Beiträge von dagmarjung

    Ich finde 65 qm und ebenerdig großzügig. Wegen der Wohnungsgröße sehe ich da keine Probleme.

    Gedanken machen würde ich mir eher wegen der Katzen, falls du einen erwachsenen Hund dazugesellen willst.

    Beim Thema Tierschutzhund solltest du im Hinterkopf haben, daß du schon recht spezielle Erwartungen an deinen zukünftigen Hund stellst: Verträglichkeit mit Katzen, sehr gute Anpassungsfähigkeit, gute Nerven, keine Probleme mit Artgenossen, wenig oder gut händelbarer Jagdtrieb - all das setze ich mal voraus, wenn du den Hund mit zum Stall und zu deiner Arbeit mitnehmen willst und ländlich wohnst.

    Es gibt Showlinien bei den Aussies, dazu können andere mehr sagen.

    Was nun gerade Mini-Aussies betrifft, ich kenne eine Handvoll, die sind aber mehrheitlich das Gegenteil von ausgeglichen.

    Ich hatte vor Jahren auch mit einem kleineren, handlichen Hütehund geliebäugelt und mich intensiver mit den Miniaussies befaßt. Bin heute froh, mich stattdessen für eine lange durchgezüchtete Rasse entschieden zu haben, die auch derzeit nicht in Mode ist.

    Auch wenn das von den Mini-Aussie-Züchtern oft abgestritten wird, die kleine Größe in großen Stückzahlen wurde und wird durch die Einkreuzung von Shelties erreicht, und die Kombination von hoher Sensibilität mit Tendenz zur Ängstlichkeit (Sheltie) und Durchsetzungsstärke mit der Tendenz, Probleme nach vorne zu lösen (Aussie) ergibt kein harmonisches, in sich ruhendes Wesen.

    Wenn es um Rassen geht, spricht etwas gegen den (Kurzhaar)Collie einerseits oder den Labrador (oder eventuell Goldie) andererseits, wenn du mit dem Mischling aus beiden Rassen so glücklich warst?

    Bei Hunden aus dem Tierschutz kommt es dann ja sowieso weniger auf die Rasse an als auf das Individuum und darauf, daß du gut beraten wirst.

    Sowas braucht echt keiner - ich hoffe, ihr erholt euch schnell von dem Schreck. :streichel:

    Wie geht es deiner Mutter?

    wenn Lily so großspurig bellend da reingebrettert wäre, wenn sie fixiert hätte wenn Sookie irgendetwas gemacht hätte könnte ich es irgendwie rekonstruieren. Keine entschuldigung aber zumindest eine erklärung. aber wir sind so deskalierend im Bogen gelaufen...

    Neben Artgenossenagression kommt ja bei solchen schlimmen Begegnungen auch Jagdverhalten als Ursache infrage. Wenn große Hunde kleinere Hunde als Beutetiere wie zB Kaninchen ansehen und nicht als Artgenossen. Da muß der kleinere Hund nicht provozieren, es reicht, daß er da ist und sich bewegt.

    Ich habe großen Respekt vor Fanfiction-Autorinnen, die das, was du beschreibst, gut hinkriegen. Auch wenn man in der Fanfiction auf vorgegebene Charaktere und meist auf eine vorgegebene Welt zurückgreift, es gehört schon einiges dazu, eine wirklich unterhaltsam erzählte neue Geschichte daraus zu machen.

    Als ich mit Cara in der Welpenstunde war, riet uns die Trainerin, den Hunden beides beizubringen, also Hör- und Sichtzeichen und keines zu vernachlässigen. Denn wenn der Hund im Alter blind oder taub wird, hat man immer noch das jeweils andere zur Verfügung, und zwar von Welpentagen an trainiert, so daß es dem Hund längst in Fleisch und Blut übergegangen ist. Das hat mir sehr eingeleuchtet.

    Mein Beileid! :streichel:

    Ich bin sicher, du hast deine Hündin geliebt und sie bis zum Tode bestmöglich versorgt.

    Dann ist es das beste, was du tun kannst, wenn du nach ihrem Tod nicht komplett ins schwarze Loch fällst, sondern die frei gewordene Zeit für andere Dinge nutzt, die du in letzter Zeit vernachlässigen mußtest.

    Mit einem Hund zu leben ist wunderbar, aber es bringt Einschränkungen mit sich. Das ist der Preis, den man zahlen muß, und den man ja auch gerne zahlt. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nach dem Tod deiner Hündin nicht nur die Trauer spürst, sondern auch die objektiven Vorteile eines Lebens ohne Hund wahrnehmen kannst, nämlich größere Unabhängigkeit und mehr unverplante Zeit am Tag. Es ist ja beides Realität.

    Du verrätst deine Hündin dadurch nicht, die Trauer ist ja trotzdem da.

    Nach dem Tod meiner Hündin vor einem Jahr habe ich bewußt Dinge unternommen, für die mir vorher die Zeit oder Möglichkeit gefehlt hat. Ich habe mir eine Jahreskarte für den Zoo gekauft, da kann ich direkt nach der Arbeit hin, wenn ich will. Oder spontan nach der Arbeit ins Museum. Ich habe alte Hobbys wiederaufleben lassen, für die mir mit Hund die Zeit fehlte. Mal für ein Wochendende zu einer Veranstaltung wegfahren.

    Ich bedaure Menschen, die auschließlich auf ihren Hund fixiert sind und ansonsten kein Leben haben. Das ist nicht gut und hat mit Liebe zum Hund auch nichts zu tun.

    Hab kein schlechtes Gewissen, wenn du deinen Urlaub planst und erleichtert bist wegen der jetzt wegfallenden Tierarztkosten.

    Mischt man zwei Rassen, die so verschieden sind wie Berner Sennenhund und Großpudel, ist das Ergebnis nicht unbedingt die Goldene Mitte.

    Es können sämtliche Eigenschaften der Elterntiere auftreten, auch die unerwünschten und extremeren.

    Zu erwarten ist auf jeden Fall, daß die Mischung zwischen langhaarig und dauerwachsendem Lockenhaar extrem schwer zu pflegen sein wird, schwerer als das Fell der beiden Ausgangsrassen. Und das bei einem großen Hund.

    Wenn ich weiß, daß eine Rasse gesundheitlich so schwer angeschlagen ist wie leider der Berner, dann würde ich auch von Mischlingen aus dieser Rasse die Finger lassen.

    Persönlich kenne ich nur zwei Typen von Hunden. Die, die wenig Lust haben und nach entsprechender Motivation zwar mitmachen. Aber bevor sie gestresst/überfordert/was auch immer sind, sich selbst zurücknehmen oder auf eine Pause bestehen. Oder die, die zwar allseits bereit sind, aber man sie vor sich selbst schützen muss.

    Meine Pudelhündin war definitiv die goldene Mitte dazwischen. :smile:

    Stichwort Spielgruppe:

    Es ist zwar nur ein Randthema, aber nach den Erfahrungen mit Cara (Endgewicht 8 -9 Kilo) habe ich mir für einen eventuellen zukünftigen deutlich kleineren Hund fest vorgenommen, eine Gruppe speziell für Kleinhunde zu suchen oder alternativ entsprechende Privatkontakte.

    Die Minis brauchen besonders als Junghunde Spielpartner, mit denen sie auf Augenhöhe interagieren können. Was auch intensive Renn-, Jagd- und Raufspiele einschließt. Das Spiel unter etwa Gleichstarken gehört zur geistigen und körperlichen Entwicklung dazu, und Zwerghunde haben es schwer, im Alltag gleichstarke Spielpartner zu finden.