Beiträge von dagmarjung

    Es könnte auch am Wetterumschwung liegen. Wenn die Temperaturen zum erstenmal im Jahr auf sommerliche Höhen über 20 Grad klettern, ist meine Hündin auch nicht so munter wie sonst und hechelt viel. Nach einigen Tagen hat sie sich dann daran gewöhnt. Das war auch schon so, als sie noch jünger war.

    Nicht zufällig wurde im Forum gerade dieser Thread gestartet:

    Wetterumschwung - Reaktionen des Hundes

    Das geht vielen Hunden so. Viele sind bei Kälte viel aktiver als bei Hitze, und Hitze fängt für Hunde schon bei Temperaturen an, die wir noch als sehr angnehm empfinden. Besonders bei Hunden mit dichtem Fell und Hunden mit verkürzter Schnauze.

    Dagmar & Cara

    Was soll dem Welpen passieren, wenn er zurückgeht, außer dass er nach drei Tagen woanders wieder nach Hause kommt und von dort aus neu verkauft wird?

    Was könnte dem Welpen im alten Zuhause passieren? Ganz einfach: Der Welpe ist für den Erzeuger inzwischen wertlos geworden. Denn der Trick, mit dem er ihn als kleinbleibenden Pomsky an die TE vertickern konnte, kann inzwischen nicht mehr funktionieren. Denn der ging so: Die TE lernt den Welpen (inclusive Heile-Welt-Kulisse) ausführlich im zarten Alter von 4 Wochen kennen, in dem auch größer werdende Welpen noch winzig sind. Sie verliebt sich, nährt 4 Wochen lang ihre Vorfreude und wundert sich beim Abgabetermin - Corona sei Dank - kein bißchen, daß ihr der Wonneproppen nur hastig in die Hand gedrückt wird, bevor die Türe sich schließt.

    Kein künftiger Kunde, der diesen Welpen jetzt zum erstenmal sieht, würde das Märchen vom kleinbleibenden Pomsky glauben. Und nur die kleinen Pomskys bringen Geld. Die großen sind unnütze Fresser. Was passiert mit denen wohl bei einem Erzeuger, der seinen Kunden allen Ernstes rät, einen Welpen hungern zu lassen?

    Liebe TE, bitte nimm das Angebot einer Pflegestelle an! Das ist das beste, was du für deinen Welpen tun kannst.

    Dagmar & Cara

    Ich finde Huskys wunderschön und ja, ich kann es gut verstehen, wenn man sich einen Husky in klein und gemäßigt wünscht. Genauso wird der Pomsky ja intensiv beworben. Leider ist Werbung nicht dasselbe wie Information. Wenn ich Zigarette XY rauche, werde ich dadurch nicht zum Cowboy, sondern kriege Lungenkrebs. So einfach ist das. :hust:

    Wenn es um einen kleinen, freundlichen Begleiter geht, der leicht zu erziehen ist und gerne etwas mit seinen Menschen zusammen macht, dann ist die FCI-Gruppe 9 (Begleithunde) ein guter Ausgangspunkt für die Rassesuche.

    Aber zuerst hoffe ich, daß du für deinen Welpen eine gute und schnelle Lösung findest.

    Dagmar & Cara

    Ja ich wollte einen Mini Husky aber mit den besten Eigenschaften von beiden Rassen, also ohne den starken Jagdtrieb, etwas wachsam und mit der Lust mit dem Menschen zusammenzuarbeiten.

    Genetik ist ein Lotteriespiel. Es gibt keinen Grund, warum in einem Mischling ausgerechnet die vom Käufer erwünschten Eigenschaften kombiniert werden sollten. Genauso können auch die unerwünschten Eigenschaften zusammentreffen. Sehr häufig sind es solche Eigenschaften, die in den Elternrassen besonders stark ausgeprägt sind. ZB hoher Bewegungsbedarf, ausgeprägter Jagdtrieb und Selbstständigkeit beim Husky und Wachsamkeit und Bellfreude beim Zwergspitz.

    Ja, es gibt auch mal Glückslose, die in allem die gemäßigte Mitte treffen. Aber wie immer in einer Lotterie sind das Ausnahmen. Und vorhersagen kann das keiner bei einem Welpen.

    Bei einem Rassewelpen kannst du vieles vorhersagen, bei einem Mischling nicht.

    Dagmar & Cara

    Fall es dir gelingt, den Welpen an den "Züchter" zurückzugeben, such anschließend bitte nicht nach dem nächsten Pomsky. Das Problem der nicht vorhersagbaren Größe hast du bei jedem anderen Anbieter genauso, egal wieviele Versprechungen er macht. Mischlinge sind nun mal Überraschungseier. Auch bei Eltern, die selbst schon kleingebliebene Mischlinge sind, kann in der Nachkommenschaft das Erbe des größeren Ahnen wieder durchschlagen.

    Mal davon abgesehen, die ausgeprägte Wachsamkeit und Bellfreudigkeit des Zwergspitzes kombiniert mit dem überschäumenden Temperament des Huskys - das macht wohl kaum einen idealen, entspannten Bürohund. Vom stark haarenden Fell mal ganz abgesehen.

    Zur ursprünglichen Gewichtsfrage: Meine Kleinpudelhündin (9 Kilo) war als Welpe mit 9 Wochen so klein wie ein Meerschweinchen.

    Dagmar & Cara

    Das körperliche und geistige Erwachsenwerden der Hündin, an dem auch die Hormone wesentlich beteiligt sind, vollzieht sich im Laufe der ersten drei Läufigkeiten.
    Eine frühe Kastration greift also massiv in die normale Entwicklung ein, auch was das Wesen der Hündin betrifft.

