Sie war von Anfang an sehr ängstlich (was ja wohl normal bei einen Welpen ist),
Nein, das ist nicht normal. Es klingt sehr nach einer schlechten, isolierten Aufzucht, bei der der Welpe zuwenig von seiner Umwelt kennenlernen durfte. Schlechte Aufzucht kombiniert mit dem sensiblen Wesen eines Bordercollies hat leider häufig die Folgen, die du beschreibst.
Woher hast du denn deine Hündin und in welchem Alter hast du sie übernommem?
Ängstliche Welpen und Junghunde wählen meist den Weg nach rückwärts, aber wenn sie mit zunehmendem Erwachsenwerden mehr Selbstbewustsein entwickeln, werden sie in der Regel offensiver. Das ist eine ganz typische Entwicklung. Dabei hat sich die innere Einstellung des Hundes jedoch nicht geändert, er findet fremde Hunde oder Menschen immer noch gefährlich und möchte Abstand haben. Nur daß er sie jetzt offensiv vertreiben will, anstatt selbst zu fliehen.
Sprich, die Rute wird nicht eingezogen, und sie legt sich in diese Richtung ins Geschirr, in der die Menschen sind. Für diese Menschen sieht es dann so aus, als wollte sie diese "angreifen". Manche Menschen wissen, dass es sich hierbei um Angst und "die Flucht nach vorn" handelt,
Agressives Verhalten beginnt nicht erst beim Biss. Die Flucht nach vorn ist bereits Agression, deine Hündin will den Menschen oder Hund vertreiben, weil sie Angst vor ihm hat. Wer das als Angriff wertet, hat also recht. Es könnte durchaus zum bis Schnappen oder Biss führen, je nach Reaktion des Gegenübers, auch wenn das bisher noch nicht vorgekommen ist. Dashalb nimm das Verhalten bitte sehr ernst!
ich rufe mal @flying-paws, die sich sehr gut mit Bordercollies und Hundetraining auskennt.
Dagmar & Cara