Beiträge von dagmarjung

    DHL und Koffer mit der Post verschicken:

    das ging bis vor kurzem gut für Paketporto 16,50. Seit neuestem definiert die Post Reisekoffer aber als Sperrgut, es sei denn, man packt sie in Pappe oder Folie ein. (Bitte, bitte, fragt nicht nach dem Sinn! :ugly: - Kleiner Tip: Resourcen sparen ist es nicht...)

    Für den Versand als Sperrgut werden mehrere Aufschläge erhoben, darunter einer für "Verpackungsmaterial" (- nein, nicht nach dem Sinn fragen!)- die den Kofferversand locker in Bereiche bis 44,- Euro hochtreiben.

    Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob es im ICE irgendwo Plätze für Fahrräder gibt, da wäre ja zB Platz

    Nein, da ist kein Platz für sperriges Gepäck!
    Die Stellplätze sind ausschließlich für Fahrräder vorgesehen und sowieso extrem knapp bemessen, sowohl vom Platz als auch von der Anzahl her.

    wie Leute ihre Koffer Da abgestellt haben und teilweise sogar an den fahrradhaltern mit einem Schloß angekettet haben. Dann stehst du da mit deinem Fahrrad und kannst es nicht befestigen.

    Wahnsinn! Ist mir zum Glück in vielen Fahrten mit Fahrrad und Bahn noch nie passiert und ich würde es doch als Ausnahme ansehen.

    Nochmal zum Thema Fahrrad und Bahn: In Regionalzügen ist es entspannter, aber in Fernzügen muß man einen Stellplatz reservieren und darf sein Rad auch nur dort unterbringen. Die Fahrradwagen sind entweder ganz am Anfang oder ganz am Ende des Zuges. Wo genau, das bestimmt die DB gerne spontan kurz vor Abfahrt des Zuges nach dem Würfelprinzip, wobei die vorher angezeigte Wagenreihung nur ab und zu als Inspiration dient. Es kann also sein, daß man sich brav am Abschnitt G aufgestellt hat und von der Lautsprecherstimme aus dem Off freundlich darauf hingewiesen wird, daß der Zug in umgekehrter Wagenreihung einfährt, während der Zug ebendieses bereits tut.

    Ein Abenteuer wie in einem Platform-Game ist es dann, im Handgalopp quer durch Ein- und Aussteigende und deren Koffer vom einen Ende des Zuges zum anderen zu stürmen. (die Level sind je nach Zuglänge und Bahnhof unterschiedlich schwer, Köln HBF ist Bosskampf!)

    Gewiefte Reseradler stellen sich im mittleren Abschnitt auf, dann muß man zwar in jedem Fall rennen, aber zumindest nur halb so weit.

    Wow! Wie machst du das? Hunde draussen sitzen lassen, alles reinschmeissen? Beim Umsteigen alles raus, Anhänger dran Gepäck drauf, dann kommst du in keinen Fahrstuhl mehr rein aber alles einzeln geht auch nicht.

    Es ist gute alte Tradition, daß Fahrradfahrer sich beim Ein- und Ausladen gegenseitig helfen. Auch Schaffner tun das fast immer, wenn sie vor Ort sind. Ein Hund, der ein Bleib-Kommando kennt und sicher befolgt, ist natürlich sehr hilfreich.

    Ich hab Cara immer zuerst raus- oder reingetan, dann Gepäck und Fahrrad. Auf den Anhänger hab ich nach der ersten Fahrt verzichtet, weil Cara lieber im Korb fuhr.

    Muß man das Fahrrad unbeaufsichtigt am Aufzug allein lassen, kann man es auch kurz abschließen, wenn die Situation es erfordert.

    Treppen bei Gleiswechsel:

    Ist oft deshalb nötig, weil schon ein Dutzend andere Leute vor dem Aufzug steht und die Zeit zum Umsteigen knapp ist. Eine halbe Stunde zum Umsteigen ist mit Fahrrad und Anhänger nicht zuviel, sondern eher knapp bemessen, zumal man immer mit Verspätungen rechnen muß.

    Hat man aber genügend Zeit, muß man sich den Stress mit den Treppen nicht antun sondern kann den Aufzug nutzen - sofern er funktioniert.

