Beiträge von dagmarjung

    Also, ein Ausrutscher kann auch passieren wenn man nur im ersten Stock wohnt oder im Hochpaterre. Und selbst wenn, sollte ein halbwegs wesensfester Hund dadurch nicht fürs Leben traumatisiert sein. Dann nimmt man halt beim nächsten Mal die Leine kurz und führt den Hund ohne große Umstände über die "böse" Stelle weg und dann wird das schon wieder.

    Pudelchen Cara war nun auch kein stahlharter Gebrauchshund, ist auch mal blöd auf der Treppe gefallen, das hat aber keine Schäden hinterlassen.

    Viel problematischer ist die Dauerbelastung der Gelenke über vier Treppen beim jungen Hund, vor allem abwärts.

    Du wirst deinen Dalmi nicht mehr lange sicher tragen können, liebe TE.

    Als Soforthilfe empfehle ich ein Tragegeschirr, das bekommt man im Tierbedarfshandel. Damit kann man den Hund gut unterstützen. Einen Umzug würde ich aber auch unbedingt anstreben.

    Meine Schäferhündin kam aus Außenhaltung und hat die erste Zeit ganz schön gehundelt, wenn sie nass war. Später wurde es besser, sie wurde dann auch gelegentlich mit Shampoo gebadet. Trotzdem immer noch kein Vergleich zu meiner Pudelhündin, die so gut wie gar nicht roch, egal ob nass oder trocken. Stockhaar mit Unterwolle ist einfach eine ganz andere Hausnummer.

    Und wenn es dann noch zwei Langhaarige sind, den Kurzhaar mal gar nicht gerechnet, dann kann ich mir schon vorstellen, daß man nicht Rassist oder speziell übelwollend sein muß um den Geruch im Aufzug zu bemerken und sich dran zu stören.

    Du könntest einen normalen Raumspray mit zB Zitronengras, ein sehr frischer und leichter Duft, ganz wenig in den Lift spayen.

    Das finde ich einen guten und auch leicht durchführbaren Tip.

    Auch den, nicht nur die Hunde selbst, sondern auch die Hundebetten öfters zu reinigen.

    die meisten haben halt so bis 4-5 Monate an Alter gebraucht bis zur Zuverlässigkeit

    und selbst wenn es noch nicht ganz zuverlässig funktioniert, kein Hund muß mit 4, 5, oder 6 Monaten so oft raus wie mit 9 Wochen. Schon das ist ja eine Entlastung.

    Naja, wer unter Welpenblues leidet, dem geht es halt monentan wirklich nicht gut und das drückt man dann auch so aus. Ich würde da aber nicht jedes einzelne Wort auf die Goldwaage legen.

    Die weiteren Äußerungen der TE zeigen bereits ein hoffnungsvolleres Bild und sie ist sich ja wohl auch im Klaren darüber, daß Welpenblues vor allem im eigenen Kopf stattfindet und die Zukunftsängste nicht real begründet sind.

    Faktoren, die Geruch begünstigen:

    - die Fütterung;

    - die Fellstruktur, Hunde mit viel Fett in den Haaren müffeln mehr;

    - wenn Hunde im Sommer oft ins Wasser gehen und dann schlecht trocknen.

    Baden mit Hundeshampoo kann helfen (und natürlich anschließend gründlich trockenföhnen)

    Abgesehen davon nehmen menschliche Nasen organische Gerüche auch sehr unterschiedlich wahr. Einbildung ist das nicht.

    Ob das aber ein echter handfester Beschwerdegrund sein kann, daran zweifle ich doch sehr. Es benutzen ja auch mal Raucher oder verschwitzte Personen den Aufzug, das riecht man dann auch, aber muß es halt in Kauf nehmen.

    Ich finde das Wort "Blues" durchaus angemessen, da es ja auch im Alltag vielfältige Bedeutungen nebeneinander hat, wozu nicht nur der Babyblues gehört. Für diesen gibt es auf seriös und zur eindeutigen Unterscheidung ja auch noch den Begriff "postpartale Depression".

    Zwischen vorher wissen und, wenn es dann soweit ist, in den Knochen fühlen ist halt auch noch mal ein Unterschied.

