Beiträge von dagmarjung

    In dem Text ist immer von Vermögen die Rede, darunter verstehe ich Geld oder geldwerte Vermögenswerte wie Immobilien. Ein Hund ist aber normalerweise eher ein Kostenfaktor als ein Vermögen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ich mit der Eheschließung wirklich auf jedes persönliche private Eigentum verzichte, wenn ich eine Gütergemeinschaft eingehe. Meine Bücher, meine CDs, mein Schmuck, meine Kleider.... und meine Haustiere.

    Dagmar & Cara

    Wenn es irgendwann einmal zu viel Stress mit läufigen Hündinnin gibt und er dadurch tagelang nichtsmehr isst und unter Dauerstress steht
    kann man wieder über eine Kastration nachdenken.

    Selbst das kann in der Pubertät vorkommen, wenn das Testosteron so richtig das Hirn überflutet, und sich trotzdem später beim erwachsenen Hund im normalen Level einpegeln. Also auch in diesem Fall sollte man nicht vorschnell kastrieren.

    Dagmar & Cara

    Unser Tony hat überhaupt kein Verhalten im "bedenklichen Stadium"

    Wir kennen deinen Hund und sein Verhalten nur aus deiner Beschreibung. Und ja, dein Anfangspost klingt sehr bedenklich und zwar nach Suchtverhalten. Hunde neigen nun mal nicht selten dazu, Suchtverhalten zu entwickeln, am bekanntesten ist sicher der Bällchenjunkie.

    Wie du weißt, kann Sucht als solche nicht geheilt werden, Ein trockener Alkoholiker bleibt immer noch ein Alkoholiker, und ein normaler Umgang mit Alkohol, mal ein Schöppchen am Abend mit Freunden und dann Schluss, ist dann nicht mehr möglich. Wenn also hundert Leute hier schreiben, daß sie ihrem Spaßbuddler an passenden Orten das Buddeln erlauben, dann nützt dir das gar nichts, falls dein Hund kein Spaßbuddler, sondern süchtig ist.

    Dein Hund ist mit seinen 10 Monaten mitten in der Pubertät, und das ist beim Hund wie auch beim Menschen eine sensible Zeit. Viele Suchtkarriereren nehmen in dieser Zeit ihren Anfang.
    Es ist auch eine berechtigte Frage, wie es zu so einer Übersteigerung des Verhaltens kommen konnte. Suchtverhalten dient ja oft dazu, sich besser zu fühlen, Stress abzubauen. Vieleicht macht ihr eher zuviel als zuwenig mit Tony.

    Das hier ist ein Internetforum und wenn eine Frage zu einem Problem hier erörtert wird, dann ist es zwangsläufig immer eine Ferndiagnose. Niemand kennt deinen Hund persönlich, und deine Beschreibung seines Verhaltens ist subjektiv. Vielleicht ist alles viel harmloser als du zunächst geschrieben hast - ich hoffe es!! - Aber vielleicht war dein Bauchgefühl, das von "Schnüffeln wie an der Leimtüte" und "Steigert sich da so rein" sprach, auch genau zutreffend, auch wenn du es jetzt nicht wahrhaben willst.

    Flying Paws bringt wichtige Dinge in wenigen Worten präzise auf den Punkt. Manche haben dann schwer zu schlucken, aber es lohnt sich immer, ihre Beiträge ernstzunehmen.

    Dagmar & Cara

    Wildschwein, Fuchs latscht da rein und bricht sich die Knochen

    Also falls mal ein Wildschwein zu mir kommt und sich über Buddellöcher im Waldboden beklagt, zeige ich ihm das hier:

    Wildschäden - Kanton Aargau

    - mit anderen Worten, ich habe nichts gegen Buddeln am geeigneten Orten (Waldboden, Strand, städtische Restbrachen). Wiesen, Weiden, Parkanlagen sind natürlich tabu.
    Allerdings buddelt Cara zwar sehe gerne, aber sie steigert sich nie so hinein, daß sie nicht mehr ansprechbar ist. Breche ich zB auf, folgt sie mir sofort.

    Dagmar & Cara

    Anhand des Fotos kann man kaum etwas sagen. Man müßte den Hund ganz und von der Seite sehen.
    Ich würde mich mal über Hunderassen informieren, die in Portugal häufig sind, vielleicht gibt es da irgendwelche Ähnlichkeiten. An Retriever glaube ich aber nicht, eher Jagdhundmix, eventuell mit einem Schuß Molosser?

    Dagmar & Cara

    Pudel Pudel und nochmals Pudel!

    Da werde ich auf keinen Fall wiedersprechen, ABER: Mit Jagdtrieb muß man auch beim Pudel rechnen. Pluspunkt: Pudel sind gut erziehbar. Verwehrt man ihnen das Jagen, nimmt man ihnen damit nicht den Lebenssinn wie bei manchen Jagdgebrauchshunden. Mit Alternativen wie Mantrailing oder Apportiertraining kann man Pudel gut auslasten. Trotzdem: Nicht jeden Pudel kann man in wildreichem Gebiet ohne Leine führen.
    Das gilt natürlich ebenso für Schnauzer, Dalmatiner und andere Rassen, die schon genannt wurden.

    Allerdings sagen die meinem Freund optisch leider gar nicht zu. Ich hoffe das darf man sagen, ohne im Internet zerfleischt zu werden. Auf jeden Fall denke ich auch, der Chrakter könnte gut passen.

    Ja, Pudel und Männer.... da werden männliche Urängste wach... :roll: ("Ich und so'n Omahund? Die Leute werden glauben ich bin schwul oder stehe unter dem Pantoffel meiner Frau")

    hierzu 3 kleine Argumentationshilfen:

    - such mal im internet Bilder von Pudeln raus, die einfach rundum kurz geschoren sind und keine typische Pudelfrisur tragen;

    - "Wahre Männer brauchen keinen Amstaff - die können sich sogar einen Pudel leisten":

    - Blind Date bei einer (Groß)pudelzüchterin: erlebt man die Hunde persönlich, wirken sie durch Größe und Temperament viel beeindruckender als jedes Bild.

    Dagmar & Cara