    Eine Kastration nach den ersten drei Läufigkeitszyklen wäre aber zu spät, um Mammatumoren vorzubeugen.

    Neuere Erkenntnisse sprechen im übrigen dafür, daß eine frühe Kastration zwar Mammatumore verhindern kann, andere, schwerer zu entdeckende Krebsarten aber dadurch gefördert werden können.

    Hier der Artikel eines erfahrenen Tierarztes zum Thema:

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=18951

    Dagmar & Cara

    Ich selbst trage ungern Sonnenbrille, sondern stattdessen lieber eine Kappe mit Schirm. Ein Vordach über den Augen schützt sehr gut vor Blendung. Wäre sowas (selbstgebastelt) eventuell eine Alternative? Vielleicht duldet Marie eine Art Mütze eher als eine Brille, da die Augen so frei bleiben.

    Dagmar & Cara

    Das ständige Hinterhertapsen in der Wohnung ganz ist typisch für Hunde, die gerade ihren Besitzer wechseln mußten und sich in ganz einer neuen sozialen Situation zurecht finden müssen. Der Hund sucht äußerlich, was er innerlich noch nicht haben kann, nämlich eine verläßliche Bindung. Die scheinbare "Anhänglichkeit und Liebebedürftigkeit" in dieser Phase ist vor allem aus Abhängigkeit geboren. Echte Freundschaft braucht auch hier Zeit zum Wachsen.

    Diese seelische Ausnahmesituation ist nicht der passende Zeitpunkt, um das Alleinebleiben zu trainieren. Das wäre zu früh und schafft völlig unnötigen Stress. Laßt das "Kleben" vorerst einfach zu, ohne darauf einzugehen, weder mit Aufmerksamkeit (Ansprechen, Streicheln) noch mit Abwehr (Wegschieben, "Bleib"-Übungen). Macht einfach euren Alltag weiter und erlaubt Pina, dabei zu sein und euch zu beobachten. Kleine Distanz-Übungen ergeben sich durch Toilettengänge oder Müll rausbringen ohnehin von selber.

    In dem Maße, wie sie euch und eure täglichen Abläufe kennenlernt, wird sie sich zunehmend entspannen und dann von sich auch mal Abstand wahren und nicht jedesmal aufspringen, wenn ihr euch regt. Dazu muß sie euch aber erstmal etwas mehr vertrauen, daß ihr auch wirklich in ihrem Leben bleibt und nicht wieder verschwindet. Deswegen sind verfrühte Alleinbleibeübungen kontraproduktiv.

    Pinas gegenwärtiges Verhalten läßt keine Rückschlüsse darauf zu, ob sie später Schwierigkeiten mit dem Alleinebleiben haben wird oder nicht. Es ist wie gesagt einfach normal für einen neuen Hund im Haushalt. Bei den allermeisten neuen Hunden erledigt sich das Kleben nach einigen Tagen oder Wochen von selber.

    Eine ganz wichtige Vorübung zum Alleinebleiben ist aber in jedem Fall, daß ihr von Anfang an nicht ständig - auch innerlich - um den Hund kreist. Das fällt natürlich schwer bei einem neuen Hund, ist aber wichtig. Auch wenn ihr anwesend seid, sollte der Hund daran gewöhnt sein, daß er zeitweise Pause hat und nicht ständig auf ihn eingegangen wird.


    Dagmar & Cara

    Aber eben nicht so, dass der Hund ständig irgendwas nicht mag und dann was anderes kredenzt bekommt,

    Das ist hier aber nicht der Fall. Der Hund hat schließlich mehr als 2 Monate brav jeden Tag dasselbe Futter gefressen, bevor er im dritten Monat deutlich gemacht hat, daß es ihm nicht mehr so recht schmeckt. Ich finde sein Anliegen berechtigt. Klar, man könnte das ausdiskutieren nach dem Motto "Der Hunger treibt's rein", schließlich sitzt man als Mensch am längeren Hebel. Aber wozu? :ka:

    Außerdem, wie schon gesagt, offenes Trofu hält sich nicht ewig frisch, vielleicht ist es nicht mal so sehr der Wunsch nach Abwechslung, sondern das Trofu riecht mittlerweile muffig für die feine Hundenase.

    Deswegen lieber kleinere Gebinde kaufen oder in kleinere Tüten umfüllen und einfrieren.

    Dagmar & Cara

    An einem 15-Kilo Sack muß ein 10-Kilo Hund schon sehr, sehr lange fressen. Kein Wunder, wenn ihm das irgendwann reicht. Nicht nur Menschen, auch Hunde mögen Abwechslung. Ich finde, es hat auch nichts mit Erziehung zum Mäkeln zu tun, wenn man dem Hund hier etwas entgegen kommt. Man kann einfach kleinere Packungsgrößen kaufen und Marken und Geschmacksrichtungen abwechseln.

    Für meine 9-Kilo Hündin kaufe ich 2,5-Kilo Säcke. Dann wird bis zum letzten Krümel mit Appetit gefressen. Bei 5-Kilo-Säcken tut sie gegen Ende genau dasselbe, was ihr von eurem Puli berichtet.:roll:

    Man muß sich auch nicht durchs gesamte Programm testen, nur um dem Hund immer wieder Neues zu bieten. Man kann bewährte Sorten immer wieder anbieten, nur eben im Wechsel. Dann wird das Futter auch wieder gern genommen.

    Bei größeren Säcken ist auch zu bedenken, daß Milben sich sehr für Hundefutter interessieren und man den angebrochenen Sack nicht so steril verschließen kann.

    Dagmar & Cara