Ich finde 65 qm und ebenerdig großzügig. Wegen der Wohnungsgröße sehe ich da keine Probleme.
Gedanken machen würde ich mir eher wegen der Katzen, falls du einen erwachsenen Hund dazugesellen willst.
Beim Thema Tierschutzhund solltest du im Hinterkopf haben, daß du schon recht spezielle Erwartungen an deinen zukünftigen Hund stellst: Verträglichkeit mit Katzen, sehr gute Anpassungsfähigkeit, gute Nerven, keine Probleme mit Artgenossen, wenig oder gut händelbarer Jagdtrieb - all das setze ich mal voraus, wenn du den Hund mit zum Stall und zu deiner Arbeit mitnehmen willst und ländlich wohnst.
Es gibt Showlinien bei den Aussies, dazu können andere mehr sagen.
Was nun gerade Mini-Aussies betrifft, ich kenne eine Handvoll, die sind aber mehrheitlich das Gegenteil von ausgeglichen.
Ich hatte vor Jahren auch mit einem kleineren, handlichen Hütehund geliebäugelt und mich intensiver mit den Miniaussies befaßt. Bin heute froh, mich stattdessen für eine lange durchgezüchtete Rasse entschieden zu haben, die auch derzeit nicht in Mode ist.
Auch wenn das von den Mini-Aussie-Züchtern oft abgestritten wird, die kleine Größe in großen Stückzahlen wurde und wird durch die Einkreuzung von Shelties erreicht, und die Kombination von hoher Sensibilität mit Tendenz zur Ängstlichkeit (Sheltie) und Durchsetzungsstärke mit der Tendenz, Probleme nach vorne zu lösen (Aussie) ergibt kein harmonisches, in sich ruhendes Wesen.
Wenn es um Rassen geht, spricht etwas gegen den (Kurzhaar)Collie einerseits oder den Labrador (oder eventuell Goldie) andererseits, wenn du mit dem Mischling aus beiden Rassen so glücklich warst?
Bei Hunden aus dem Tierschutz kommt es dann ja sowieso weniger auf die Rasse an als auf das Individuum und darauf, daß du gut beraten wirst.