    Außer der Stubenreinheit gibt es noch ein wichtiges Thema, nämlich das Alleinebleiben. Auch wenn du Homeoffice machst, muß deine Hündin das ja lernen.

    Und auch dafür ist es eine wichtige Voraussetzung, daß du deinen Hund öfter mal aus dem Fokus nimmst, wie Vriff schreibt. Du brauchst Pausen vom Hund und der Hund auch mal von dir.

    Bei einem Welpen neigt man allzusehr dazu, ständig mit den Augen dranzukleben, weil er könnte ja ...

    das tut aber weder Hund noch Mensch gut.

    Aber ich hab dann immer das Gefühl einen Rückschlag zu haben

    Das ist kein Rückschlag, das gehört einfach zum Leben mit Welpe dazu.

    Das, was wir Stubenreinheit nennen, ist eigentlich gar keine Erziehungsleistung des Menschen, sondern ein natürlicher Reifungsprozess des Welpen. Wir erlauben dem Welpen lediglich, diese Entwicklung zu durchlaufen, indem wir ihn regelmäßig rausbringen.

    Das Bestreben, sein Heim nicht zu verunreinigen, bringt ein gesunder Welpe von sich aus mit und kann es mit zunehmender Reife immer besser umsetzen. Der eine oder andere "Unfall" ändert daran gar nichts.

    Vielleicht hilft dir das, dich etwas zu entspannen.

    Ich lese gerade, deine Hündin heißt Cara. So hieß meine auch. Also ein spezieller Gruß geht raus an Caras Namensschwester Cara! :winken: :cuinlove:

    Was unternimmst du eigentlich sonst noch mit deiner Hündin, außer sie zum Lösen zu führen? Seid ihr auch mal länger zusammen draußen und habt Spaß zusammen? In die Wiese setzen und Welpi darf die Welt erforschen? Das tut nicht nur dem Hund gut, sondern auch der eigenen Seele.

    5 Tage sind wirklich noch keine Zeit. Wann Welpen stubenrein werden, ist individuell unterschiedlich. Wenn ich also sage, mein Hund war nach X Tagen, Wochen oder Monaten stubenrein, dann nützt dir das gar nix. Außerdem ist dein Welpe noch sehr jung. Geduld gehört halt auch dazu.

    Die Voraussetzungen zur schnellen Stubenreinheit sind natürlich günstiger, wenn du nur die Tür zum Garten aufmachen must, das ist unbestritten. In eine Gartenlaube umziehen würde ich trotzdem nicht, weil Welpen die Stubenreinheit ortsbezogen lernen: sie halten den Bereich sauber, in dem sie schlafen und sich bevorzugt aufhalten, wo sie sich geborgen fühlen. Beim Ortswechsel würdest du quasi wieder neu anfangen müssen.

    Auf der positiven Seite: meine Hündin wurde unter ähnlichen Voraussetzungen wie bei dir auch stubenrein, es ist also machbar. Geduld gehört allerdings dazu.

    Außerdem scheint deine Kleine sich ohne Problem draußen zu lösen. Daß ein Welpe schnell abgelenkt ist, ist normal. Aber es gibt ja nicht wenige, die sich schwer tun, weil sie zu ängstlich sind, um sich draußen zu lösen. Dazu scheint deine Hündin nicht zu gehören.

    Wenn alles normal verläuft - und so sieht es bei euch aus - dann wird es einfach von Woche zu Woche immer ein bißchen einfacher werden. Du kannst ganz allmählich die Abstände vergrößern in dem Maße, wie deine Hündin wächst und ihre Blase auch besser kontrollieren kann.

    Wie empfindlich reagierst du auf Unfälle in der Wohnung?

    Die gehören nun mal auch dazu, wenn man einen Welpen in der Wohnung aufzieht. Ist kein Beinbruch, und stubenrein werden die Zwerge trotzdem. Vielleicht hift dir schon eine gelassenere Einstellung dazu?

    Ach ja: draußen alles, wirklich alles ins Maul nehmen tun junge Hunde ebenso wie Kleinkinder. Ist nervig, aber die Phase geht von selbst vorbei. Paß auf, daß sie nichts Gefährliches aufnimmt, aber mach keinen erzieherischen Kriegsschauplatz aus dem Thema. Die Zeit arbeitet für dich.