Mit 18 Wochen und mitten im Zahnwechsel ist dein Junghund mit einem Grundschulkind zu vergleichen. Er entwickelt sich stetig weiter und wird allmählich selbstständiger, aber die Pubertät ist noch kein Thema.
Du schreibst, sobald dein Freund im Raum ist und Thor ihn erkennt, begrüßt er ihn freudig. Das spricht für mich eher gegen die Annahme, daß Eifersucht hier eine Rolle spielt.
Es könnte auch sein, daß dein Junghund allmählich das frühkindliche Vertrauen verliert, daß die Welt rundum gut ist. Wurde vorher alles einfach als gegeben hingenommen, ist jetzt manches beunruhigend und muß neu bewertet werden. Junghunde machen in diesem Sinne sogenannte "Angstphasen" durch, erschrecken sich leichter auch vor Dingen, die sie eigentlich schon kennen: Geräusche, Gegenstände usw. Das ist ein ganz normaler Entwicklungsschritt. Das Alarmgeben ist auch im Wildleben die erste "erwachsene" Aufgabe, die die Junghunde übernehmen. Wobei die erwachsenen Hunde beurteilen, ob der Alarm begründet ist odr nicht und dementsprechend reagieren.
Man kann es Hunden abgewöhnen zu knurren. Das ist aber nicht sinnvoll. Es endet mit Hunden, die ohne Vorwarnung (Knurren) gleich zubeißen.
- Du machst für jede Frage rund um deinen Hund einen neuen Thread auf. Viel besser wäre es aber, alle Fragen in einem einzigen Thread zusammenzufassen, den du immer weiter fortführen kannst. Denn um das Gesamtbild zu erfassen, muß man doch immer wieder zurückgreifen, und das ist umständlich, wenn man sich die Brocken aus vielen Threads zusammensuchen muß.
Dagmar & Cara