Beiträge von dagmarjung

    Cara war immer schußfest, aber jetzt im Alter ist sie es nicht mehr. Eierlikör hat ihr aber letztes Jahr sehr gut geholfen und ist unser Mittel der Wahl. Sie schlabbert das Zeug allerdings nicht freiwillig pur, daher vermische ich es mit ordentlich Joghurt. Dies als Tip für alle, die Eierlikör noch nicht ausprobiert haben. Nicht alle Hunde sind begeistert davon.

    Die Wirkung war wie erhofft, Nebenwirkungen gab es keine.

    Meine Befürchtung ist auch, daß in den Wohnstraßen nur umso heftiger geböllert wird, wenn die bekannten Massentreffpunkte nicht zur Verfügung stehen.

    Dagmar & Cara

    Von jetzt bis Dienstag kannst du nichts ändern. Du mußt und kannst nichts entscheiden und es wird keinen Unterschied machen. Deiner Hündin geht es gut. Deshalb kannst du dir die nächsten Tage bis Dienstag innerlich frei nehmen. Taste nichts mehr ab, tu einfach mit deiner Hündin zusammen, was euch beiden Spaß macht. Am Dienstag kannst du dann das Thema Hundegesundheit wieder hervorholen und mit der Tierärztin besprechen.

    Irgendwann müssen wir alle unsere Hunde loslassen. Als wir den kleinen Welpen oder den erwachsenen Hund in unser Leben geholt haben, haben wir diesen Abschied schon mitgekauft.

    Aber ein paar winzige Knubbel sind schlicht etwas, was tierärztlich behandelt werden muß und nichts, was jetzt schon Verlustängste auslösen muß. Meine Hündin und viele andere haben eine Milchleisten-OP hinter sich und freuen sich ihres Lebens. Und bei deiner Hündin steht noch nicht einmal fst, worum es sich handelt.

    Dagmar & Cara

    Meine Kleinpudelhündin hatte auch mehrere kleine Kügelchen in der einen Milchleiste. Es waren Tumore, eine Milchleiste mußte entfernt werden. Meine Haustierarztpraxis, obwohl keine Tierklinik, ist in punkto Narkose sehr kompetent. Gerade bei älteren und kleinen Hunden ist eine Inhalationsnarkose Standard, die flexibel jeden Moment abgebrochen oder verstärkt werden kann, so daß das Risiko sehr minimiert wird.

    Laß dich, falls es nötig sein sollte, von deiner TÄ beraten. Milchleisten-OP sind Routineoperationen und da wird deine TÄ mit Sicherheit Erfahrung haben, auch mit Zwerghunden. Es ist zwar eine größere OP, aber der Bauchraum muß nicht geöffnet werden, das macht einiges sicherer und auch leichter für die Hündin, gerade auch im Hinblick auf die Narkose.

    Meine Hündin hat den Eingriff gut überstanden und war schnell wieder munter. Schon am selben Abend wäre sie die Treppen am liebsten selber runtergelaufen, wenn ich sie gelassen hätte.

    Wenn es wirklich Tumore sein sollten und sie noch sehr klein sind, stehen die Chancen sehr gut, daß sich noch keine Metastasen an Stellen bilden konnten, die operativ viel weniger leicht zu erreichen sind. Das ist nämlich das eigentliche Risiko bei Milchleistentumoren.

    Bei Cara ist die OP nun gut zwei Jahre her und nichts ist nachgekommen.

    Manche Verdickungen in der Milchleiste können auch im Zusammenhang mit dem Zyklus von Käufigkeit und Scheinträchtigkeit stehen und gehen von selber wieder weg. Deine TÄ wird dir mehr dazu sagen können.

    Dagmar & Cara

    Danke für deine Antwort!

    Das ist wirklich bedauerlich. Die Rasse ist leider so selten, daß ich keinen Kromi persönlich kenne, obwohl ich mich schon seit den Siebziger Jahren dafür interessiere.

    Züchten die Züchterinnen in deiner Bekanntschaft innerhalb des VDH-Vereins und wie beurteilen sie die Entwicklung und Gesundheit?

    Dagmar & Cara