Beiträge von dagmarjung

    Kompletten Schatten fernab vom Fenster mögen Pflanzen nicht. Das ist leider kein guter Standort für eine Pflanze.

    Ein Möglichkeit wäre eine künstliche Beleuchtung, also eine speziell für Pflanzen ausgelegte Lampe.

    Bei mir im Bad hängt eine Grünlilie in einer wenig günstigen Position, aber sogar sie bekommt vom Fenster her mehr Licht mit, nur ist sie weiter entfernt vom Fenster als die Pflanzen auf dem Fensterbrett. Es ist eine rein grüne Grünlilie ohne weiße oder gelbe Streifen, die kann das wenige Licht daher besser verwerten als die gestreiften Sorten.


    https://www.pflanzenfreunde.com/licht.htm

    Kann es sein, dass die weiß/grünen Efeututen langsamer wachsen als die komplett grünen?

    Das ist ganz normal bei allen panaschierten Zierpflanzensorten, also solchen, bei denen das Blattgrün teilweise durch gelb oder weiß ersetzt wird. Weniger Blattgrün heißt auch weniger Fläche, die aktiv Sonnenlicht aufnimmt und in Wachstum umsetzt.

    Zuletzt fertiggelesen: "Before and Laughter" von Jimmy Carr.

    Ich habs nicht gelesen, aber auch andere Bücher von Live-Performern in Sachen Kabarett, Slapstick und Humor finde ich oft nicht so dolle. Zwischen dem lebendigen Austausch mit dem Publikum auf der Bühne und einem still im Kämmerlein gelesenen Text liegen halt doch Welten, und wer performen kann, muß nicht unbedingt schreiben können.

    Ausgehend von meiner persönlichen Erfahrung mit meinem Sheltie vor vielen Jahren: Ich hätte da kaum Sorgen um die Katzen, aber eventuell um den Sheltie...

    Shelties sind gut geeignet als Anfängerhunde, wenn man sensible Hunde mag. Nicht jedem Menschen liegt dieser Hundetyp, aber das hat nichts mit Erfahrung oder nicht zu tun, sondern mit persönlichern Vorlieben. Wer kernige Hunde mag, dem werden Shelties zu weich sein, wer zarte Seelchen mag und auch entsprechend auf sie eingehen kann, der wird sie bezaubernd finden.

    Sehr viele Shelties reagieren auf jede Erregung mit Bellen. Sicher spielt die Erziehung auch eine Rolle, aber die Neigung dazu ist da.

    Ich hatte damals wohl die Ausnahme: meiner war ganz untypisch schweigsam.

    Nur wenn ich auf sie zukomme rennt sie schwanz wedeln weg.

    Das bringt mich auf den Gedanken, daß sie gar nicht so sehr spielt, sondern im Konflikt ist und beschwichtigt. Sie würde eigentlich gerne kommen, aber du wirkst bedrohlich, und daher vermeidet sie sicherheitshalber deine direkte Nähe. Frontale Annäherung mit fixierendem Blick auf den Hund und dann noch Drüberbeugen zum Anleinen wirkt bedrohlich, gerade auf kleine Hunde.

    Daher, wie Montagsmodell schreibt, entspannt es die Sitiation, wenn man seitlich oder sogar halb abgewendet steht beim Heranrufen. Das muß man dann natürlich neu üben, weil der Hund es noch nicht kennt.

    Auch solle man nicht nur schimpfen wenn man den Hund auf frischer Tat erwischt, sondern auch wenn man erst später Hinterlassenschaften entdeckt.

    Das wird schon in meinen allerältesten Hundebüchern heftig kritisiert. Und die sind so... 60 bis 80 Jahre alt oder so. (interessante Flohmarktfunde)

    ..Trainerin am quatschen und nimmt ewig keine Notiz davon,

    Die hat ihren Trainerschein anscheinend unten in den Cornflakes gefunden.

    und das absolute Ultimatum, ein scharfes "Tschüss". Danach wird sich ausnahmslos umgedreht und in die entgegengesetzte Richtung gegangen.

    Das funktioniert sehr gut, allerdings nur, wenn die "innere Leine" hundertprozentig sicher vorhanden ist. Das heißt, wenn der Hund auf keinen Fall ohne euch allein gelassen werden will.

    Bei selbstständigeren Typen oder bei Hunden, die noch keine bombenfeste Bindung zu ihren neuen Besitzern haben, kann es schiefgehen.

    Das ist aber auch das, was mich irritiert, denn oft genug hört er auf mein „Nein“ oder „Aus“ zu 100%, also guckt mich ganz traurig und beschämt an und unterlässt diese Sache dann komplett.

    Er hört vermutlich deinen strengen/bedrohlichen Tonfall und sieht die dazu passende Körpersprache, zB Drüberbeugen. Dadurch ist er einen Moment eingeschüchtert und abgelenkt von dem was er gerade tat und verhält sich ausweichend/ unterwürfig, da du offenbar gerade nicht gut auf ihn zu sprechen bist. Daß er dabei unterläßt, was er gerade tat, ist eher Zufall und bedeutet nicht, daß er schon begreift, was du mit den Kommandos "Aus" oder "Nein" meinst.

    Wahrscheinlich weiß er noch nicht wirklich, daß deine Reaktion etwas mit seinem Verhalten zu tun hat. Das erklärt, warum er manchmal (zufällig) nach Wunsch, ein andermal aber gar nicht reagiert.

    All das hat aber weder mit "traurig" noch mit "beschämt" auch nur das Geringste zu tun. Hunde schämen sich nicht, wenn sie in den Augen von Menschen etwas falsch machen. Warum sollten sie? Sich schämen und traurig sein, weil man jemanden enttäuscht hat - das sind menschliche Gefühle, die mit Hunden nichts zu tun haben. Warum sollte ein durstiger Hund sich zB schämen, wenn er versucht, aus einer Pfütze zu trinken? Er möchte nur ein ganz natürliches Bedürfnis stillen und kann nicht wissen, daß du es ihm aus gutem Grund verweigerst.