    Ich fahre mehrmals im Jahr ICE und IC, allerdings zweite Klasse und fand es mit Hund unkompliziert. Cara lag auf einer Decke unter den Sitzen und wurde meist gar nicht bemerkt. Ich weiß allerdings nicht, ob es für die erste Klasse wirklich andere Toiletten gibt, ich meine, es sind dieselben.

    Ich wüßte nicht, warum Hunde in der ersten Klasse nicht erlaubt sein sollten, wenn sie in der zweiten mitgenommen werden dürfen. Habe diesbezüglich nie was in den Beförderungsbedingungen gelesen.

    Ich bin 14 Jahre lang - allerdings mit kleinem, "niedlichem" Hund kein einziges mal im Zug auf Maulkorb angesprochen worden. Auch wenn ich jetzt gelegentlich Hunde im Zug sehe, hat keiner einen Maulkorb drauf.

    Pech wäre natürlich, wenn du den einen Schaffner erwischst, der es dann doch mal ernst meint. Ich würde daher einen billigen, aber nicht zu engen Maulkorb mitführen, den du im Bedarfsfall aufsetzen kannst. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß du ihn nicht oder so gut wie nie benutzen mußt.

    Mal eine andere Frage zur Bahnfahrt mit Hund. Ich überlege, wie das wäre, wenn ich mit Skyler von Paris über Köln nach Bremen reisen würde. Wie ist das, wenn ich mal auf Toilette muss? Kommt der Hund dann mit im Zug? Und wie kann der Hund seine Bedürfnisse erledigen? Müsste ich da beim Umsteigen Zeit einplanen in Köln?

    Unbedingt Gassizeit einplanen bei längeren Zugfahrten mit Umsteigen! Lieber einen Zug später nehmen als die direkte Verbindung es vorgibt.

    Tip für Köln: raus aus dem Bahnhof in Richtung Domseite, dort wendest du dich nach links und triffst am hinteren Ende der Bahnhofsfront auf den einzigen Baum weit und breit, mit etwas Naturboden drunter. Den hat Cara auch schon genutzt. :nicken:

    Was eigene Klogänge während der Fahrt betrifft, ich habe Cara meistens einfach unter dem Sitz mit einem "Warte"- Kommando liegenlassen. Zugklos sind auch ohne Hund schon sehr eng, jedenfalls in Fernzügen. Und Cara wurde dann nicht unnötig unruhig in der Annahme, wir steigen gleich aus.

    Hängt natürlich vom Hund ab, ob der dann verläßlich liegenbleibt und auch von anderen Umständen, ob das so paßt oder man den Hund doch besser ins Klo mitnimmt.

    Fun fact: Im Gegensatz zu anderen Rassen steht im Standard der Shelties nichts von einem am Körperbau erkennbarem männlichen oder weiblichem Erscheinungsbild. Züchter fühlen sich also nicht dazu veranlaßt, möglichst maskulin erscheinende Rüden mit breiten Köpfen, ausgeprägter Bemuskelung usw zu bevorzugen. Auf Gruppenbildern von Shelties kann man nur raten, was Rüde und was Hündin ist.

    Ein betont maskulines Erscheinungsbild wird logischerweise durch ordentlich Testosteronausschüttung gefördert. Was für den normalen Hundehalter mit allerlei Verhaltensproblemen verbunden sein kann und oft zur Kastration führt. Beim Sheltie eher kein Thema.

    Also, wenn meiner sich unterwerfen würde und der Labbi würde trotzdem weitermachen...das wäre doch nur assozial und nicht normal...oder?

    Labrador und Sheltie haben nichts miteinander zu klären. Eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe ist schon durch den enormen Gewichtsunterschied nicht möglich.
    Unterwerfung führt keineswegs automatisch dazu, daß zwei Hunde sich fortan vertragen.

    Falls, nur mal angenommen, der überlegene Hund den anderen aus seinem Revier vertreiben will (was zum normalen Hundeverhalten gehört und keineswegs assozial ist), dann empfindet er schon die weitere Anwesenheit des unterlegenen Hundes als Dreistigkeit und wird entprechend härter vorgehen, wenn der Eindringling sich nicht enthernt oder immer wieder kommt.

    Erziehung und Regelung des Umgangs miteinander ist die Aufgabe der Menschen.