Beiträge von dagmarjung

    Wenn Hunde alt werden, wird ihnen die Nähe zu ihren Sozialpartnern auch immer wichtiger. Die Sinne und die Beweglichkeit lassen nach, der Hund braucht auch mehr Wärme als draußen in der Hütte. Nähe bedeutet Sicherheit und Geborgenheit.

    Selbst wenn du Echo abgibst, wirst du auch Chilli nicht bis zu seinem Ende ausschließlich draußen halten können. Das Thema wird sich also lediglich zeitlich nach hinten verschieben.

    Ich sehe hier auch ein Beziehungsproblem und kein Hundeproblem.

    Hier gibt's Sheltie die sind nur n tick größer wie meine Zwergspitze und Sheltie die sind so groß, das man erstmal denkt es wären Collie, bis man dann nach fragt.

    Vor -zig Jahren hab ich auch noch manchmal zweimal hingucken müssen, ob das nun ein großer Sheltie (-rüde) oder eine zierliche Collie (-hündin) war. Da gab es schon Hunde, die scharf an der Größengrenze lagen.

    Inzwischen nehme ich es so wahr, daß die Shelties alle deutlich klein sind, nicht wenige für meinen Geschmack schon allzu winzig im Hinblick darauf, daß es ja ein funktionaler Hütehund sein soll.

    Ich kann aber nicht sicher sagen, ob die Zucht sich insgesamt in diese Richtung entwickelt hat oder ob das ein lokal begrenzter Zufall ist und in anderen Gegenden vielleicht anders. Zum Beispiel bei @Mrs.Midnight.

    Kann mir Mal jemand erklären, warum Argos immer ausgerechnet für einen griechischen TS Hund gehalten wird?

    Vielleicht weil du ihn "Argos" genannt hast? :ka:

    Kannst ja mal den Gegentest machen: Sag "Pablo" zu ihm, vielleicht sehen die Leute ihn dann ja als Spanier. :D

    Den Rat nicht auf jede Aufforderung des Hundes einzugehen finde ich per se auch nicht schlimm. Es kommt halt stark auf den Typen Hund und die Beziehung an.

    Natürlich ist es nicht gut, den Hund allzusehr in den Mittelpunkt zu stellen und jedem seiner Wünsche jederzeit nachzugeben.

    Aber der Rat, jegliche Eigeninitiative des Hundes unter der Überschrift "der will die Herrschaft an sich reißen" zu sehen und daher abzuwürgen, ist auch falsch. Das führt zu einem Grundmißtrauen gegen den eigenen Hund. In diesem Licht wird dann jedes Fehlverhalten, jedes noch-nicht-können, jeder jugendliche Übermut als absichtliche Respektlosigkeit gegenüber dem Besitzer gedeutet. Das macht diese Sichtweise so potentiell giftig für die Beziehung zum Hund.

    Immer aufs Erscheinungsdatum des Buches schauen, bevor man sich über schlechte Ratschläge aufregt, das entspannt. Es hat sich in den letzen 40 Jahren wirklich sehr viel verändert. :woozy_face:

    Die schlechtesten Erziehungsratschläge finde ich übrigens regelmäßig in Rassebüchern, die ja normalerweise von altgedienten Züchtern/Zuchtrichtern der jeweiligen Rasse geschrieben werden. Die kennen sich zwar mit den Feinheiten des Standards und der Rassegeschichte aus, aber über Erziehung haben sie sich damals vor Jahrzehnten bei ihrem ersten Hund schlau gemacht, so wie jeder andere HH auch, und seither das Thema nicht mehr vertieft, geschweige denn regelmäßig über den aktuellen Stand des Wissens informiert.

    Nun müsen sie aber in ihrem Werk "Alles über Rasse X" auch ein paar Seiten zum Thema Erziehung und Training beisteuern. Ensprechend lückenhaft und veraltet ist dann in aller Regel das Ergebnis.

    Sehr unterhaltend können dann wiederum ganz alte Ratgeber sein, die man zB auf dem Flohmarkt findet. Keineswegs immer nur gruselig! Mit manchen Themen gingen vorangegangene Generationen auch wesentlich gelassener um als wir manchmal überangepaßten Heutigen.

    Im Garten vergraben?

    Da muß man erst mal wissen, ob es überhaupt erlaubt ist, wegen möglicher Gefährdung des Trinkwassers. Du solltest dich bei deiner Gemeinde erkundigen.

    Ich habe immer alle meine Tiere begraben. (Bei Kleintieren wie Wellensittichen oder Ratten ist das auch wassertechnisch kein Problem.)

    Ich möchte der Natur zurückgeben, was sie mir geschenkt hat. Eine Urne auf dem Schrank ist daher für mich keine Alternative.

    Mein persönliches Ritual seit Kindertagen: In das gegrabene Loch kommt zuerst Gras oder Blätter, darauf je nach Jahreszeit Blüten/bunte Blätter/Winterbeeren und darauf das tote Tier. Anschließend wieder Blüten und Gras, so daß das Tier eingebettet liegt und nicht direkt von der Erde berührt wird, mit der das Loch anschließend wieder aufgefüllt wird.

    Menschengemachte Gegenstände wie Spielzeug oder Decke bleiben draußen.

    Aus den genannten Gründen und weil es nicht mein eigenes Grundstück ist, mußte ich Cara leider verbrennen lassen. Mit der Asche bin ich dann aber genauso vorgegangen wie oben beschrieben.