hund in diesem Thread. Bei diesem geht es darum, ihn bei altersgemäß einsetztendem Wachverhalten von Anfang an richtig anzuleiten.

    Bei dem 3.5 Jahre alten Boxer kannst du aber davon ausgehen, daß er längst eingefahrene Gewohnheiten entwickelt hat und seinen Wachtrieb so auslebt, wie es ihm gefällt, denn du deutest ja an, daß seine Leute ihm das erlauben. Wachen und Leute und Hunde verbellen und vertreiben macht auch Spaß, das ist also ein selbstbelohnendes Verhalten für die meisten Hunde.